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wissenschaft.gif (2377 Byte) Sendungen mit naturwissenschaftlichen Inhalt
Samstag, 08.12.2018
14:55 - 16:35, arte
HMS Erebus: Das arktische Totenschiff taucht auf

1845 stach der britische Polarforscher und Seeoffizier Sir John Franklin mit 128 Männern auf zwei hochmodernen Schiffen der Royal Navy in See, um die damals als undurchdringlich geltende Nordwestpassage zu erkunden. Die Expedition schlug fehl und nahm ein dramatisches Ende: Die Besatzungen der „HMS Erebus“ und „HMS Terror“ kamen ums Leben – unter rätselhaften Umständen. 1859 tauchte eine Nachricht auf, der zufolge Franklin und 23 weitere Besatzungsmitglieder erst verstorben seien, als die Schiffe bereits seit zwei Jahren im Eis festsaßen. Ein knappes Jahr nach dem Tod des Kommandanten Franklin sollen 105 Personen in Richtung Festland aufgebrochen sein, doch keiner überlebte die Wanderung. Die beiden Schiffe wurden vom Eis verschlungen und blieben 170 Jahre lang verschollen. Nach siebenjähriger Suche entdeckten Archäologen der kanadischen Bundesbehörde für Natur- und Kulturerbe Parks Canada mit Unterstützung der kanadischen Küstenwache im September 2014 die beinahe unbeschädigte „HMS Erebus“ in nur elf Meter Tiefe am Grund des Queen Maud Gulf. Ermöglicht wurde der Fund mit Hilfe von mit Sonargeräten ausgestatteten Booten und dem Unterseeboot „Arctic Explorer“, das zur detaillierten Kartographierung der Meeresböden eingesetzt wird. Auf der Grundlage von sonargestützten Synthesebildern wurde ein 3D-Modell des Wracks erstellt, das verblüffende Details enthüllt. Diese Bilder, Beiträge von Historikern sowie hochwertige historische Rekonstruktionen zeichnen in dem Dokumentarfilm die Geschichte von Franklins Expedition und ihrem tragischen Ende nach.
20:15 - 21:40, arte
Die Vermessung der Erde

Seit jeher haben die Menschen versucht, sich auf der Erde zu orientieren. Anfangs nutzten sie die Sterne zur Navigation, heute vermessen moderne Satelliten den blauen Planeten millimetergenau. Und zu allen Zeiten strebten Wissenschaftler nach korrekten, exakten Ergebnissen. Bis zum heutigen Tag ist die Vermessung der Erde in vollem Gange. Weltweit sind Forscher damit beschäftigt. Mit Satelliten, Kameras oder Drohnen erfassen sie fast jeden Winkel des Planeten, um ihm die letzten Geheimnisse zu entlocken. Sie vermessen Ozeane, feuerspeiende Vulkane, das Wachstum von Getreide und die Atmosphäre. Die digital beschleunigte Welt verfügt über immer neue Möglichkeiten, sich selbst zu vermessen und dadurch einen neuen Blick auf das Leben der Menschen und die Erde zu richten. Anders als zur Zeit der frühen Wissenschaftler und Vermesser wie Ptolemäus, Mercator, Humboldt und Everest wird das Sammeln von Daten heute jedoch nicht mehr ausschließlich positiv gewertet. Moderne Wissenschaftler unternehmen stets eine Gratwanderung zwischen dem Drang, immer mehr Daten zu erheben, und dem zunehmenden Wunsch der Bevölkerung, möglichst wenige persönliche Daten preiszugeben. Zwischen den historischen Geschichten, die in der Dokumentation erzählt werden, liefern wissenschaftliche Expeditionen spannende Einblicke in den aktuellen Forschungsstand. Und Wissenschaftler unterschiedlicher Fachrichtungen ordnen die Bedeutung der Vermessung ein.
Montag, 10.12.2018
14:50 - 15:35, 3SAT
Kampf um die Ostsee

