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unesco.gif (2965 Byte) Sendungen über das Weltkulturerbe
Samstag, 20.04.2019
19:15 - 19:30, ARD alpha
Die Freiheitsstatue (USA) - Symbol der Freiheit

Aus der Ikone der Neuen Welt, dem Mythos der Freiheit, ist eine Attraktion geworden. Wie kaum ein anderes Kunstwerk hat die Statue of Liberty die Gefühle so vieler Menschen bewegt. Sie war ein Geburtstagsgeschenk der Franzosen zum 100. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung. Die Kolossalfigur entstand in der Werkstatt des Elsässer Bildhauers Frederic Auguste Bartholdi. In 300 Einzelteilen wurde die schwere Dame in die USA geschifft. Gustav Eiffel entwarf das tragende Stahlgerüst - ein Montagekunststück und ein Denkmal technischen Größenwahns. Das 46 Meter hohe kupferne Standbild auf einem 47 Meter hohen Steinsockel begrüßte den ankommenden Einwanderer von Liberty Island her und tut es noch heute. Ob all die Träume dieser Menschen in der neuen Heimat erfüllt wurden, mag dahin gestellt sein. Die Statue zumindest versprach ihnen Hoffnung auf ein besseres Leben in Amerika.

Sonntag, 21.04.2019
12:55 - 13:40. 3SAT
Südtirol - Die Dolomiten

Die Dolomiten gehören zu den markantesten Berglandschaften der Welt. Ob die Drei Zinnen, der Lang- und Plattkofel - die mächtigen Gipfel liegen in Südtirol, der nördlichsten Provinz Italiens. Im Sommer sind die Dolomiten ein Kletter- und Wanderparadies, im Winter ein Traumziel zum Skifahren. Benannt wurden sie nach dem französischen Geologen Déodat de Dolomieu, der ihr Gestein als Erstes erforschte. Heute sind Teile der Dolomiten UNESCO-Weltnaturerbe. Landschaftlich reizvoll sind die Seiser Alm, die größte Hochalm Europas, und der Pragser Wildsee, von denen der Film spektakuläre Luftaufnahmen zeigt. Außerdem begleitet der Film ein Team der Helikopterrettung bei einem schwierigen Einsatz an den Drei Zinnen, beobachtet Hollywoodstar Terence Hill bei Dreharbeiten und schaut einem Holzbildhauer über die Schulter, dessen zeitgenössische Skulpturen schon auf der Biennale in Venedig gezeigt wurden. Schließlich erinnert der Film auch an die Zeit des Ersten Weltkrieges, als die Front mitten durch die Dolomiten verlief, und stellt eine junge Sängerin vor, die mit ihrer Musik die ladinische Sprache retten möchte.

19:15 - 19:30, ARD alpha
Die Altstadt von Jerusalem und das Christentum (Israel)

Die besondere kulturelle Bedeutung Jerusalems liegt in seiner Rolle als religiöses Zentrum der Christen, Juden und Muslime. Vom Anfang des 4. Jahrhunderts bis zur Eroberung durch die Araber 637 war es von Christen beherrscht. Nach christlicher Überlieferung wurde hier Jesus Christus gekreuzigt. Noch heute gedenken Pilger auf der "Via dolorosa" seinem Leidensweg. Im "Coenaculum" soll Jesus sich mit seinen Jüngern zum Abendmahl versammelt haben. Zu den weiteren Stätten des Christentums in Jerusalem zählt die Kirche zum Heiligen Grab, die von sechs verschiedenen christlichen Glaubensrichtungen verwaltet wird. In ihr befinden sich das Grab von Jesus Christus und das Heiligtum von Golgatha. Auf dem Ölberg entstand eine große Zahl weiterer kleinerer Kirchen. Jerusalem gehört zum Weltkulturerbe.

