banner_klein.jpg (6301 Byte)

Navigation

Diese Woche
Samstag
Sonntag
Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag

Nächste Woche
Samstag
Sonntag
Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag

Länderübersicht

Tip des Tages
Tagesthemen

Bahn- und Verkehrsgeschichten
Empfehlungen
Geschichtssendungen
Kindersendungen
Kulinarische Entdeckungen
Religionen
Spielfilme
Tier- und Natursendungen
Weltkulturerbe
Weihnachtszeit
Wissenschaft & Technik

Kommunikation  
Gästebuch
Kontakt
Impressum
Datenschutz

 


Die Weihnachts- und Adventszeit
Sonntag, 09.12.2018
13:10 - 13:40, MDR
Weihnachten in Masuren

Früh um halb sechs im polnischen GaIkowo, einem kleinen masurischen Dorf. Wie jeden Tag folgen die Brüder Krystian und Ksawery den Eltern in den Stall. Sie helfen, denn 30 Kühe müssen versorgt und gemolken werden. Die Jungs der Drezeks wissen, dass Tiere keine Rücksicht auf Feiertage nehmen. Auch heute nicht, wenn der schönste Abend des Jahres, der Heiligabend, bevorsteht. Die Vorfreude treibt die beiden sogar an, und vieles ist für das Fest, dass bei den Drezeks katholisch begangen wird, noch zu tun. Unweit von Drezeks steht die "Knajpa", ein Gasthaus mit gutem Ruf in Polen. Einst gehörte das Holzhaus den von Lehnhoffs, einer deutschen Adelsfamilie. Lange stand es leer, sollte sogar abgerissen werden. Doch der junge Gastwirt Alexander Potocki ließ das nicht zu, scharte Helfer um sich. Gemeinsam wurde das architektonische Kleinod durch sehr viel Eigenleistung saniert. Der Kraftakt hat alle Beteiligten zu einer großen Familie zusammen geschweißt, die das Weihnachtsfest alljährlich zusammen und volkstümlich begeht. Dann bleibt die "Knajpa" für Gäste geschlossen. Während Alexander Potocki die Pferde anspannt, um mit seinen Kindern eine Fest-Tanne aus dem Wald zu holen, Koch Adam ein Weihachtsmenü für 30 Personen vorbereitet und sich auf die Rolle des Weihnachtsmanns einstimmt, darf der 14-jährige Krystian Drezek den Traktor starten. Mit Vater und Bruder bringt er Mistelzweige als traditionellen Tür-Schmuck nach Hause. In der Küche gönnen sich Mutter Drezek und ihre Töchter keine Pause. Nach katholischem Brauch müssen es 12 Gerichte werden - zur Erinnerung an die 12 Apostel. Die Masuren als eine Region, die häufig Grenzverschiebungen erlebt hat, ist heute die Heimat für Menschen verschiedener ethnischer oder religiöser Herkunft. Kein Wunder also, dass die Reportage in einem Dorf wie GaIkowo in nächster Nachbarschaft zwischen Weihnachtsmorgen und Heiligabend unterschiedliche Weihnachtsbrüche aufspürt und erlebbar werden lässt.
15:15 - 16:00, WDR
Wien zur Weihnachtszeit

Wien ist natürlich zu jeder Jahreszeit eine Reise wert, aber zur Weihnachtszeit wohnt der österreichischen Metropole ein ganz besonderer Zauber inne. Viele Straßen sind bunt und aufwändig illuminiert, am Graben hängen gar überdimensionierte Lüster aus Tausenden von kleinen Lichtern über der Prachtstraße. Außerdem gibt es zahlreiche Weihnachtsmärkte in der Stadt, die alle mit einem einzigartigen Flair aufwarten. Die Filmautorin Tanja Höschele wirft aber auch einen Blick in die Weihnachtsbackstube des ehemaligen K. u. K. Hofzuckerbäckers Demel. Hier können Besucher den Zuckerbäckern dieser altehrwürdigen Bäckerei vom Laden aus durch eine Glasfront bei der Zubereitung von Plätzchen, Stollen und Co. über die Schulter schauen. Natürlich kann man in Wien auch wunderbare Weihnachts-Einkaufsbummel unternehmen. Tanja Höschele schaut in die am schönsten dekorierten Schaufenster und besucht auch alte Wiener Traditionsgeschäfte wie das Schuhhaus Scheer, wo sich schon der österreichische Kaiser Franz Joseph die Schuhe handfertigen ließ.

18:00 - 18:45, NDR
Zagreb - Weihnachtsmärchen in Kroatien

Der Weihnachtsmarkt in Zagreb, der Hauptstadt Kroatiens, wurde schon mehrmals zum besten in ganz Europa gewählt. Statt christmas shopping in New York also ein Adventswochenende in Zagreb? Lohnt sich das? Der "Hanseblick" wollte es wissen und fand sich wieder in einer Stadt im Lichterrausch. Warum ist in der Mitte der roten Zagreber Weihnachtsherzen ein Spiegel? Was hat die Krawatte mit Kroatien zu tun? Eine Reise im Advent nach Zagreb gibt Antworten und ist die perfekte Einstimmung auf Weihnachten. Wer an Kroatien denkt, verbindet damit meist Badeurlaub an der Adria, Segeltörns oder Inselhopping. Die Hauptstadt Zagreb will aber zur Adventszeit Touristen anlocken. Der Weihnachtsmarkt wurde schon mehrfach zum Besten in ganz Europa gewählt. Statt Christkindlmarkt in Nürnberg oder Christmas-Shopping in New York also ein Adventswochenende in Zagreb? Der "Hanseblick" hat es ausprobiert und fand sich wieder in einer Stadt im Lichterrausch. Die Vorweihnachtszeit zeigt, was Zagreb ausmacht: Wiener Charme in der mondänen Unterstadt und gemütliche Kleinstadtatmosphäre in der mittelalterlichen Oberstadt. Warum ist in der Mitte der roten Zagreber Weihnachtsherzen ein Spiegel? Was hat die Krawatte mit Kroatien zu tun? Und was bringt einen Privatmann dazu, Weihnachten zweieinhalb Millionen Lämpchen leuchten zu lassen? Das Adventswochenende in Zagreb gibt Antworten und macht Lust auf das schönste Fest des Jahres.
20:15 - 21:45, WDR
Wunderschön! Weihnachten in der Eifel

