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unesco.gif (2965 Byte) Sendungen über das Weltkulturerbe
Samstag, 23.02.2019
19:15 - 19:30, ARD alpha
Head-Smashed-In (Kanada) - Abgrund der toten Bisons

Der "Abgrund der zu Tode gestürzten Bisons" ist ein Ort der an eine Zeit erinnert, in der sich Amerikas Ureinwohner das Land mit den Bisons teilten. "Head-Smashed-In Buffalo Jump" gilt als einer der ältesten und besterhaltenen Jagdplätze in Nordamerika. 1981 wurde "Head-Smashed-In" von der Unesco zum Weltkulturerbe ernannt. Der Abgrund liegt in der kanadischen Provinz Alberta, etwa 175 Kilometer südlich von Calgary. Die Ausläufer der Rocky Mountains gehen hier in die Great Plains, ein halbtrockenes Vorland, über. Bei der historischen Bisonjagd versuchten getarnte Jäger die Tiere in eine Richtung zu locken, aus der sie nur auf einen Abgrund fliehen konnten. Wenn sich Tiere aus der Herde der Klippe näherten, tauchten schreiend und winkend weitere Indianer auf. Sie umzingelten die erschrockene Herde, die in Panik auf den Abgrund rannte. Die ersten Bisons versuchten meist an der Kante zu stoppen, wurden aber von den nachfolgenden Tieren überrannt. Sie stürzten sich wie die Lemminge in den Tod. Seinen Namen verdankt "Head-Smashed-In" übrigens nicht den getöteten Bisons, sondern einer Legende. Ein junger Krieger wollte die herabstürzenden Tiere aus nächster Nähe beobachten. Er stellte sich ganz eng an die Wände der Klippe, die Bisons stürzten vor ihm zu Tode. An diesem Tag war freilich die dem Exitus geweihte Herde größer als sonst. Immer mehr stürzten herab und erdrückten den jungen Mann an dem steilen Fels. Die Blackfoot nannten die Stelle "where he got his head smashed in", "wo sein Schädel zerschmettert wurde".
Sonntag, 24.02.2019
06:45 - 07:00, NDR
Avignon, Frankreich - Exil der Päpste

Das Volkslied über eine alte Steinbrücke hat den Namen Avignon weltbekannt gemacht. Doch ihre wahre Bedeutung erlangte die Stadt im 14. Jahrhundert, als sie Sitz der Päpste war. Aufgrund kriegerischer Unruhen in Italien flüchtete der Papst aus Rom. Die Kurie geriet unter den Machteinfluss des französischen Königs, und das Papsttum wurde nach Avignon gezwungen. "Wo der Papst ist, da ist Rom" und um dem päpstlichen Exil Glanz und Würde zu verleihen, wurde eine mächtige gotische Festung gebaut, die Kirche und Palast zugleich war. Sieben französische Päpste residierten in Avignon. 67 Jahre war die Stadt Sitz des Heiligen Stuhls und Zentrum der Christenheit. Avignon wurde zum magischen und kulturellen Mittelpunkt Europas. Mitte des 14. Jahrhunderts stieg die Einwohnerzahl innerhalb von 35 Jahren von etwa 6000 auf 30.000. In der Zeit wirtschaftlicher und kultureller Blüte, zeigte sich aber auch die Vergänglichkeit des Reichtums. Die Verschwendungssucht der Päpste, Korruption und Ämterschacher, beschleunigten den Autoritätsverlust des "Heiligen Stuhls" von Avignon. Die sogenannte "Babylonische Gefangenschaft" endete 1376 und Rom wurde wieder Sitz der Päpste. Avignon, einst Weltbühne für Politik und Kultur, war mehr als ein halbes Jahrtausend nur regional bedeutend. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde der Papstpalast zum nationalen Kulturerbe erklärt und damit wandelte sich die Stadt zur einzigartigen Theaterkulisse. Damals waren es fromme Pilger, Gesandte der adligen Höfe, Kaufleute, Gaukler und Bettler, die nach Avignon kamen. Heute sind es vor allem Kunstinteressierte und Theaterbegeisterte, welche die einstige Stadt der Päpste besuchen. Avignon steht für Kunst und Kultur. Avignon ist weltoffen und lädt ein, provencialische Lebensart kennenzulernen, denn noch immer gilt: "Sur le pont d' Avignon..."