20:15 - 21:45, H3
Serengeti

Durch das jahrzehntelange Engagement von Prof. Bernhard Grzimek für die Serengeti ist dieser ostafrikanische Nationalpark gerade für das hessische Publikum besonders interessant. Er zählt zu den größten Naturwundern der Erde. Seine großartige, unberührte Landschaft erstreckt sich viele hundert Kilometer von Tansania bis an die nördlichen Ausläufer des Schutzgebietes in Kenia. Alljährlich wiederholt sich in diesem 30.000 Quadratkilometer großen Gebiet ein grandioses Naturereignis: Fast zwei Millionen Antilopen, Büffel, Gazellen, Gnus und Zebras ziehen Hunderte von Kilometern weit auf der Suche nach Nahrung und Wasser durch die schier endlose Savanne, von den Weiten der Ebenen unter den Vulkanen des Kraterhochlandes, über die dornigen Buschländer der zentralen Serengeti bis zu den üppigen Weiden im Norden an der Grenze Kenias im Nationalpark Massai Mara über den Ngorongoro Krater. Sie benutzen immer dieselben Routen und müssen dabei, dem Wechsel von Regen- und Trockenzeiten unterworfen, größte Hindernisse überwinden. Ihnen dicht auf den Fersen sind ihre natürlichen Feinde: Löwen, Leoparden, Geparde und Hyänen. Kaum anderswo auf der Welt bietet der Kampf ums Überleben ein solches Schauspiel wie im Massenzug der Tiere in der Serengeti. Bildgewaltig und berührend - mehr als 50 Jahre nach dem "Oscar"-gekrönten Film "Serengeti darf nicht sterben" von Bernhard Grzimek - bietet der Dokumentarfilm "Serengeti" ein ganz neues, spektakuläres Naturerlebnis. In faszinierenden Bildern und mit atemberaubenden Zeitlupen mit bis zu 2.000 Bildern pro Sekunde haben der erfahrene Tierfilmer Reinhard Radke und seine Kollegen über zwei Jahre das Leben der Bewohner dieses einzigartigen UNESCO-Weltnaturerbes eingefangen. Hardy Krüger jr. führt als Sprecher durch dieses herausragende TV-Ereignis.

Dienstag, 23.04.2019
18:35 - 19:20, arte
Dolomiten - Sagenhaftes Juwel der Alpen

Erstmals seit hundert Jahren durchqueren wieder Großraubtiere die Dolomiten. Steinadler haben das Land der bleichen Berge, wie man die Dolomiten früher nannte, wieder unter sich aufgeteilt. In einzigartigen Flugaufnahmen verfolgt die Dokumentation ihre Paarung und beobachtet ihre bemerkenswerte Jagdtechnik. Aufgestiegen aus den Urmeeren sind die Dolomiten ein offenes Buch der Erdgeschichte. Fossile Felsküsten und Korallenriffe wurden durch Bewegungen der Erdkruste über Jahrmillionen verdichtet und von Wasser, Sonne und Eis zu Gebirgspersönlichkeiten geformt. Das legendäre rot gefärbte Alpenglühen der Gipfel begleitet durch den Jahreskreis einer von mystischen Stimmungen und Mythen geprägten Natur. Von Wasser und Eis zerfurchte Felsspitzen, leuchtende Zirben- und Lärchenwälder, markante Gebirgsstöcke erscheinen wie fossile Archipele einer versunkenen Zivilisation. Schneehase, Gams und Murmeltier haben gewitzte Ernährungsstrategien und faszinieren durch körperliche Höchstleistungen. Von ihrer Mutter verlassene Bärenkinder erobern die Passstraßen. Im September 2014 war in Cortina d’Ampezzo eine Bärenmutter zu Tode gekommen, als man versucht hatte sie einzufangen. Die Gemeinde hatte in der Folge ihre Jungen in ein geschütztes Gelände genommen; sie sollten in ihrem natürlichen Ambiente aufwachsen. Die Landesregierung hatte gefordert, dass die Verantwortung für diese Bären auf Nachbarregionen wie Südtirol, Venezien, Lombardei, Friaul, aber auch Österreich und die Schweiz aufgeteilt wird. Noch sind solche grenzüberschreitenden Projekte nicht ausgereift. Die Jungbären waren einige Monate alt, und es ist nicht sicher, ob sie es in freier Wildbahn alleine schaffen. Gleichzeitig gilt es sicherzustellen, dass die Anzahl der Bären in den Dolomiten nicht überproportional wächst.