Verschneite Hügel, weiß gepuderte, malerische Dörfer und Burgen, wie mit Zuckerguss überzogen - in der Weihnachtszeit wird die Eifel zu einem magischen Ort. Andrea Grießmann lässt sich von dem Eifler Fotografen Niklas Coen die schönsten Orte des Winterwunderlands zeigen. Auf der Suche nach Bräuchen und Traditionen aus der guten alten Zeit bummelt sie über nostalgische Weihnachtsmärkte, auf denen es nach Waffeln und Printen duftet. Sie erlebt im Freilichtmuseum Kommern ein Weihnachtsfest wie vor 100 Jahren und verbringt auf Burg Satzvey eine Nacht im Rapunzel-Turm. Im Café Sherlock in Hillesheim probiert Andrea Grießmann einen englischen Christmas Pudding, am Rande der "Uferlichter" in Bad Neuenahr bastelt sie ein Weihnachtsgesteck, und auf Burg Namedy plaudert sie mit Prinzessin Heide von Hohenzollern darüber, wie Adelige Weihnachten feiern. In der Abtei Kornelimünster erfährt sie, was Mönche zu Weihnachten essen, und im Kloster Laach kommt sie beim Buchbinde-Kurs zur Ruhe. Märchenhafte Kulisse in Monschau Gehüllt in ein weißes Kleid und von unzähligen Lämpchen in magisches Licht getaucht, bilden die Fachwerkhäuser von Monschau eine märchenhafte Kulisse: Auf dem idyllischen Weihnachtsmarkt probiert Andrea Grießmann Printen und Monschauer Senf, bevor sie zur Kirche St. Michael ins nahe Höfen fährt. Hier steht eine besondere Landschaftskrippe: 30 Meter breit und zehn Meter hoch, mit mehr als 300 Figuren und Tiere. Der "Singende Hirte" Reiner Jakobs baut sie jedes Jahr auf, um Spenden für die Aachener Kinderkrebshilfe zu sammeln. Burgfräulein auf Burg Satzvey Elfen, Gnome und magische Wesen bevölkern in der Adventszeit die Burg Satzvey. Und der Weihnachtsmann ist mitten unter ihnen. Auf dem historischen Weihnachtsmarkt trifft Andrea Grießmann inmitten mittelalterlich anmutender Handwerker und Spielleute die junge Gräfin Patricia Beissel zu Gymnich, die ihr das auf Latein und Mittelhochdeutsch gesprochene Krippenspiel zeigt und aus dem Nähkästchen plaudert. Die Nacht verbringt sie als Burg-Fräulein. Reise in die Vergangenheit Im Freilichtmuseum Kommern begibt sich Andrea Grießmann auf eine Reise in die Vergangenheit: Engagierten Mitarbeiter in historischer Tracht lassen die Weihnachtszeit und die Bräuche von vor 100 Jahren lebendig werden. So brachte das Christkind damals nur bescheidene Gaben: ein paar Süßigkeiten, einen Apfel, Nüsse und einen Weckmann.

Montag, 10.12.2018
12:15 - 12:50, arte
Re: Faire Weihnachten

Geschenkpapier, das Augen strahlen lässt, aber ohne Plastik, Metall und giftige Farben auskommt – und das nach der Bescherung nicht gleich Sondermüll wird, sondern komplett recycelt werden kann.Diese Idee hat der österreichische Druckexperte Gugler zusammen mit der Münchnerin Sarah Kessler entwickelt. Die junge Unternehmerin hat im Keller ihres Elternhauses – neben Beruf und Familie – das Start-Up „PlanetPaket“ gegründet. Die beiden Geschäftspartner verbindet eine gemeinsame Vision: Weihnachten ohne schlechtes Gewissen feiern zu können.Aus demselben Grund reist Michael Kraus jeden Herbst tausende Kilometer nach Georgien. Hier ist die Heimat des beliebtesten Weihnachtsbaumes der Deutschen: der Nordmanntanne. Mehr als 20 Millionen werden jedes Jahr verkauft. Ihre Samen werden tief im Kaukasus unter lebensgefährlichen Bedingungen geerntet. Ungesichert klettern die Männer in die 60 Meter hohen Wipfel, um die Zapfen zu pflücken, und das für einen kümmerlichen Lohn. Die dänische Firma „fair trees“ will die Arbeit der Zapfenpflücker in schwindelerregender Höhe endlich sicher machen: Sie hat Seile, Klettergurte und Helme im Gepäck und zahlt faire Löhne.Aus den georgischen Samen werden in Deutschland kleine Setzlinge gezogen, die auf Plantagen zu Weihnachtsbäumen heranwachsen. Dabei kommen für gewöhnlich gefährliche Pestizide zum Einsatz, die nicht nur der Umwelt schaden, sondern mit den Tannen auch den Weg in unsere Wohnzimmer finden. Günther Marx aus dem Spessart züchtet neuerdings Bio-Tannen. Noch liegt der Marktanteil für Öko-Bäume unter einem Prozent, doch der Pionier glaubt fest daran, dass künftig mehr Menschen fair und nachhaltig Weihnachten feiern wollen.