19:15 - 19:30, ARD alpha
Lunenburg (Kanada) - Ein Leben nach dem Kabeljau

Lunenburg ist eine kleine Stadt an der Atlantikküste Kanadas - und ein Stück kanadischer Geschichte. Gegründet von britischen Kolonialherren, besiedelt von braven deutschen Auswanderern, die es als Fischer und Schiffsbauer zu einigem Wohlstand brachten. Das alles sieht man dem historischen Städtchen heute noch an - aber auch, wie die Geschichte weiterging: Das so überaus erfolgreiche Fischen ließ das Ökosystem vor der Küste Lunenburgs zusammenbrechen. Der Kabeljau, die Lebensgrundlage der Stadt, war plötzlich nicht mehr da. Man stand vor dem Nichts. Das war 1990. Lunenburg hat den Schock überlebt. Zwar sind viele der Fischer fortgezogen. Doch für ihre historischen Häuser fanden sich rasch neue Liebhaber. Und es fand sich neue Arbeit in der Stadt. Lunenburg lebt - auch ohne den Kabeljau.
Donnerstag, 28.02.2019
17:00 - 17:45, 3SAT
Expedition ins Schilf - Nationalpark Neusiedler See

Der Neusiedler See ist Österreichs größter See und der westlichste Steppensee Europas. Der Film stellt die "Naturwunder" und die charakteristischen Tiere an seinen Ufern vor. Der "Nationalpark Neusiedler See Seewinkel" ist eine Schnittstelle ohnegleichen: Hier treffen die Alpen auf Steppe, hier kann man den Hauch des Nordens ebenso fühlen wie die Wärme des Mittelmeeres - und das alles auf nur 115 Höhenmetern. Dazu kommt die Bedeutung der Region als Rastplatz für Zugvögel: Im Frühling, wenn sie nach Norden ziehen, und im Herbst, wenn es nach Süden geht, werden der See und seine Umgebung von Hunderttausenden Vögeln besucht - Ereignisse, die Jahr für Jahr Birdwatcher aus aller Welt nach Österreich führen. Das Gebiet, das zu vier Fünfteln auf österreichischem und zu einem Fünftel auf ungarischem Territorium liegt, ist so außergewöhnlich, dass es 2001 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde.

Samstag, 02.03.2019
19:15 - 19:30, ARD alpha
Quebec (Kanada) - Das französische Herz Nordamerikas

Im Jahre 1603, als französische Seefahrer unter der Leitung von Samuel de Champlain am Mündungstrichter des St. Lorenz-Stromes an Land gingen, stand dort nur eine Siedlung der Irokesen am Ufer unter der hochragenden Felsklippe. Ursprünglich wollte de Champlain lediglich eine kleine Handelsniederlassung errichten - 80 Jahre später stand auf dem Handelsplatz die Barockkirche "Notre Dame de Victoires", die älteste Steinkirche Nordamerikas. Immer mehr Siedler kamen aus Frankreich, und bald war eine Stadt entstanden. Quebec wurde zum Kronland Frankreichs unter dem Sonnenkönig, das Land der Indianer hieß Neufrankreich. Mit den Soldaten und Kaufleuten waren auch Missionare an Land gekommen: Franziskaner und Jesuiten brachten das Kreuz nach Quebec. Eine der wertvollsten Kunstschätze der Altstadt: Der barocke Hochaltar des Ursulinenklosters, das im 17. Jhdt. gebaut wurde. Immer wieder hatten die Engländer die französische Siedlung angegriffen; am 13. September 1759 gelang ihnen die endgültige Eroberung. Nach ihrem Sieg bauten die neuen Machthaber die Zitadelle zu einer gewaltigen Schutzburg aus gegen feindliche Angriffe, aber auch gegen die Aufstände der Franzosen in der Stadt. Die Einwohner rächten sich auf besondere Weise für die militärische Niederlage: "die Rache aus der Wiege". Mit 12-15 Kindern trug jede Familie zur Bewahrung des französischen Erbes bei. Das neue Wahrzeichen der verwinkelten Altstadt ist das vieltürmige Chateau Frontenac" - ein Hotel für die Reichen und Mächtigen, das im 19. Jahrhundert gebaut wurde. Besuchern erscheint Quebec als das echteste Stück Frankreich in Nordamerika.

