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Tip des Tages
Samstag, 23.02.2019
16:00 - 16:45, 3SAT
Myanmar

Wer durch Myanmar reist, erlebt ein widersprüchliches Land. Seit die Zivilregierung politische Reformen durchführt, hält die Moderne in rasantem Tempo Einzug, besonders in den Städten. Dennoch bestimmen nach wie vor alte Traditionen das Leben der Menschen, die während der Militärdiktatur fünf Jahrzehnte abgeschottet waren von der Welt. Nun können Bewohner und Besucher in einen Austausch treten - für beide Seiten ein Gewinn. Als Reisender ist man überwältigt von der Gastfreundlichkeit der Myanmaren, von ihrem Wissensdurst und ihrer tiefen Religiosität. Deren äußeres Zeichen sind Tausende von Pagoden, die ganz selbstverständlich zum Alltag gehören und oftmals in prunkvollem Gold erstrahlen. Dagegen ist der Alltag der Bauern noch archaisch und von Armut geprägt. Die Reise durch Myanmar führt in die Hauptstadt Yangon, an den Inle-See, in die früheren Königsstädte Mandalay und Bagan sowie an den Strand von Ngapali am Golf von Bengalen.

Sonntag, 24.02.2019
14:30 - 15:15, B3
Der Main

Der Main zieht sich in vielen Windungen über 542 Kilometer von Ost nach West durch Deutschland, vom Fichtelgebirge bis nach Mainz. Er ist der zweitlängste Fluss, der auf seiner ganzen Strecke in Deutschland fließt. In den 1960er- und 70er-Jahren glich der Main mehr einer Kloake als einem Fluss. In den letzten Jahrzehnten korrigierte man Fehler der Vergangenheit, so dass der Main nun auf der gesamten Strecke wieder viele unerwartete Naturräume zu bieten hat. Am Main zeigt sich die unglaubliche Anpassungsfähigkeit von Tieren und Pflanzen, selbst unwirtliche Lebensräume zu nutzen. So bietet der Main Raum für rare Spezialisten und seltene Arten wie Schwarzstorch, Wildkatze oder gar Luchse und Fischadler. Auf seinem langen Weg fließt er an vier großen deutschen Mittelgebirgen vorbei, Fichtelgebirge, Steigerwald, Spessart und Hassberge liegen an seinen Ufern. Auwaldreste, Feuchtgebiete und Trockenhänge säumen seinen Weg. Der Main ist ein Spiegelbild der deutschen Natur, gezügelt und doch unbändig.

Montag, 25.02.2019
20:15 - 21:05, 3SAT
Mein unbekanntes Amerika

In South Dakota taucht Arthur Honegger in die Welt der Lakota Sioux ein. Von ihnen lernt er reiten und kommt auch ihrem besonderen Verständnis für Mensch, Tier und Natur näher. Acht Jahre war Arthur Honegger USA-Korrespondent des Schweizer Fernsehens. Insgesamt 47 von 50 Bundesstaaten hat er in jener Zeit besucht. Für eine vierteilige Reisedoku-Serie kehrt er zurück – nun aber in das unbekannte Amerika. In South Dakota reist Arthur Honegger ins Reservat Pine Ridge. Es ist eines der Reservate, in welche die Ureinwohner nach der Eroberung Nordamerikas verbannt wurden, gezwungen ihre traditionelle Lebensweise abzulegen. Die Region ist heute eine der ärmsten in den USA: Jobs gibt es kaum und auch praktisch keine Familie, die nicht mit Alkohol- oder Drogen-Problemen kämpft. Trotzdem haben die Ureinwohner ihre eigene Kultur nicht vergessen. In diesem, sonst verschlossenen, Mikrokosmos will Honegger grundlegenden Fragen nachgehen: Wie lebt dieses Volk im heutigen Amerika? Was macht die besondere Beziehung aus, welche dieser Stamm zu Pferden pflegt, zu Büffeln und zur gesamten Natur? Was kann er als Europäer davon lernen? Auf der Suche nach eben dieser Verbundenheit setzt sich Honegger zum ersten Mal auf ein Pferd. Sein Ziel: gemeinsam mit den Lakota Sioux durch den Badlands Nationalpark zu reiten. Der Park ist Teil des Reservats und bekannt für seine spektakuläre Landschaft. Abseits der großen Politik macht Honegger seine ganz persönliche Naturerfahrung. Der Vegetarier begleitet eine traditionelle Büffeljagd und betet gemeinsam mit Einheimischen in einer Schwitzhütte.