Freitag, 14.12.2018
12:15- 13:00, RBB
Abenteuer Weihnachtsbaumkauf

Er ist der strahlende Held unserer Kindertage. Voller Familiengeschichte und Geschichten - hoch dekoriert oder spärlich behangen. Oft spaltet er ganze Familien, bevor er fällt - der Tannenbaum. Denn bevor er in die gute Stube einrückt, rückt die ganze Familie aus, um den "Richtigen" zu finden. Doch welcher ist der "Richtige"? Manchmal spielen sich kleine Dramen um die Auswahl des Weihnachtsbaumes ab. Was Papa gefällt, gefällt den Kindern noch lange nicht - und Mama erst recht nicht. Manchmal werden sogar aufwendige Strategien im Forst entwickelt, um den schönsten Tannenbaum fürs Fest zu finden und die Familie zu überzeugen.

20:15 - 21:00, H3
Romantische Advents-Reiseziele

Bei Reisen in der Vorweihnachtszeit entdeckt man nicht nur andere Länder und Regionen, man erfährt auch gleich noch einiges über dortige Weihnachtsbräuche und -traditionen. In vielen Orten haben dann auch die Weihnachtsmärkte geöffnet - alle mit Weihnachtsbäckerei, Kerzenglanz und Festmusik, aber jeder doch mit seinem ganz eigenen Charme. Und wie viel Platz braucht eigentlich ein Weihnachtsmarkt? Eine Kapitänin auf dem Achensee beweist, dass schon ein Schiff ausreicht, um in vorweihnachtliche Stimmung zu kommen. Sie schippert ihre Gäste zwei Stunden lang über das winterliche Wasser, und auf dem Schiff duften die Stände mit einheimischen Köstlichkeiten um die Wette. Konventioneller - und mondäner - geht es da in Wien zu: Zwischen Stephansdom und Ringstraße liegt ein inspirierendes Einkaufswunderland für alle, die besondere Weihnachtsgeschenke suchen. Und der Klassiker unter den deutschen Weihnachtsmärkten darf natürlich nicht fehlen: der Nürnberger Christkindlesmarkt. Die Stadt an der Pegnitz ist berühmt für ihre Lebkuchen. Ganz anders der Weihnachtsmarkt im niederländischen Valkenburg. Der Weihnachtsmarkt liegt hier unter der Erde, und beim Weihnachtsumzug kommt fast schon Karnevalslaune auf. Wer zum Jahreswechsel in wärmere Gefilde will, ist in Mallorcas Hauptstadt genau richtig. Dann zeigt sich das Zentrum in festlichem Lichterglanz, der bis weit ins neue Jahr hinein leuchtet: Denn erst am frühen Abend des 5. Januar legt unweit der Kathedrale ein herrlich geschmücktes Schiff an, dem die Heiligen Drei Könige entsteigen - und damit beginnt ein prachtvoller Umzug durch die Altstadt.

Samstag, 15.12.2018
13:30 - 14:00, NDR
Oh du fröhliche - Die Geschichte eines Weihnachtsliedes

Es gehört zu den bekanntesten Weihnachtslieder weltweit: "O Du Fröhliche", geschrieben wahrscheinlich im Jahr 1815 in Weimar. Das Heer Napoleons ist gerade besiegt, eine Zeit neuer Hoffnung für viele Menschen bricht an. Auch für die Kriegswaisen, um die sich der Schriftsteller und Laientheologe Johannes Daniel Falk kümmert und für die er dieses Lied schreibt. Eine Zeitreise nach Weimar Wir begleiten Moderator Julian Sengelmann auf einer Zeitreise nach Weimar zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Die Folgen des Krieges sind überall noch spürbar. Auch in der Familie von Johannes Daniel Falk, der vor 250 Jahren geboren wurde. Vier seiner eigenen Kinder sterben. Er und seine Frau Caroline öffnen den Kriegswaisen ihr Haus. In Hamburg tut Johann Hinrich Wichern später dasselbe und gründet das Rauhe Haus.Das ist der Beginn der sozialen Arbeit der Kirchen. Orte, in denen das Lied entstanden ist, gesungen und dadurch weltbekannt wurde. Eines der beliebtesten Weihnachtslieder überhaupt In Weimar und Hamburg spürt Julian Sengelmann der Geschichte von "O Du Fröhliche" nach und spricht dabei mit prominenten Gesprächspartnern, etwa dem Klimaforscher Mojib Latif und dem MDR Moderator Andreas Freyer. Und der bekannte Liedermacher Rolf Zuckowski bekennt: "Für mich ist ohne 'O Du fröhliche' kein Weihnachten. Es gehört zu den beliebtesten Weihnachtsliedern überhaupt".

Sonntag, 16.12.2018
05:30 - 05:55, ARD
Wie himmlisch klingt die Weihnachtszeit?