Seit Jahren fahnden die Männer von der "AG Wrackforschung" in den Gewässern der Kieler Bucht nach dem verschollenen Großsegler "Hedvig Sophia" der dort vor über 300 Jahren auf Grund lief. Im Frühjahr 2008 stieß ein Reviertaucher nur wenige Seemeilen von der Schleswig-Holsteinschen Küste entfernt auf einen über 20 Meter langen Hügel. Vor Ort machen die Archäologen einen überraschenden Fund. Endlich können die Forscher den Fall zu den Akten legen.
15:35 - 16:20, 3SAT
Die Schatzinsel des Robinson Crusoe

Der Roman "Robinson Crusoe" ist weltbekannt. Wahrscheinlich inspirierte den Autor Daniel Defoe das Schicksal des englischen Seemanns Alexander Selkirk. Selkirk wurde im Jahr 1704 wegen Meuterei auf der Insel Más a Tierra im Südpazifik ausgesetzt. Die strategische Bedeutung des 700 Kilometer vor der chilenischen Küste gelegenen Archipels für das spanische Weltreich war immens. Englische Freibeuter versuchten von dort aus, die Vorherrschaft der Spanier vor den Küsten Südamerikas zu brechen, indem sie spanische Gold-Galeonen auf ihrem Weg nach Panama kaperten. Ein verschollener, legendärer Piratenschatz soll auf der kleinen Insel verborgen sein. Der amerikanische Geschäftsmann Bernhard Keiser entdeckte 1970 eine Schatzkarte, suchte aber jahrelang erfolglos. Ein Tsunami zerstörte 2010 die Küsten der Inselgruppe. Daraufhin machte sich eine Gruppe von Wissenschaftlern auf den Weg, um neue Erkenntnisse über die Geschichte der Insel zu erlangen. Professor Dr. Hans-Rudolf Bork, Direktor des Ökologie-Zentrums der Universität Kiel, und Dr. rer. nat. Andreas Mieth, ebenfalls vom Ökologie-Zentrum der Uni Kiel, kennen die Hauptinsel, die heute auch "Robinson-Insel" genannt wird, bereits von früheren Expeditionen. Der Marine-Historiker Andrew Lambert aus London ist Experte für die Zeit der englischen Piraten. "Terra X" begleitet die Expedition der Forscher, denen aufsehenerregende Entdeckungen gelangen. So konnten sie den bis dahin unbekannten Lagerplatz des wahren Robinson, Alexander Selkirk, identifizieren. Und sie fanden Steingräber, deren Lage und Anordnung Fragen aufwerfen: Stehen diese Gräber in einem Zusammenhang mit dem vermuteten Versteck des Schatzes?
15:50 - 16:45, arte
Expedition Sternenhimmel

Mit John Goldsmith reist die Dokumentationsreihe tief ins westaustralische Outback – zu sternenklaren Nächten und epischen Landschaften. Die Aufnahmen des Fotografen zeigen den Himmel der Südhalbkugel auf spektakuläre Weise: Stunden vergehen wie im Fluge, der aufgehende Vollmond scheint hell wie die Sonne, die Milchstraße bewegt sich als leuchtendes Band über der Landschaft.Von seiner Heimatstadt Perth aus geht es im Geländewagen zunächst zum Salzsee Lake Ballard. John interessiert sich auch für die Mythen der australischen Aborigines – und ihre Sicht auf den Sternenhimmel. Auf seiner Reise will er mehr erfahren über ihre Sternzeichen. Am Salzsee trifft John zwei Aborigine-Frauen aus der Gegend, die ihm am Lagerfeuer die Legende von den „Sieben Schwestern“ erzählen.Auf dem zweiten Teil seiner Reise wird er vom Fotografen Scott Murray begleitet. Die beiden fahren von der Küstenstadt Broome aus zum Wolfe Creek Crater, einem der größten Meteoritenkrater der Welt. Auf dem Weg dorthin machen sie Bilder von „Himmels-Emu“, einem Aborigine-Sternzeichen, das sich in den dunklen Stellen der Milchstraße versteckt und nur zu sehen ist, wenn der Himmel tiefschwarz ist.Am Wolfe-Creek-Crater möchte John erstmals einen Sternschnuppen-Schauer im Timelapse ablichten. Ein schwieriges Unterfangen, das ihm bisher noch nie gelungen ist. Doch das Wetter macht ihnen Probleme: Gewitter und Regengüsse versperren ihren Weg. Am Ende chartern sie einen Hubschrauber, um den Krater doch noch rechtzeitig zu erreichen.