Samstag, 28.04.2019
06:45 - 07.00, NDR
Sardinien - Die Geheimnisse der Nuraghen und des Cantu a Tenore

Über 7.000 Rundtürme aus Stein sind über ganz Sardinien verstreut. Oft sind nur noch die Stümpfe dieser megalithischen Bauten vorhanden, die Nuraghe genannt werden. Sie sind geheimnisvolle Zeugen einer der größten frühgeschichtlichen Inselkulturen des Mittelmeerraumes. Der Obertongesang Cantu a tenore ist tief in der Welt der sardischen Hirten verwurzelt. In ihm spiegelt sich die Einsamkeit der Hirten in den Bergen und ihr enger Kontakt mit der Natur wider. Das Landschaftsporträt macht neugierig auf das Kulturerbe der italienischen Insel Sardinien. Ein Landschaftsporträt über die italienische Insel Sardinien. Über 7.000 Rundtürme aus tonnenschweren Steinbrocken sind über ganz Sardinien verstreut. Oft sind nur noch die Stümpfe dieser megalithischen Bauten vorhanden, die Nuraghe genannt werden. Sie sind geheimnisvolle Zeugen, die einer der größten frühgeschichtlichen Inselkulturen des Mittelmeerraumes ihren Namen gaben, der Nuraghenkultur. Von der Religiosität der Nuragher erzählen Wasserheiligtümer wie das von Santa Cristina. Hier wurden Reinigungs- und Fruchtbarkeitsrituale veranstaltet und, wie Grabungen der Archäologen nahelegen, auch Bronzestatuetten als Votivgaben geopfert, um die Gunst der Götter zu gewinnen. Der Obertongesang Cantu a tenore ist Sardiniens immaterielles Kulturerbe der Menschheit und tief in der Welt der sardischen Hirten verwurzelt. In ihm spiegelt sich die Einsamkeit der Hirten in den Bergen und ihr enger Kontakt mit der Natur wider.
19:40 - 20:00, 3SAT
Verona, Italien Ein Stück Himmel auf Erden

In Verona befinden sich Kulturdenkmäler von der Antike bis zur Renaissance. Die Metropole am Ende des Alpenübergangs nach Italien blickt auf eine mehr als 2000 Jahre alte Geschichte zurück. Die Römer führten hier ihre drei wichtigsten Handelsstraßen zusammen - im Mittelalter entstand eine der mächtigsten Stadtrepubliken Italiens. Weltberühmt wurde Verona aber erst durch das legendäre Liebespaar der Tragödie "Romeo und Julia" von William Shakespeare. So will auch dieser Film eine Art Liebeserklärung sein - mit einem "tragischen" Happy End. Denn die beiden Liebenden haben wahrscheinlich nie existiert, sondern waren nur symbolhafte Figuren einer grausamen und konfliktreichen Vergangenheit. Einer Vergangenheit, die mit der Herrschaft durch die Familie der della Scala ihre Blütezeit erlebte - im Negativen wie im Positiven. Bis zum Sturz der Dynastie im Jahre 1387 wurde Verona zu einer italienischen Großmacht, deren Einfluss zeitweise bis in die Toskana hineinreichte. Kunst und Literatur waren legendär, und zahllose Künstler fanden hier eine neue Heimat, darunter auch Dante, der die sogenannten Scaligeri aus Dankbarkeit sogar in seiner "Göttlichen Komödie" verherrlichte. Am Beispiel der despotischen Herrscher zeigt der Film auch, mit wie viel List und Tücke in dieser Zeit regiert wurde. So entstand das riesige Castelvecchio nur deshalb, weil die Scaligeris bei ihren eigenen Untertanen so verhasst waren, dass sie sich hinter den Mauern der Festung verbergen mussten. Ausgehend vom 13. und 14. Jahrhundert führt die Reise zu den römischen Anfängen und dann wieder zurück in die Gegenwart. Jeder Verona-Besucher kennt heute die reizvolle Stimmung, wenn im Sommer auf der Piazza Bra die Opernsaison beginnt. Die römische Arena - nach dem Kolosseum in Rom und der Arena in Capua das größte aller erhaltenen antiken Amphitheater - verwandelt sich dann in eine gigantische Freiluftbühne, und auf den benachbarten Straßen und Plätzen wird gefeiert. Im Protokoll für die Aufnahme in die Liste des Weltkulturerbes hat die UNESCO Verona als eine Stadt charakterisiert, die "in herausragender Form alle Stadien der europäischen Geschichte repräsentiert". Es ist sicher diese ungewöhnliche Harmonie, in der sich dort Bauten unterschiedlichster Epochen zu einem architektonischen Himmel auf Erden verbinden.