Einen besonderen Klang hat die Weihnachtszeit im Erzgebirge: Hier besucht Reporter Willi den Instrumentenbauer Jochen Schmidt, dem er helfen darf, eine Schalmei anzufertigen. Das mittelalterliche Instrument schaut ähnlich aus wie eine lange, hölzerne Flöte und gilt als "Engelsinstrument". Dass Engel tatsächlich musikalisch sind, davon hat sich Willi vorher natürlich überzeugt. In der Sankt Annenkirche in Annaberg-Buchholz hat er viele der geflügelten Himmelswesen entdeckt. Pfarrer Carsten Loderstädt erklärt dem Reporter die Bedeutung der Engel in der Weihnachtsgeschichte und was es mit ihrer Musikalität auf sich hat: Aus Freude über die Geburt von Jesus Christus und um den Menschen davon zu berichten, spielen sie auf möglichst lauten Instrumenten. Zum Beispiel eben auf einer Schalmei. Oder einer Trompete. Wie man den richtigen Ton in eine Engelstrompete zaubert, erfährt Willi in einer Blechblasinstrumenten-Werkstatt in Markneukirchen im Vogtland. Klar, dass die Werkstatt-Band auch ein weihnachtliches Ständchen gibt. Was Willi noch nicht wusste: Auch Pyramiden haben etwas mit Weihnachten zu tun. In vielen Dörfern und Städten im Erzgebirge gibt es Weihnachtsmärkte, auf denen riesige, weihnachtlich geschmückte Holz-Pyramiden aufgestellt werden. Mit dem Anschieben dieser Pyramiden wird feierlich die Adventszeit eingeläutet. Apropos läuten: Im Glockenturm der Sankt Annenkirche lebt eine von ganz wenigen Türmer-Familien in Deutschland, die Familie Melzer. Da muss Willi natürlich hin. Zusammen mit Marit und ihrem Sohn Toni steigt der Reporter zu den Glocken hinauf. Nur zu ganz besonderen Gelegenheiten werden alle vier Glocken in Gang gesetzt, an Heilig Abend zum Beispiel. Na dann, frohe Weihnachten!

13:00 - 13:45, MDR
Engel, Karpfen und Laternen - Weihnachten im alten Prag

Die Gassen rund um den Hradschin strahlen im weihnachtlichen Lichterglanz. Verspätete Touristen bestaunen die Heiligen auf der Karlsbrücke oder verneigen sich vor dem reich geschmückten Prager Jesukind. Die Magie des alten Prag wechselt sich ab mit dem Leben der Großstadt. Am Nikolausabend schwirren Engel und Teufel durch die Stadt, ein süßer Schauer für die Allerkleinsten. Auf den Plätzen locken Weihnachtsmärkte und Glühweinstände; Touristen tragen blinkende Nikolausmützen, die Brauereien schenken starkes Weihnachtsbier aus - hier feiern Tschechen und Zugereiste das Weihnachten von heute. Jürgen Osterhage begleitet eine junge Prager Familie bei den Vorbereitungen für das Fest. Mutter Pavla, Vater Jiri und ihre drei Töchter Alice, Patja und Brigi nehmen uns mit durch die Adventszeit und den Weihnachtstag. Wir begleiten sie bei geschäftigen Besorgungen, aber auch bei Momenten der Stille und des Innehaltens. Die Familie zeigt uns ihre ganz persönliche böhmische Weihnacht und zugleich die typischen Weihnachtsbräuche des Landes. In ihnen wohnt die Weihnacht von gestern - mit kunstvollen mechanische Krippen, filigranem gläsernem Baumschmuck und Laternenanzündern in den winterlichen Gassen des alten Prag.
13:05 - 13:30, 3SAT
Adventmärkte in Kärnten - Auf der Suche nach dem Weihnachtsengerl

Oh Schreck: Die Adventzeit hat begonnen, und das kleine Weihnachtsengerl, ein Geschenk der Urgroßmutter, ist verschwunden! Die Suche führt zu den schönsten Kärntner Adventmärkten. Besucht werden die Christkindlmärkte von Klagenfurt, Villach, Velden, Pörtschach, dem Pyramidenkogel und Bad Kleinkirchheim. Außerdem steht der Katschberger Adventweg auf dem Programm. Der Film zeigt stimmungsvolle Bilder und hebt die Besonderheiten des jeweiligen Ortes hervor. In Villach zum Beispiel kommen das Christkind und die Engerln mit dem Drauschiff an, und beim Alpinen Thermen-Advent im winterlichen Bad Kleinkirchheim steht ein Christkindlpostamt. Velden, der Pyramidenkogel und Pörtschach werden mit dem Schiff verbunden. Und am tief verschneiten Katschberger Adventweg können in der Teddybärenwerkstatt sogar Weihnachtsengel repariert werden. Die Weihnachtsgeschichte um das verlorene Engerl wird vom Schauspieler Maximilian Achatz erzählt.
15:00 - 15:45, H3
Romantische Advents-Reiseziele