Dienstag, 11.12.2018
15:50 - 16:45, arte
Expedition Sternenhimmel

Der japanischstämmige Astrofotograf Yuichi Takaska hat schon einige Exkursionen auf der Jagd nach Polarlichtern unternommen, die ihn in viele Länder der Erde geführt haben. Dabei sind etliche faszinierende Zeitrafferaufnahmen des Nachthimmels entstanden. Nun möchte er sich seinen Kindheitstraum erfüllen: Durch das winterliche Kanada geht es den Yukon hinauf bis zur Beaufortsee am nördlichen Rand Amerikas.Seine Reise beginnt in Vancouver, wo Yuichi die Ausrüstung zusammenstellt. Objektivwärmer gehören ebenso dazu wie dicke Stiefel, die bis minus 50 Grad Celsius standhalten sollen. Mit dem Flugzeug geht es nach Whitehorse, wo er sich ein Wohnmobil mietet und mit Lebensmitteln eindeckt.Die 1.400 Kilometer lange Strecke führt über zugeschneite Straßen durch menschenleere Gegenden. Ab und zu passiert Yuichi alte Goldgräber-Städtchen, in denen er auf außergewöhnliche Menschen trifft. Unterwegs nutzt er jede Gelegenheit, um die Nordlichter mit seiner Kamera einzufangen. Dabei kämpft er immer wieder mit schwierigen Wetterbedingungen – bei bis zu minus 40 Grad Celsius muss er auch oft nachts warten, bis sich die Wolken verzogen haben.Auf seiner Reise trifft er auf Ureinwohner der Gegend, von denen er viel über die mythische Bedeutung der Polarlichter erfährt. Über die Ice Road – eine Straße, die über einen zugefrorenen Fluss führt – gelangt Yuichi schließlich nach Tuktoyaktuk am Arktischen Ozean. Hier wird sich zeigen, ob sein Kindheitstraum in Erfüllung geht.

Mittwoch, 12.12.2018
17:40 - 18:35, arte
Expedition Sternenhimmel

Der Astrofotograf Bernd Pröschold lässt den dicht besiedelten Ballungsraum Köln hinter sich und bricht auf nach Norden. Über Europas größte Wanderdüne, Rabjerg Mile, am nördlichsten Zipfel Dänemarks, gelangt er nach Norwegen, nach Sølen, Røros, Hessdalen, Fosen und schließlich bis an den Polarkreis, wo Nordlichter die Sicht auf einen sternenklaren Himmel spektakulär bereichern – so, wie ihn schon unsere Vorfahren vor Tausenden von Jahren erlebt haben.Bernd Pröscholds magische Bilder vom Sternenhimmel über archaischen Landschaften – von Planeten, Monden, Sonnen, viele tausend Lichtjahre entfernten Galaxien – erwecken unsere alte Verbindung zu den Gestirnen wieder zum Leben und verändern das Gefühl für die eigene Wirklichkeit in diesem Universum.
Donnerstag, 13.12.2018
15:50 - 16:45, arte
Expedition Sternenhimmel

Diese Folge der Reihe „Expedition Sternenhimmel“ begleitet den iranischen Astrofotografen Babak Tafreshi auf seine Reise in die Atacama-Wüste im Norden Chiles. Sie gilt als die trockenste Wüste der Erde außerhalb der Polarregionen: der beste Ort der Welt, um den Sternenhimmel der Südhalbkugel zu beobachten. Babaks Aufnahmen zeigen die Milchstraße auf eine atemberaubende Weise, aber auch der Mond und die Sterne scheinen in seinen Bildern elegant übers Himmelszelt zu tanzen.Von der chilenischen Küstenstadt La Serena aus führt die Route ins Elquital – einem Ort, an dem sich in den letzten Jahren ein ganzer Tourismuszweig auf passionierte Astronomen und Sternengucker spezialisiert hat. Von dort geht es weiter zur La Silla Sternwarte. Die Teleskope auf dem Berggipfel inmitten der Wüste bieten eine spektakuläre Kulisse für Babaks Aufnahmen.Babak reist weiter in noch entlegenere und dunklere Gebiete der Wüste im Norden Chiles. Er interessiert sich auch für die archäologischen Funde der Region. An vielen Orten haben die Ureinwohner der Wüste Zeichnungen im Stein hinterlassen – sogenannte Petroglyphen. Babak trifft sich mit einer chilenischen Archäologin, von der er mehr über die mythologische Bedeutung der Darstellungen und ihre Verbindung zum Sternenhimmel erfährt.Immer höher geht es anschließend in die Anden. Babaks großes Ziel ist das ALMA Observatorium, eine der höchstgelegenen Sternwarten der Welt, die auf 5.000 Metern liegt. Die Fahrt dorthin ist nicht ungefährlich und gestaltet sich überraschend schwierig. Doch Babaks Hartnäckigkeit und sein Wille widrigsten Umständen zu trotzen, werden am Ende belohnt.
Freitag, 14.12.2018
14:50 - 15:30, 3SAT
Wunder der Baukunst