Dienstag, 26.02.2019
20:15 - 21:00, WDR
Unterwasserdschungel

Wenn die Sonne im Frühjahr das Meer erwärmt, setzt sie eine riesige Verwandlung in Gang: Karger Meeresboden verwandelt sich in einen Unterwasserdschungel. Überall streben Tangwedel dem Licht entgegen, emporgezogen von ihren Schwimmbojen - gasgefüllten Blasen. Ausgewachsen erreichen diese Riesenalgen bis zu 60 Meter. Sie bilden die Tropenwälder der Meere. Nirgendwo sonst in unseren Ozeanen herrscht eine solche Lebensfülle. Die Teams der BBC-WDR-Koproduktion dringen dicht in das Unterwasserdickicht ein und öffnen den Blick auf seine faszinierenden Geheimnisse. Erstmals gelangen ihnen Aufnahmen von einen wahren Verwandlungskünstler. Der Oktopus ist dafür bekannt, dass er sich farblich geschickt seiner Umgebung anpassen kann. Was aber tut er, wenn er sich einem Räuber gegenübersieht, der auf elektrische Felder reagiert und der sich zudem in fast jede Ritze zwängen kann: er zieht sich in Windeseile eine Rüstung an - aus Muschelschalen. Zwar verdeckt er damit nicht sein elektrisches Feld - doch ist der Hai so verwirrt von den Muscheln, die plötzlich vor seinem erwartungsvollen Maul auseinanderstieben, dass der Oktopus in dem ganzen Durcheinander fliehen kann. Betrogen wird auch unter Speer-Fangschreckenkrebsen. Deren Jagdmethode ist einzigartig: Schwimmt ein Fisch vorbei, schnellt das Männchen blitzschnell aus seiner Höhle und bohrt seine zu kleinen Harpunen umgewandelten Vorderbeine in das Opfer. Das aber verzehrt es nicht allein, sondern füttert seine in der Höhe wartende Partnerin. Es gibt Paare, die über zwanzig Jahre zusammen leben. Sie kümmert sich um die Eier, er jagt. Solange er immer wieder kommt, geht die Rechnung auf. Doch eines Tages bleibt er aus: Ein verlockender Duft hat ihn aus seinem Bau gelockt. Er stiehlt sich davon und schlüpft in einen andern Bau zu einer größeren Partnerin. Größer heißt mehr Eier, heißt mehr Nachkommen. Was ihm aber wohl erst später aufgehen wird: Größere Weibchen haben auch größeren Hunger. Wer aber hätte gedacht, dass Haie zu den Klimaschützern zählen? Eine Seegraswiese nimmt 35 Mal mehr Kohlendoxid auf als eine vergleichbare Fläche Regenwald. Auf den ersten Blick erscheint es da fatal, dass eine einzige Grüne Meeresschildkröte an nur einem Tag über zwei Kilo davon abweidet. Zwar verbreitet sie mit ihrem Kot auch die Seegrassamen. Doch noch etwas anderes sorgt dafür, dass die marinen Rasenmäher nicht alles kahlscheren: Tigerhaie. Mit ihrem gewaltigen Gebiss können sie die gepanzerten Reptilien wie Nüsse aufknacken. Deshalb dürfen die Schildkröten nie lange an einem Ort bleiben - ständig auf der Hut vor ihrem Feind. Die Haie arbeiten also indirekt durch den Erhalt der Seegraswiesen auch für den Klimaschutz. Jedes Jahr sorgt die Frühjahrsonne in den Meeren der gemäßigten Zonen für immense Algenblüten. Diese grünen Massen sind der Beginn einer langen Nahrungskette. Sie dienen kleinsten Tierchen als Nahrung - und die wiederum locken unzählige Sardellenschwärme an. Delfine, Seelöwen, Seevögel - sie alle sind dann hinter diesen kleinen Fischen her. Letztendlich hängt alles Leben im Meer von diesen winzigen grünen Organismen ab - bis hin zu Riesen. Die größten Gäste bei diesem vor Kalifornien gedrehten Riesenbankett sind Buckelwale. Bei jedem Auftauchen verschwinden mehrere hundert Kilo Fisch in ihrem Maul. Auch die vorletzte Folge der Serie über unseren blauen Planeten erzählt spannende Geschichten mit eindrucksvollen Bildern.