Bei Reisen in der Vorweihnachtszeit entdeckt man nicht nur andere Länder und Regionen, man erfährt auch gleich noch einiges über dortige Weihnachtsbräuche und -traditionen. In vielen Orten haben dann auch die Weihnachtsmärkte geöffnet - alle mit Weihnachtsbäckerei, Kerzenglanz und Festmusik, aber jeder doch mit seinem ganz eigenen Charme. Und wie viel Platz braucht eigentlich ein Weihnachtsmarkt? Eine Kapitänin auf dem Achensee beweist, dass schon ein Schiff ausreicht, um in vorweihnachtliche Stimmung zu kommen. Sie schippert ihre Gäste zwei Stunden lang über das winterliche Wasser, und auf dem Schiff duften die Stände mit einheimischen Köstlichkeiten um die Wette. Konventioneller - und mondäner - geht es da in Wien zu: Zwischen Stephansdom und Ringstraße liegt ein inspirierendes Einkaufswunderland für alle, die besondere Weihnachtsgeschenke suchen. Und der Klassiker unter den deutschen Weihnachtsmärkten darf natürlich nicht fehlen: der Nürnberger Christkindlesmarkt. Die Stadt an der Pegnitz ist berühmt für ihre Lebkuchen. Ganz anders der Weihnachtsmarkt im niederländischen Valkenburg. Der Weihnachtsmarkt liegt hier unter der Erde, und beim Weihnachtsumzug kommt fast schon Karnevalslaune auf. Wer zum Jahreswechsel in wärmere Gefilde will, ist in Mallorcas Hauptstadt genau richtig. Dann zeigt sich das Zentrum in festlichem Lichterglanz, der bis weit ins neue Jahr hinein leuchtet: Denn erst am frühen Abend des 5. Januar legt unweit der Kathedrale ein herrlich geschmücktes Schiff an, dem die Heiligen Drei Könige entsteigen - und damit beginnt ein prachtvoller Umzug durch die Altstadt.

17:30 - 18:00, ARD
Lieder zum Advent

Die schönsten Lieder zu der schönsten Zeit des Jahres: Rund 450 Sängerinnen und Sänger aus Norddeutschland haben sich in einer historischen Lagerhalle im Hamburger Hafen getroffen, um gemeinsam miteinander Adventslieder zu singen. Wenn die Tage kürzer und kälter werden, wird es besinnlich. Mit dem Advent beginnt die Vorweihnachtszeit. Auch rund um den historischen Kaischuppen im Hamburger Hafen ist es ruhig - bis rund 450 Menschen aus Norddeutschland zusammenkommen, um das Hafenmuseum Hamburg aus dem Winterschlaf zu wecken. Ein großes Adventssingen verwandelt den Schuppen für einen Tag in einen Ort der Vorfreude. Chorleiter, Komponist und musikalischer Leiter der Sendung Niels Schröder. Er verleiht den klassischen Liedern mit seinen Arrangements Glanz, der sich in den Augen der Sängerinnen und Sängern widerspiegelt. Zwischen den Liedern erzählt Moderator und Sänger Yared Dibaba eine Geschichte zum Advent: "Der Engel in der Stadt" wurde extra von der Hamburger Autorin Susanne Niemeyer für die Sendung geschrieben. "Lieder zum Advent" ist ein Konzert der besonderen Art. Mit einem dynamischen Ton aus rund 60 Tonspuren und Kameras nah an den Menschen ist unter der Regie von Michael Valentin eine Sendung entstanden, die dem Zuschauer das Gefühl gibt, mittendrin zu sein. Die Sendung stimmt besinnlich, ebenso macht sie Lust mit zu singen und sie weckt die Vorfreude auf die Weihnachtszeit.

17:35 - 18:30, arte
Stille Nacht

Das Gedicht „Stille Nacht“ von Joseph Mohr wurde 1818 von Franz Xaver Gruber vertont – in einer Zeit, die von Krieg, Hunger, Krankheit und Naturkatastrophen gezeichnet war. Nach seiner Uraufführung am Weihnachtsabend desselben Jahres machte das Lied eine Reise über Tirol, Berlin und Hamburg in die USA und später um die ganze Welt. Das Lied wurde bis heute in über 300 Sprachen und Dialekte übersetzt und schlägt damit Brücken zwischen den Kontinenten. „Stille Nacht“ brachte den Grabenkampf zwischen Deutschen und Briten an Heiligabend im Ersten Weltkrieg einen Tag lang zum Stillstand. Bing Crosbys Aufnahme von „Silent Night” verkaufte sich bis heute 30 Millionen Mal und ist somit die drittmeistverkaufte Musiksingle aller Zeiten. Die UNESCO erklärte „Stille Nacht“ 2011 zum immateriellen Kulturerbe. Der Regisseur Hannes Michael Schalle wandelt in dieser Dokumentation auf den Spuren des weltweit bekanntesten Weihnachtsliedes: Wie hat sich das Lied verbreitet? Wie machte Bing Crosby „Silent Night“ zum Welthit und welche Interpreten haben diese wunderbar einfache, aber doch so herzerwärmende Komposition bis heute schon gesungen? Die Dokumentation bringt den Zuschauer an verschiedenste Orte weltweit. Allen voran ins winterliche Salzburg, die Geburtsstätte des Liedes, aber auch in Metropolen wie New York, London oder Berlin, die zur Weihnachtszeit in ganz besonderem Glanz erstrahlen. Immer in Begleitung von berühmten Künstlern, die von ihren persönlichen Weihnachtstraditionen, ihren Lieblingsweihnachtsliedern und natürlich ihrer Beziehung zu „Stille Nacht“ erzählen.

Montag, 17.12.2018
11:35 - 12:05, H3
Festtagsbraten ohne Flügel

Wie wärs an Weihnachten mal ohne die fette Gans oder den opulenten Truthahn - dafür mit Dry Aged Tomahawk, Smoked Rib-Eye, Steak vom Wollschwein oder einem ganz "normalen" saftigen Braten? Metzger Ludwig in Schlüchtern erklärt nicht nur das Fleisch genau, sondern auch, wie es behandelt und zubereitet wird, damit an den Festtagen nichts schiefgeht und man seine Gäste mit etwas Besonderem überraschen kann.