Durch alle Jahrhunderte hinweg errichteten geniale Baumeister Monumente, die durch ihre Wucht, ihre schiere Größe oder durch ihre Schönheit bis heute Staunen und Bewunderung auslösen. Seit die Menschheit Religionen entwickelte, begeben sich Pilger an heilige Plätze der Kraft und der Anbetung, um mit ihren Göttern in Verbindung zu treten. Im Lauf der Zeit hat die Stärke des Glaubens so in aller Welt beeindruckende Sakralbauten entstehen lassen. Zu ihnen gehören die Pyramiden von Gizeh ebenso wie Klöster in Bhutan, Indien und Nepal oder die Hagia Sophia in Instanbul, aber auch Antoni Gaudís Sagrada Familia in Barcelona, an der nach aktueller Planung noch bis ins Jahr 2026 gebaut werden wird.

15:30 - 16:15, 3SAT
Wunder der Baukunst

Paris ohne den Eiffelturm ist ebenso undenkbar wie Rio de Janeiro ohne die Christus-Statue, New York ohne die Freiheitsstatue oder Rom ohne das Kolosseum. Diese Bauwerke sind so markant, ihr Anblick so einzigartig, dass sie weltweit sofort identifiziert werden können. Sie stehen meist ikonografisch für eine Stadt, die umgekehrt ohne dieses berühmte Wahrzeichen viel von ihrer Identität verlieren würde. Durch alle Jahrhunderte hinweg errichteten geniale Baumeister Monumente, die durch ihre Wucht, ihre schiere Größe oder ihre Schönheit bis heute Staunen und Bewunderung auslösen.

15:50 - 16:45, arte
Expedition Sternenhimmel

Gernot Meiser, der „Schattenjäger“, reist mit seiner Partnerin sogenannten Finsternissen hinterher – sie fahren überall dort hin, wo der Mondschatten die Erde streift. Von Kolumbien über Afrika bis nach Sibirien. Dieses Mal führt die Reise nach Indonesien, wo genau das passieren soll, was schon vor Jahrhunderten die Menschen erschreckte und als denkwürdiges Zeichen des Himmels gedeutet wurde: eine totale Sonnenfinsternis.Wochenlang durchqueren die beiden Fotografen das tropische Zielgebiet Indonesien auf der Suche nach dem idealen Aussichtspunkt für das wenige Minuten andauernde Naturschauspiel. Sie werden dabei auf Java Zeuge eines Vulkanausbruches, der den Sternenhimmel mit der Milchstraße rot einfärbt und besuchen verschiedene Hafenstädte der 17.000 indonesischen Inseln.Sie durchstreifen Dschungel, Gewürzfarmen und Teeplantagen und landen schließlich auf einer Insel der Molukken. Hier bringen sie die einheimische Bevölkerung angesichts des Naturschauspiels am Himmel zum Innehalten und machen eine fast metaphysische, ja spirituelle Erfahrung.
16:15 - 17:00, 3SAT
Wunder der Baukunst

Brücken verbinden und führen Menschen zueinander. Einige von ihnen sind mehr als nur Konstruktionen zur Verbesserung der Infrastruktur: Sie sind Meisterwerke der Architektur und der Technik. Nicht selten sind Brücken sogar Wahrzeichen der Orte, an denen sie erbaut wurden: sei es die Karlsbrücke in Prag, die Tower Bridge in London oder die Golden Gate Bridge bei San Francisco. Dafür sorgen oft auch Geschichten, die sich mit den Brücken verbinden. Durch alle Jahrhunderte hinweg errichteten geniale Baumeister Monumente, die durch ihre Wucht, ihre schiere Größe oder ihre Schönheit bis heute Staunen und Bewunderung auslösen.