Mittwoch, 27.02.2019
20:15 - 21:00, NDR
Der Sambesi - Der donnernde Fluss

Die spektakulären Victoriafälle locken alljährlich unzählige Besucher an. Der Sambesi, der Fluss, der sie speist, ist jedoch über weite Strecken nahezu unbekannt. Noch nie zuvor ist der mächtige Strom so umfassend porträtiert worden wie in dieser zweiteiligen Naturfilmdokumentation. Der Film des vielfach ausgezeichneten Naturfilmers Michael Schlamberger folgt dem Sambesi über 2.600 Kilometer. Der zweite Teil zeigt die faszinierende Tierwelt im riesigen Delta aus Mangrovensümpfen, in das sich der mächtige Strom verästelt, bevor er auf den Indischen Ozean trifft. Die spektakulären Victoriafälle locken alljährlich unzählige Besucher an. Der Sambesi, der Fluss, der sie speist, ist jedoch über weite Strecken nahezu unbekannt. Noch nie zuvor ist der mächtige Strom so umfassend porträtiert worden wie in dieser zweiteiligen Naturfilmdokumentation. Der Film des vielfach ausgezeichneten Naturfilmers Michael Schlamberger folgt dem mächtigen Strom Sambesi über 2.600 Kilometer. Der Ursprung des Sambesi liegt fast unscheinbar versteckt im Dickicht bewaldeter Hügel im Nordwesten Sambias. Auf seinem Weg Richtung Osten durchfließt er sechs afrikanische Staaten und verwandelt unzählige Male seine Form: vom schmalen Rinnsal in ein gigantisches Überschwemmungsgebiet, vom mächtigsten Wasserfall der Welt in eines der üppigsten Feuchtgebiete der Erde. Schließlich vereinigt sich sein Wasser an der Küste von Mosambik mit dem Indischen Ozean. Mehr als 100 Meter stürzt der Sambesi über die Victoriafälle an der Grenze zwischen Sambia und Simbabwe in die Tiefe. Hier erreicht das "Temperament" des Flusses seinen Höhepunkt. Im April eines jeden Jahres schießen 550 Millionen Kubikmeter Wasser in der der Minute über den Felsabriss. Doch Mitte des letzten Jahrhunderts kamen neue Mächte ins Spiel. 1959 wurde die Kariba-Talsperre unterhalb der Victoriafälle fertiggestellt. Durch den Rückstau ist eine riesige Seenlandschaft entstanden. Der Kariba-Stausee ist mit einer Länge von 220 Kilometern der zweitgrößte künstliche See der Welt. Vor dem Bau der Kariba-Talsperre wurden die Ebenen unterhalb des großen Damms, die Mana Pools, Jahr für Jahr vom Hochwasser überschwemmt. Heute werden Zeitpunkt und Umfang der Überflutungen von Menschenhand gesteuert, nur vier Becken des Sambesi führen immer Wasser. Diese Wasserstellen sind ein Treffpunkt für viele Tiere, darunter die seltensten Raubtiere des Schwarzen Kontinents: Afrikanische Wildhunde. Auf seinem letzten Teil der Reise, in Mosambik, nimmt der Sambesi Kurs Richtung Südost. Bevor er auf den Indischen Ozean trifft, verästelt sich der Fluss in ein riesiges Delta aus Mangrovensümpfen mit großen und kleinen Kanälen. Der Bullenhai ist als eines von ganz wenigen Tieren in der Lage, zwischen den Welten aus Salz- und Süßwasser zu pendeln. Vor dem Bau des Kariba-Damms wanderten einige Exemplare von ihnen bis 1.000 Kilometer den Fluss Sambesi hinauf.