Mittwoch, 19.12.2018
11:25 - 12:10, H3
Romantische Advents-Reiseziele

Bei Reisen in der Vorweihnachtszeit entdeckt man nicht nur andere Länder und Regionen, man erfährt auch gleich noch einiges über dortige Weihnachtsbräuche und -traditionen. In vielen Orten haben dann auch die Weihnachtsmärkte geöffnet - alle mit Weihnachtsbäckerei, Kerzenglanz und Festmusik, aber jeder doch mit seinem ganz eigenen Charme. Und wie viel Platz braucht eigentlich ein Weihnachtsmarkt? Eine Kapitänin auf dem Achensee beweist, dass schon ein Schiff ausreicht, um in vorweihnachtliche Stimmung zu kommen. Sie schippert ihre Gäste zwei Stunden lang über das winterliche Wasser, und auf dem Schiff duften die Stände mit einheimischen Köstlichkeiten um die Wette. Konventioneller - und mondäner - geht es da in Wien zu: Zwischen Stephansdom und Ringstraße liegt ein inspirierendes Einkaufswunderland für alle, die besondere Weihnachtsgeschenke suchen. Und der Klassiker unter den deutschen Weihnachtsmärkten darf natürlich nicht fehlen: der Nürnberger Christkindlesmarkt. Die Stadt an der Pegnitz ist berühmt für ihre Lebkuchen. Ganz anders der Weihnachtsmarkt im niederländischen Valkenburg. Der Weihnachtsmarkt liegt hier unter der Erde, und beim Weihnachtsumzug kommt fast schon Karnevalslaune auf. Wer zum Jahreswechsel in wärmere Gefilde will, ist in Mallorcas Hauptstadt genau richtig. Dann zeigt sich das Zentrum in festlichem Lichterglanz, der bis weit ins neue Jahr hinein leuchtet: Denn erst am frühen Abend des 5. Januar legt unweit der Kathedrale ein herrlich geschmücktes Schiff an, dem die Heiligen Drei Könige entsteigen - und damit beginnt ein prachtvoller Umzug durch die Altstadt.

14:00 - 14:30, NDR
Wie geht das? Karpfenzucht mit Tradition

Der Karpfen zu Weihnachten und Silvester wird in Norddeutschland gern gegessen. Doch bis auf den Teller ist es ein langer Weg. Die Teichwirtschaft im Wald von Ahlhorn ist eine der größten Karpfenzuchten Niedersachsens. Seit über 100 Jahren werden hier die Speisefische gezüchtet - auf nachhaltige Weise, teilweise nach alten traditionellen Methoden. Der Film begleitet die Fischwirtschaftsmeister Friedrich von Heydebrand und sein Team über eine ganze Saison und wirft dabei einen Blick hinter die Kulissen des faszinierenden Handwerks. 3.000 Karpfen passen auf einen Esslöffel - wenn sie noch ganz klein sind! Der Karpfen zu Weihnachten und Silvester ist in vielen Haushalten in Norddeutschland immer noch eine feste Tradition - doch wo kommen diese Karpfen eigentlich her? Eine Antwort auf diese Frage gibt es in der Teichwirtschaft im Wald von Ahlhorn, eine der größten Karpfenzuchten Niedersachsens. Seit über 100 Jahren werden hier die Speisefische gezüchtet - auf nachhaltige Weise, teilweise nach alten traditionellen Methoden. Der Film begleitet die Fischwirtschaftsmeister Friedrich von Heydebrand und sein Team über eine ganze Saison und wirft dabei einen Blick hinter die Kulissen des faszinierenden Handwerks - vom Schlüpfen der nicht einmal stecknagelkopfgroßen Karpfenlarven über den schwierigen und anspruchsvollen Aufzuchtprozess bis hin zur "Karpfenernte" der ausgewachsenen Tiere im Herbst.

14:45- 15:15, RBB
Himmlische Wohlgerüche

Keine Zeit des Jahres ist so erfüllt von Wohlgerüchen wie die Advents- und Weihnachtszeit. Von Anis bis Zimt sorgen dann intensive Düfte für Verführungen auf dem Teller. Warum gehören an den Lebkuchen sieben Gewürze, an den Weihnachtsbraten aber neun? Was bedeutet die Form des Christstollens, was die der Springerle und der Spekulatius? Die Beziehung zwischen Glaube und Leben ist beim Essen besonders eng. Religion kann schmecken, und zwar am besten in der Weihnachtszeit.