Samstag, 15.12.2018
13:35 - 15:05, arte
Pionier der Arktis - Jean-Baptiste Charcot

Ende des 19. Jahrhunderts waren nahezu alle Regionen der Erde erforscht. Nur in die Polarregionen wagten sich lediglich einige wenige Pioniere vor, die ihre Hauptmotivation oft in dem ehrenvollen Auftrag sahen, als Erste die Flagge ihres Landes im ewigen Eis aufzustellen. Langsam begriff man, dass in diesen entlegenen Teilen der Welt viele neue Entdeckungen warteten. Doch welche Schiffe waren in der Lage, den Weg dorthin zu überqueren, welche Instrumente und Methoden zur Untersuchung der Eiswüsten erforderlich? Jean-Baptiste Charcot war einer der Ersten, die sich dieser Herausforderung stellten. In den ersten drei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts bereiste er mit anderen Gelehrten auf dem legendären Forschungsschiff „Pourquoi Pas?” mehrmals die Polargebiete, in die bis dahin kein Mensch vorgedrungen war. Charcots Erkenntnisse in Disziplinen wie Meteorologie, Biologie oder Geografie bilden bis heute die Grundlage wissenschaftlicher Arbeiten und spielen eine wichtige Rolle bei der Untersuchung des Klimawandels. Damit bereitete der Wissenschaftspionier auch anderen Forschern den Weg – Paul-Emile Victor würdigte Charcot als den „Altmeister der Polarforschung”. Doch heute weiß man kaum noch etwas über seine Zeit in den Polarregionen, die mit den Antarktisexpeditionen begann und tragisch endete, als sein Schiff 1936 vor Westisland unterging ... Mit zum Teil unveröffentlichten Archivfotos und Filmaufnahmen, Reisetagebüchern sowie zahlreichen Berichten und Kommentaren zeichnet der Film den einzigartigen Werdegang des Wissenschaftspioniers Charcot nach.
Sonntag, 16.12.2018
12:05 - 13:35, arte
Die Vermessung der Erde

Seit jeher haben die Menschen versucht, sich auf der Erde zu orientieren. Anfangs nutzten sie die Sterne zur Navigation, heute vermessen moderne Satelliten den blauen Planeten millimetergenau. Und zu allen Zeiten strebten Wissenschaftler nach korrekten, exakten Ergebnissen. Bis zum heutigen Tag ist die Vermessung der Erde in vollem Gange. Weltweit sind Forscher damit beschäftigt. Mit Satelliten, Kameras oder Drohnen erfassen sie fast jeden Winkel des Planeten, um ihm die letzten Geheimnisse zu entlocken. Sie vermessen Ozeane, feuerspeiende Vulkane, das Wachstum von Getreide und die Atmosphäre. Die digital beschleunigte Welt verfügt über immer neue Möglichkeiten, sich selbst zu vermessen und dadurch einen neuen Blick auf das Leben der Menschen und die Erde zu richten. Anders als zur Zeit der frühen Wissenschaftler und Vermesser wie Ptolemäus, Mercator, Humboldt und Everest wird das Sammeln von Daten heute jedoch nicht mehr ausschließlich positiv gewertet. Moderne Wissenschaftler unternehmen stets eine Gratwanderung zwischen dem Drang, immer mehr Daten zu erheben, und dem zunehmenden Wunsch der Bevölkerung, möglichst wenige persönliche Daten preiszugeben. Zwischen den historischen Geschichten, die in der Dokumentation erzählt werden, liefern wissenschaftliche Expeditionen spannende Einblicke in den aktuellen Forschungsstand. Und Wissenschaftler unterschiedlicher Fachrichtungen ordnen die Bedeutung der Vermessung ein.
Montag, 17.12.2018
20:15 - 22:00, 3SAT
Reise zu neuen Horizonten