Montag, 29.04.2019
07:15 - 08:00, arte
Valparaíso, die Stadt der Aufzüge

In den nächsten Jahren wartet viel Arbeit auf den Chefmechaniker Luis Segovia und die Renovierungsmannschaft: Schon heute fallen täglich Aufzüge aus, weil alte Teile verschlissen sind und für eine Komplettsanierung bislang das Geld fehlte. Die Mechaniker müssen vor allem improvisieren können und schwindelfrei sein. Nun sollen sechs Aufzüge saniert werden, die seit langem ungenutzt in der Stadt verrotten. Die Stadt Valparaíso entwickelte sich ab Beginn des 19. Jahrhunderts rasant – bis zur Öffnung des Panamakanals 1914. Inzwischen ist Valparaíso für die internationale Schifffahrt fast bedeutungslos. Zeugnisse der ehemals herausragenden Rolle der Stadt sind die alten Ascensores. Die Aufzüge sind auch heute noch dringend benötigte Transportmittel. Sie sind die Lebensadern zwischen den Vierteln der steil an den Hängen errichteten Stadt. Der steilste Aufzug hat einen Steigungsgrad von 70 Grad. Nachdem die UNESCO 2003 die historische Altstadt von Valparaíso inklusive der Standseilbahnen als Weltkulturerbe anerkannt hat, sollen jetzt endlich alle noch existierenden Aufzüge modernisiert werden. Doch wo zuerst beginnen? Zumal in der Bucht von Valparaíso vor allem während des südamerikanischen Winters das Wetter oft unberechenbar ist. Bei Regen und nach heftigen Stürmen herrscht auch an den Aufzügen Ausnahmezustand – die alten Bauteile sind extrem wetteranfällig. Der Regen weicht den Untergrund auf, marode Holzstützen oder Schienen werden unterspült und verschoben. Die Mechaniker sind in jeder Regenpause im Einsatz.
20:15 - 21:00, Phoenix
Angkor Wat - Kambodschas vergessene Stadt

Ein Expertenteam reist tief in den kambodschanischen Dschungel, um die vergessenen Geheimnisse vom Aufstieg und Untergang der Zivilisation der Khmer zu zeigen, die Angkor Wat erbaute. 2013 machen Archäologen eine erstaunliche Entdeckung. Sie stoßen tief im Inneren des kambodschanischen Dschungels, auf eine verlorene Stadtanlage, nahe des wunderschönen Tempels von Angkor Wat aus dem 12. Jahrhundert - mit eigenen Tempeln, Häusern und Straßen. Sie vermuten, dass es sich bei den Ruinen um die einst pulsierende Metropole Mahendraparvata handelt, die Hauptstadt des mächtigen Khmer-Reiches unter dem ersten Königs der Khmer, Jayavarman II. Mithilfe der modernsten Laser-Scanning-Technologie zur Abstandsmessung, sollen die Geheimnisse dieser Kultur unter der Decke des Dschungels hervorgeholt werden. Die Dokumentation "Angkor Wat - Kambodschas vergessene Stadt" folgt einem internationalen Archäologen-Team, das tief in den Dschungel reist, um mehr über diese vergessene Stadt zu erfahren; wie diese bemerkenswerte Zivilisation begann und erblühte. Außerdem versuchen sie das Rätsel zu lösen, warum die Khmer nach 600 Jahren an der Macht, ihre große Stadt, ihre Paläste und Tempel aufgegeben und dem Dschungel überlassen haben.