Sonntag, 03.03.2019
06:45 - 07:00, NDR
Pont du Gard, Frankreich - Römisches Aquädukt von Nimes

Der Pont du Gard im Süden Frankreichs ist die größte erhaltene Aquäduktbrücke der Antike. Im ersten Jahrhundert n. Chr. erbauten die Römer diese fast 50 Meter hohe Aquäduktbrücke als Teil einer Wasserleitung für das heutige Nîmes. Um die natürlichen Hindernisse zu umgehen, konstruierten die Römer eine fast 50 Kilometer lange Trasse, deren oberirdischer Verlauf man zum Teil noch in Form einer langen Steinlinie erkennen kann. In drei Arkadenreihen mit 64 Rundbögen überquert dieses Monument den Fluss Gardon. Damals floss Wasser über das 265m lange Konstrukt, um die heutige Stadt Nimes im Süden Frankreichs zu versorgen. Einerseits architektonisch eindrucksvoll, kann man andererseits die Grundsätze des römischen Wasserbaus hier erkennen. Das gesamte Aquädukt wurde mit einem stetigen Gefälle konstruiert und mit einer durchschnittlichen Neigung von nur 25 cm pro Kilometer. Die Römer benutzten eine Art Beton, aus der die Leitungen gegossen waren - eine Technik, die über 1.000 Jahre lang vergessen blieb. Der Film entführt den Zuschauer in die Gedankenwelt des Baumeisters von einst und führt in die Geheimnisse der römischen Baukunst ein. Indem wir dem architectus über die Schulter schauen, wird der Pont du Gard zu einem lebendigen Zeugnis römischer Zivilisation.

19:15 - 19:30, ARD alpha
Die kanadischen Rocky Mountains - Reise in die Eiszeit

Eigentlich reichen die Rocky Mountains von Alaska bis Neu Mexiko, 4500 Kilometer weit. In diesem Film geht es um die naturgeschützten Teile der kanadischen Rockies und ihre atemberaubende Schönheit. Und es geht um die Geschichte ihrer Erschließung. Denn anfangs war dieses Gebirge dem jungen Staat ein unüberwindbares Hindernis zwischen der Westküste und dem übrigen Kanada. Ende des 19. Jahrhunderts baute man deshalb eine Eisenbahn quer durch die Rocky Mountains. Diese Bahn ist noch heute in Betrieb. Und rentabel ist sie auch. Eine Straße wurde erst später gebaut. Nicht nur eine Straße über die Rockies, sondern auch eine Panoramastraße, den Icefield Parkway. Mit ihm hat Kanada die schönsten Gletscher seiner Rockies für den Autofahrer erschlossen, dazu Flüsse, Seen, Täler - eine grandiose Landschaft, die während des kurzen Sommers.

19:40 - 20:00, 3SAT
Le Havre, Frankreich Poesie in Beton

1945 beauftragt die Regierung den Architekten Auguste Perret mit einem Masterplan, die durch englische Bombardierungen stark zerstörte Stadt Le Havre schnellstens wieder aufzubauen. Auf 130 Hektar soll Wohnraum für 60 000 Menschen entstehen. Außerdem eine Stadtverwaltung, Schulen, Kirchen, Hafenanlagen, Gewerbegebiete und eine repräsentative Infrastruktur - also eine komplett neue Stadt. Auguste Perret verarbeitet in der Not Schutt. Zermahlen, nach Farben und Strukturen getrennt, mitunter wieder eingefärbt, vermischt mit feinen Glassplittern oder Kieselsteinen entstehen Betonoberflächen, die nahezu malerisch aussehen. Grob oder fein, gefärbt, gewachst, modelliert, mit Ornamenten, griechischen Säulenzitaten oder französischen, klassizistischen Elementen versehen - Auguste Perret schafft etwas total Neues. "Mein Beton ist schöner als Stein, dessen Schönheit die edelsten Baumaterialien übertrifft." Heute ist sein Werk ein UNESCO-Kulturdenkmal, das an den Wiederaufbau der Stadt Le Havre nach dem Zweiten Weltkrieg erinnert.

Dienstag, 05.03.2019
15:25 - 15:50, arte
Frankreichs mythische Orte

Das Dorf Piana im Westen von Frankreichs größter Insel Korsika liegt zwischen Meer und Gebirge in einer ganz besonderen Landschaft. Nicht weit von hier befinden sich die zerklüftete Steilküste der Calanche und der Naturpark La Scandola, Meeresschutzgebiet und UNESCO-Weltnaturerbe. Wie steinerne Skulpturen ragen die 300 Meter hohen rosafarbenen Granitfelsen von Piana aus dem tiefblauen Mittelmeer und erzeugen eine ganz besondere Stimmung.