Alexander Gerst ist der erste deutsche Kommandant der Internationalen Raumstation ISS. Der Film begleitet das zweijährige Training und die aufregenden Monate der Mission "Horizons". Die aktuellen Experimente auf der ISS liefern Erkenntnisse, um weiter ins All vordringen zu können. Der Mond, und nach ihm der Mars, rücken für die Menschheit in greifbare Nähe. Doch wie können die Astronauten dorthin gelangen und wie dort überleben? Für Alexander Gerst ist es bereits der zweite Aufenthalt im All. 2014 schickte er von seiner Mission "Blue Dot" faszinierende Fotos aus dem All und dokumentierte die atemberaubende Schönheit unseres Heimatplaneten, aber auch dessen Verletzlichkeit. Die neue aktuelle Mission richtet den Blick in die Weiten des Alls hinaus. Bereits für 2020 ist die nächste bemannte Reise zum Mond geplant, und auch Alexander Gerst träumt davon, persönlich den Erdtrabanten betreten zu können. Beeinflusst wird sein Aufenthalt auf der ISS von einer unerwarteten Herausforderung: Nach dem Fehlstart einer Soyuz-Rakete am 11. Oktober 2018 ist die dreiköpfige Crew allein auf der Raumstation. Bis die Ursachen geklärt sind, ist offen, wann die nächste Besatzung starten und Alexander Gerst zurück auf die Erde fliegen kann. Wie er sich auf die Risiken einer Weltraummission vorbereitet und auch seine Angst besiegt, erzählt er in ruhigen Momenten am Rande seines Trainings bei der NASA in Houston und im russischen "Sternenstädtchen" Swjosdny Gorodok. Zusammen mit Raumfahrt-Experten, die ständig mit Alexander Gerst in Kontakt stehen, beleuchten die Filmemacher die Ausnahmesituation, in der die Astronauten sich befinden.

Dienstag, 18.12.2018
10:30 - 11:15 3SAT
Expedition Sternenhimmel

Der Iraner Babak Tafreshi hat sich mit ganzem Herzen der Astrofotografie verschrieben. Der Film begleitet ihn auf auf seine Reise in die Atacama-Wüste im Norden Chiles. Mithilfe von Zeitrafferaufnahmen setzt Babak die Gestirne über einzigartigen Nachtlandschaften in Szene. Er ist ein Meister seines Faches. Seine Bilder schaffen einen magischen Dialog zwischen Himmel und Erde. Die Atacama-Wüste gilt als die trockenste Wüste der Erde außerhalb der Polarregionen: der beste Ort der Welt, um den Sternenhimmel der Südhalbkugel zu beobachten. Babaks Aufnahmen zeigen die Milchstraße auf eine atemberaubende Weise, aber auch der Mond und die Sterne scheinen in seinen Bildern elegant übers Himmelszelt zu tanzen. Von der chilenischen Küstenstadt La Serena aus führt die Route ins Elquital – ein Ort, an dem sich in den letzten Jahren ein ganzer Tourismuszweig auf passionierte Astronomen und Sternengucker spezialisiert hat. Von dort geht es weiter zur La-Silla-Sternwarte. Die Teleskope auf dem Berggipfel inmitten der Wüste bieten eine spektakuläre Kulisse für Babaks Aufnahmen. Babak reist weiter in noch entlegenere und dunklere Gebiete der Wüste im Norden Chiles. Er interessiert sich auch für die archäologischen Funde der Region. An vielen Orten haben die Ureinwohner der Wüste Zeichnungen im Stein hinterlassen – sogenannte Petroglyphen. Babak trifft sich mit einer chilenischen Archäologin, von der er mehr über die mythologische Bedeutung der Darstellungen und ihre Verbindung zum Sternenhimmel erfährt. Immer höher geht es anschließend in die Anden. Babaks großes Ziel ist das ALMA-Observatorium, eine der höchstgelegenen Sternwarten der Welt, die auf 5000 Metern liegt. Die Fahrt dorthin ist nicht ungefährlich und gestaltet sich überraschend schwierig. Doch Babaks Hartnäckigkeit und sein Wille, widrigsten Umständen zu trotzen, werden am Ende belohnt. Seit Anbeginn der Zeit blicken die Menschen zum Sternenhimmel auf. Die Reihe begleitet fünf Sternenfotografen auf abenteuerlichen Reisen zu den entlegensten Winkeln der Erde. Durch Wüsten, Regenwälder und Eislandschaften geht es durch fünf Kontinente zu magischen Plätzen mit sternenübersätem Nachthimmel, wie man ihn so noch nie gesehen hat.
Mittwoch, 19.12.2018
09:25 - 10:55, arte
Die Vermessung der Erde