21:00 - 21:45, NDR
Weihnachten oder der Karpfen in der Badewanne

Weihnachten unserer Kinderzeit: das erinnert an aufregende Tage, rote Wangen und klopfende Herzen. Der Weihnachtsmann und die Bescherung, der Duft von Tannengrün und Braten, Gedichte aufsagen und Weihnachtslieder singen - jede Familie hatte ihre eigenen Traditionen, an denen viele bis heute festhalten. Der Film "Weihnachten oder der Karpfen in der Badewanne" erzählt davon, wie das Fest früher gefeiert wurde. NDR Autorin Kati Grünig trifft die Kinder von damals, die heute erwachsen sind und taucht mit ihnen ein in ihre ganz persönlichen Erinnerungen, als Mutter den Weihnachtsmann spielte, Matrosen auf See eine Tanne mit Lametta aus Nudeln schmückten oder eine Familie sich nicht traute, den Weihnachtskarpfen zu schlachten. Yared Dibaba erlebte Weihnachten sowohl in seinem Heimatland Oromia (Äthiopien) als auch in Norddeutschland. Besonders gern singt er norddeutsche Weihnachtslieder, am liebsten "op platt". Wenn er "Buten is Wiehnacht" hört oder selbst singt, bekommt er noch heute eine Gänsehaut. Bei Lutz Ackermann gab es viele liebevoll bewahrte Familientraditionen. Ganz wichtig: der bunte Teller. Weil er keine Süßigkeiten mochte, prangte darauf jedes Jahr ein Räucheraal. Für viele Familien war Weihnachten aber auch eine stressige Zeit. Pastoren, Landwirte, Einzelhändler - sie alle mussten arbeiten. Die Kinder halfen mit und erinnern sich noch heute daran, dass nach der Bescherung der Vater oder die Mutter erschöpft einschlief. Die Familie von Anuschka Blockhaus betrieb ein Räucherfischgeschäft und arbeitete bis Heiligabend rund um die Uhr. Besonders eingeprägt hat sich ihr ein Weihnachtsfest, als die Familie statt wie üblich "Rundstück warm" Karpfen essen wollte. Vor dem Fest schwamm er tagelang in der Badewanne, aber niemand traute sich, ihn zu schlachten. Eines haben sie alle gemein: mit leiser Wehmut erinnern sie sich an Weihnachtsfeste ihrer Kindheit, bei denen noch die ganze Familie zusammen war. Denn das war das Schönste zu Weihnachten.
Donnerstag, 20.12.2018
11:10 - 11:55, B3
Weihnachten im Böhmerwald

Die deutschstämmige Familie Peraus und die tschechische Familie Talirs leben in einem kleinen Dorf im südlichen Böhmerwald und pflegen die alten Weihnachtsbräuche. Natürlich werden Plätzchen gebacken, und Oma Talir hat noch das alte Striezelrezept im Kopf. Ein Schwein wird geschlachtet und für das Festessen am Heiligen Abend muss ein Karpfen auf den Tisch. Im wunderschönen Ceský Krumlov, Böhmisch Krumau, an der Moldau gibt es ein öffentliches Krippenspiel. Eva Peraus spendiert ihren Kindern eine Fahrt nach Kaspersky Hory (Bergreichenstein), um bei einem Krippenschnitzer eine neue Krippe zu kaufen und überrascht die beiden noch mit einer Schlittenfahrt durch den tief verschneiten Böhmerwald. Der 50-jährige Jiri Talirs klettert, ängstlich beobachtet von Tochter Stepanka, hoch in einen Baum, um einen Mistelzweig als Glücksbringer abzubrechen. Die Talirs sind eine besonders musikalische Familie. Sie singen gemeinsam Adventslieder und sorgen für die musikalische Gestaltung des Weihnachtsgottesdienstes. Und dann gibt es endlich die von den Kindern beider Familien heiß ersehnte Bescherung.
14:00 - 14:30, NDR
Wie geht das? 250.000 Weihnachtsbäume

Bernd Oelkers aus Wenzendorf in Niedersachsen gehört zu den größten Weihnachtsbaumproduzenten Deutschlands. Auf dem Land seines Familienunternehmens wachsen rund drei Millionen Nadelbäume. Kaum einer kennt die Geheimnisse des perfekten Weihnachtsbaumes so gut wie er. Das Wichtigste ist eine gesunde und gerade Spitze. Damit er das erreichen kann, ritzt er mit Spezialzangen in die Rinde, um das Längenwachstum der Spitzen zu regulieren. Damit die jungen Spitzen nicht abknicken, wenn sich ein Vogel auf sie setzt, verstärkt er sie mit Stäben. Um die Zeit der Eisheiligen herum, Mitte Mai, sind seine Pflanzen in besonderer Gefahr. Bei Minusgraden drohen die frischen Triebe zu erfrieren. Damit das nicht passiert, nutzt er etwas, was auf den ersten Blick unlogisch erscheint: gefrorenes Wasser. Ab Mitte November dröhnen dann die Motorsägen auf den Feldern. Arbeitstrupps fällen an Spitzentagen bis zu 10.000 Weihnachtsbäume für Privatkunden und den Großhandel. Pro Saison verkauft Bernd Oelkers rund 250.000 Bäume an Kunden in ganz Europa und weit über die Grenzen hinaus, zum Beispiel bis nach Malaysia. Wie geht das? blickt hinter die Kulissen der Weihnachtsbaumproduktion und zeigt, wie viel Arbeit in einem perfekten Weihnachtsbaum steckt.

15:00 - 15:25, ARD alpha
Was wünscht sich das Christkind zu Weihnachten?

Das will Willi herausfinden und ist deshalb auf dem Nürnberger Christkindlesmarkt. Der wird nämlich traditionell vom Christkindl eröffnet. Beste Chancen, es persönlich zu treffen und nach seinem Weihnachtswunsch zu fragen! Überall auf dem Weihnachtsmarkt riecht es nach Glühwein, Mandelbrot und Lebkuchen. Wie werden Lebkuchen eigentlich hergestellt? Willi wills wissen und fährt immer dem Duft hinterher - Gewürze, Zucker, und was noch? Mal sehen, ob ihm jemand das Geheimrezept verrät! Kein Weihnachten ohne Weihnachtsbaum! Auf einer Christbaumplantage erfährt der Reporter, welche Nadelbäume sich zum Aufstellen eignen. Wer einen Baum ergattert hat, der muss ihn auch schmücken. Mit Glaskugeln zum Beispiel. In Rödental bei der Firma Living Glass rollen 55 Millionen Kugeln im Jahr durch die Fertigung. Wer das Christkind nicht persönlich trifft, um ihm einen Wunschzettel zu übergeben, kann ihm auch schreiben. Im Weihnachtspostamt in Himmelstadt, das es nur zu dieser Jahreszeit gibt, werden Tausende von Briefen an das Christkind gesammelt und beantwortet. Heute hilft Willi mit, die eingehenden Briefe zu öffnen und zu sortieren. So viele Wünsche! Ob die alle erfüllt werden können? Halt Dich ran, Christkind! Und fröhliche Weihnachten!