Donnerstag, 28.02.2019
20:15 - 21:00, NDR
Abenteuer Kenia

Unter uralten Vulkanen liegen unendliche Ebenen, die heute als Wiege der Menschheit gelten: der große ostafrikanische Graben. Wie nirgends sonst hat sich hier eine Artenvielfalt in einer gewaltigen Landschaft erhalten, die das Bild von Afrika seit Generationen tief geprägt hat. Viele Wildhüter kämpfen mit aller Macht für deren Erhalt. In den vergangenen 100 Jahren ist der Löwenbestand um 96 Prozent zurückgegangen. Im Durchschnitt wird alle 15 Minuten ein Elefant getötet! Viele Experten prophezeien, dass es in 15 Jahren keine frei lebenden, großen Tiere in Afrika mehr geben wird. Unter uralten Vulkanen liegen unendliche Ebenen, die heute als Wiege der Menschheit gelten: der große ostafrikanische Graben. Wie nirgends sonst hat sich hier eine Artenvielfalt in einer gewaltigen Landschaft erhalten, die das Bild von Afrika seit Generationen tief geprägt hat. Doch das Leben der großen Tiere Afrikas ist bedroht! Viele Wildhüter kämpfen mit aller Macht für deren Erhalt. In den vergangenen 100 Jahren ist der Löwenbestand um 96 Prozent zurückgegangen. Im Durchschnitt wird alle 15 Minuten ein Elefant getötet! Viele Experten prophezeien, dass es in 15 Jahren keine frei lebenden, großen Tiere in Afrika mehr geben wird. Die Bevölkerung Kenias hat sich in den letzten 20 Jahren fast verdoppelt. Der Lebensraum der wilden Tiere wird immer kleiner. Elefantenherden streifen über Tausende von Quadratkilometern durch die Savanne, immer auf der Suche nach Futter. Eine bequeme Nahrungsquelle sind die Felder der Menschen, deren eigenes Überleben auch an den kleinen Anpflanzungen hängt. Oft vergiften die Bauern die Elefanten, um ihre Felder und damit ihre Ernte zu verteidigen. Mama Simba (Mutter der Löwen) wird die Amerikanerin Cathryn Combes von den Menschen in Kenia genannt, da sie seit Jahren für das Überleben der Raubkatzen kämpft. Gemeinsam mit anderen Wildhütern fängt sie Löwen, die in die Dörfer einfallen, und wildert sie an anderer Stelle wieder aus! Und Craig Miller von der Naturschutzorganisation Big Life kämpft mit seiner Anti-Wilderer-Einheit gegen den Elfenbeinhandel und der Elefantenjagd. In beeindruckenden Natur- und Tieraufnahmen erzählt die Dokumentation über die Verdrängung von Löwen, Elefanten und den anderen großen Tieren aus den Savannen Kenias. Sie erzählt aber auch über Menschen, die eng verbunden mit ihren Traditionen bis heute im Einklang mit der Natur leben.

Freitag, 01.03.2019
16:15 - 17:45, 3SAT
Chiles wilder Süden

Landschaften von unvergleichlicher Schönheit und Ursprünglichkeit erwarten Reisende in Chiles Süden, dem untersten Zipfel des Landes. Südlicher findet man nur noch das Eis der Antarktis. Viele, die einmal hierher kamen, blieben. Seit der Portugiese Hernando Magellan 1520 als erster Europäer die Meerenge durchsegelte, die nach ihm benannt werden sollte, zieht es Abenteurer und Handelsleute in die windumtoste Region. Der südlichsten Metropole an der Magellanstraße, Punta Arenas, verhalfen sie mit Schafzucht zu Ruhm und Reichtum. Die Inschriften auf den schneeweißen Gräbern und Mausoleen des prächtigen Friedhofs der Stadt zeugen von kroatischen, französischen, deutschen und anderen europäischen Einwanderern. Dem Pioniergeist dieser Siedler folgt der Film auf der Reise in die entlegensten Gebiete Patagoniens, von denen viele wie damals nur auf dem Wasserweg zu erreichen sind. Inmitten einer zerklüfteten Inselwelt und den gewaltigen Eismassen einer der größten Kontinentaleisflächen der Welt führt ein einziger Landweg in Chiles Süden: die Carretera Austral. Sie verläuft quer durch den gemäßigten Regenwald mit seinen gewaltigen Farnen und den riesigen Blättern der Nalca-Pflanze. Dazwischen, mitten im dichtesten Urwald, den die Siedler gegen alle natürlichen Widerstände urbar machten, findet sich eine Handvoll spitzgiebeliger Holzhäuser in typisch deutscher Bauweise. Sie sind Zeugnisse einer der jüngeren Pioniertaten in Chiles wildem Süden, der Gründung des Dorfes Puyuhuapi: 1935 erklärten vier Sudetendeutsche den abgelegenen Fjord zu ihrer Heimat. Die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt lockt bis heute Siedler an - fasziniert von einer Landschaft zwischen schneebedeckten Gipfeln und inselreichen Fjorden. Die Natur ist nicht nur in Form von verheerenden Erdbeben und Vulkanausbrüchen allgegenwärtig. Das Filmteam kann Buckelwale, die in der Magellanstraße Krill und Fisch in rauen Mengen fangen, Kondore, Kormorane und Seelöwen beobachten und entdeckt eine einmalig artenreiche Unterwasserwelt. Ihr haben sich Vertreter der jüngsten Generation von Einwanderern verschrieben: europäische Meeresbiologen, die alles daransetzen, die unvergleichliche Vielfalt der Natur in Chiles wildem Süden zu erhalten.