Seit jeher haben die Menschen versucht, sich auf der Erde zu orientieren. Anfangs nutzten sie die Sterne zur Navigation, heute vermessen moderne Satelliten den blauen Planeten millimetergenau. Und zu allen Zeiten strebten Wissenschaftler nach korrekten, exakten Ergebnissen. Bis zum heutigen Tag ist die Vermessung der Erde in vollem Gange. Weltweit sind Forscher damit beschäftigt. Mit Satelliten, Kameras oder Drohnen erfassen sie fast jeden Winkel des Planeten, um ihm die letzten Geheimnisse zu entlocken. Sie vermessen Ozeane, feuerspeiende Vulkane, das Wachstum von Getreide und die Atmosphäre. Die digital beschleunigte Welt verfügt über immer neue Möglichkeiten, sich selbst zu vermessen und dadurch einen neuen Blick auf das Leben der Menschen und die Erde zu richten. Anders als zur Zeit der frühen Wissenschaftler und Vermesser wie Ptolemäus, Mercator, Humboldt und Everest wird das Sammeln von Daten heute jedoch nicht mehr ausschließlich positiv gewertet. Moderne Wissenschaftler unternehmen stets eine Gratwanderung zwischen dem Drang, immer mehr Daten zu erheben, und dem zunehmenden Wunsch der Bevölkerung, möglichst wenige persönliche Daten preiszugeben. Zwischen den historischen Geschichten, die in der Dokumentation erzählt werden, liefern wissenschaftliche Expeditionen spannende Einblicke in den aktuellen Forschungsstand. Und Wissenschaftler unterschiedlicher Fachrichtungen ordnen die Bedeutung der Vermessung ein.
Donnerstag, 20.12.2018
11:10 - 11:15, arte
Nach dem Eis - Was passiert mit der Arktis?

Der Klimawandel in der Arktis wird nicht überall negativ gesehen. Das zurückweichende Eis legt neues Land frei, unter dem wertvolle Rohstoffe wie Öl, Gas und Mineralien lagern. Auch neue Seewege werden durch den Rückzug der Gletscher geschaffen, manch einer träumt schon von der polaren Seidenstraße. Große Konzerne bringen sich in Stellung, um die Schätze der Arktis zu nutzen, während die Ureinwohner, die Inuit, im hohen Norden um ihre Unabhängigkeit kämpfen. Für sie bedeutet der Klimawandel weniger eine Bedrohung als eine Chance auf ein besseres Leben. Vier Wochen lang begleitete das Filmteam exklusiv eine Expedition von Geologen an die Nordküste Kanadas, wo noch nie zuvor ein Mensch gewesen ist. Das Drehteam war dabei, als die nördlichste Quelle der Welt entdeckt wurde, ein kleines Wunder der Natur, an dem ein Mikrobiologe DNA-Proben entnimmt, die bei der Entwicklung neuer Impfstoffe gegen resistente Keime helfen könnten. Die wichtigste Ressource im hohen Norden ist aber immer noch der Fisch, mit dem Grönland die halbe Welt versorgt. Trotzdem reichen die Gewinne nicht aus, um notwendige Investitionen in Grönlands unterentwickelte Infrastruktur zu finanzieren. Die größte Insel der Welt hängt immer noch am Tropf Dänemarks, der einstigen Kolonialmacht. Auch die Inuit in Kanada ringen mit ihrer Regierung um das Recht an den Bodenschätzen und der Natur. Die Bewohner der Arktis stehen durch die Gletscherschmelze vor vielen Herausforderungen, aber auch Chancen. Ob es den indigenen Völkern der Region gelingt, am Reichtum ihres eigenen Landes teilzuhaben, ist eine offene Frage.