Freitag, 21.12.2018
20:15 - 21:55, ARD
Der kleine Lord

Der Earl of Dorincourt lässt seinen kleinen Enkel Ceddie aus Amerika nach England kommen, um ihn auf seinem Schloss standesgemäß zu erziehen. Unter dem Einfluss des liebenswerten Jungen verwandelt sich der grantige alte Herr in einen Menschenfreund und Wohltäter. Alec Guinness spielt auf unvergessliche Art den Großvater in Jack Golds rührender Verfilmung des gleichnamigen Jugendbuchs, die sich zum vorweihnachtlichen TV-Klassiker entwickelt hat. Der achtjährige Ceddie Errol (Ricky Schroder) lebt zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit seiner verwitweten Mutter (Connie Booth) in bescheidenen Verhältnissen in New York. Eines Tages taucht Mr. Havisham (Eric Porter), ein Abgesandter des Earl of Dorincourt (Alec Guinness), bei Mrs. Errol auf. Der Earl ist Ceddies Großvater. Sein Enkel kennt ihn aber nicht, denn der adelsstolze alte Herr hatte sich seinerzeit von seinem Sohn Cedric - Ceddies Vater - losgesagt, als dieser eine Amerikanerin heiratete. Da inzwischen alle seine Söhne tot sind, wünscht der Earl, dass Ceddie nach England kommt, damit er als Erbfolger auf Schloss Dorincourt eine standesgemäße Erziehung erhält. Mrs. Errol willigt ein - unter einer Bedingung: Ihr Sohn soll nie erfahren, welche Abneigung der alte Herr gegen sie empfindet. Auf das Schloss darf sie nicht, stattdessen wird sie in der Nachbarschaft einquartiert. Ceddie, nun Lord Fauntleroy, ahnt nicht, wie es zwischen seiner Mutter und ihrem Schwiegervater steht. In seinen Augen ist der grantige alte Earl, der sich aus verletztem Stolz hinter einer Fassade versteinerter Gefühle verschanzt hat, der beste Großvater der Welt. Dieser wiederum gewinnt seinen Enkel rasch lieb; die frische Herzlichkeit des Jungen weckt in ihm Regungen, die für immer verschüttet zu sein schienen. Umso größer ist der Schock für den alten Herrn, als eine Frau auftaucht und behauptet, ihr Sohn sei der rechtmäßige Erbe des Titels. "Little Lord Fauntleroy", im englischsprachigen Raum bis heute ein Klassiker der Jugendliteratur, wurde mehrfach verfilmt. Jack Golds stimmungsvolle Inszenierung erfreut mit prächtigen Dekors und beweist gleichermaßen Sinn für Rührung und Komik; Alec Guinness gelingt es unvergleichlich, die im Roman recht klischeehafte Figur des Earls Mensch werden zu lassen. Tatsächlich bezaubernd ist der damalige Kinderstar Ricky Schroder als Ceddie, nicht nur beim abschließenden Weihnachtsfest. Die Chemie zwischen den beiden Darstellern erklärt die ungeheure Popularität des Films.

20:15 - 21:45, NDR
Weihnachten auf Usedom

Weihnachtszeit auf Usedom: Wo im Sommer die Feriengäste eine schöne Zeit verbringen, lässt sich im Winter behagliche Ruhe genießen. Die alten Häuser im Stile der Seebäderarchitektur bieten zu Weihnachten eine wunderbare Kulisse für Weihnachtsmärkte und Wintervergnügen. Heike Götz erkundet die Ostseeinsel Usedom jenseits ausgetretener Pfade: Sie ist am Strand im Hundeschlitten unterwegs und hilft mit bei den Vorbereitungen zum Usedomer Weihnachtsmützenlauf. Das ist eine Sportveranstaltung für einen guten Zweck, die jedes Jahr am Zweiten Weihnachtstag in Ahlbeck stattfindet. Und sie schlägt einen Weihnachtsbaum für die Seenotretter der DGzRS. Die haben nämlich auch über die Festtage auf einer kleinen Ostseeinsel, der Greifswalder Oie, Bereitschaftsdienst. Jenseits der Ostseeküste bereiten sich die Usedomer auf Weihnachten vor: Heike Götz besucht ein Ehepaar aus Hessen, das mit seinen Rhönschafen auf Usedom eine neue Heimat gefunden hat. In einer Manufaktur in der Stadt Usedom auf Usedom spinnt Heike Götz Wolle. Auf dem Wasserschloss Mellenthin übt der Schlossherr mit ihr die Kunst des Bogenschießens. Und ein paar Häuser weiter lässt sich Heike Götz zeigen, wie die traditionelle Pommersche Keramik hergestellt wird. In einem Traditionshotel in Ahlbeck ist die Moderatorin dabei, wenn der frische Zander als Festtagsgericht zubereitet wird. Und in einem kleinen Café in Lütow, am anderen Ende Usedoms, erlebt sie Schneegestöber, so heißt eine Tortenkreation im Café Gnitzer Seelchen.