21:00 - 21:45, Phoenix
Angkor Wat - Kambodschas vergessene Stadt

Ein Expertenteam reist tief in den kambodschanischen Dschungel, um die vergessenen Geheimnisse vom Aufstieg und Untergang der Zivilisation der Khmer zu zeigen, die Angkor Wat erbaute. 2013 machen Archäologen eine erstaunliche Entdeckung. Sie stoßen tief im Inneren des kambodschanischen Dschungels, auf eine verlorene Stadtanlage, nahe des wunderschönen Tempels von Angkor Wat aus dem 12. Jahrhundert - mit eigenen Tempeln, Häusern und Straßen. Sie vermuten, dass es sich bei den Ruinen um die einst pulsierende Metropole Mahendraparvata handelt, die Hauptstadt des mächtigen Khmer-Reiches unter dem ersten Königs der Khmer, Jayavarman II. Mithilfe der modernsten Laser-Scanning-Technologie zur Abstandsmessung, sollen die Geheimnisse dieser Kultur unter der Decke des Dschungels hervorgeholt werden. Die Dokumentation "Angkor Wat - Kambodschas vergessene Stadt" folgt einem internationalen Archäologen-Team, das tief in den Dschungel reist, um mehr über diese vergessene Stadt zu erfahren; wie diese bemerkenswerte Zivilisation begann und erblühte. Außerdem versuchen sie das Rätsel zu lösen, warum die Khmer nach 600 Jahren an der Macht, ihre große Stadt, ihre Paläste und Tempel aufgegeben und dem Dschungel überlassen haben.

21:45 - 22:00, 3SAT
Ilulissat Eisfjord, Grönland Wo die Eisberge zur Welt kommen

Nirgendwo auf der nördlichen Halbkugel lässt sich das Kalben eines Gletschers imposanter beobachten als am Ilulissat-Eisfjord an der grönländischen Westküste. Mit einer Geschwindigkeit von bis zu 35 Metern pro Tag schieben sich die Eismassen des Sermeq-Kujalleq-Gletschers unter mächtigem Getöse in den 1000 Meter tiefen Eisfjord. Nur aufgrund dieser Tiefe können die Eisberge schwimmend den Fjord passieren. Von der Isfjellbanken werden die Eisberge schließlich aufgehalten. Die Isfjellbanken ist eine Moränenablagerung 200 Meter unter der Wasseroberfläche. An ihr laufen die großen Eisberge auf Grund und bewirken einen Stau. Erst, wenn der Druck zu groß ist oder die Eisberge auseinanderbrechen, können sie die Schwelle überwinden und gelangen ins freie Meer, wo sie über die Baffin-Bucht nach Süden driften. Obwohl sie auf ihrer Reise immer kleiner werden und sich schließlich auflösen, können sie Schiffen gefährlich werden. So geschehen 1912, als an Bord der "Titanic" über 1500 Menschen den Tod fanden. Bedeutsam ist der Ilulissat-Eisfjord, der seit 250 Jahren unter wissenschaftlicher Beobachtung steht, vor allem für die Gletscher- und Klimaforschung. So beobachten Wissenschaftler seit Jahren einen immer dramatischeren Rückgang des Sermeq-Kujalleq-Gletschers - Auswirkungen des globalen Klimawandels.