Samstag, 02.03.2019
16:25 - 17:15, B3
Wildes Albanien - Im Land der Adler

Das Symboltier Albaniens ist noch etwas zerzaust: Die zwei Steinadler-Küken haben sich gerade erst aus ihren Eiern gepellt. Vor ihrem Nest breiten sich die Albanischen Alpen aus, die von den Einheimischen auch "Verwunschene Berge" genannt werden. Der ganz im Norden Albaniens liegende und von Gletschern geformte Gebirgszug ist reich an Wäldern und Wiesen, unzugänglich und deshalb von jeher dünn besiedelt. Ein idealer Lebensraum für die Steinadler. Berge machen in Albanien gut die Hälfte der Landesfläche aus. Unzählige Flüsse durchziehen sie in ostwestlicher Richtung. Alle münden in der Adria und geben der 362 Kilometer langen Küste ein unverwechselbares Gesicht. Das Land zwischen Meer und Bergen offenbart auch eine außergewöhnliche Artenvielfalt. Auf der Schlickinsel in der Karavasta-Lagune herrscht im Frühsommer großer Trubel. Die Kolonie der Krauskopfpelikane hat viel Zuwachs bekommen. Auf dem kleinen Eiland sind sie sicher vor den Schakalen, die bei Dämmerung ihre Verstecke im Unterholz verlassen. Kulturdenkmäler ziehen nicht nur Menschen in ihren Bann. Fledermäuse flattern in der Kirche der Heiligen Maria zwischen Jesus am Kreuz und gut erhaltenen Fresken umher. Sumpfschildkröten setzen sich im Amphitheater von Butrint eindrucksvoll in Szene. Zusammen mit dem Tierfilmer Alexander Sommer begibt sich die Autorin Cornelia Volk auf eine Entdeckungsreise durch "Shqipëria" - ein Land, das wohl getrost als der letzte weiße Fleck auf der Europakarte bezeichnet werden kann. Aus der Adlerperspektive nähert sich die Kamera den verborgenen Naturschätzen und gewährt dabei zugleich Einblicke in eine bewegte und bewegende Geschichte. Dramatische Tiergeschichten, beschauliche Naturbeobachtungen und Expeditionsberichte - die Themen von natur exclusiv sind alle Naturerscheinungen: Pflanzen und Tiere genauso wie Landschaften und Ökosysteme sowie die Dynamik unseres Planeten Erde. Umfassende Reihen vermitteln Überblicke und ermöglichen Orientierung.

Sonntag, 03.03.2019
20:15 - 21:45, Phoenix
Geheimnisse der Ozeane

Die 7-teilige Reihe "Geheimnisse der Ozeane" (Originaltitel: "Magic Of The Big Blue") erkundet die einzigartigen verborgenen Welten in den Ozeanen der sieben Kontinente. Es ist eine abenteuerliche Reise zu unerforschten Unterwasserwelten und ihren atemberaubenden Schönheiten. Der renommierte Unterwasserfotograf Dariusz Sepiolo filmte für diese Reihe die faszinierende Tier und Pflanzenwelt unserer Weltmeere und hält sie in beeindruckenden Bildern fest.

Montag, 04.03.2019
20:15 - 21:00, Phoenix
Geheimnisse der Ozeane

Das tiefe Blaus des Meeres und die Farbenpracht der Korallenriffe reizt in der Folge "Südamerika" das Verlangen nach weiterem Abenteuer. Wo kann man es besser finden als in der Begegnung mit Haien?

Dienstag, 05.03.2019
15:25 - 18:45, 3SAT
Abenteurer der Lüfte

Die Reihe "Abenteurer der Lüfte" lässt die Zuschauer die Naturwunder dieser Erde im Flug erleben - gleichsam als Vögel unter Vögeln. Teil eins führt nach Asien und Australien. Vom schneebedeckten Gebirgsmassiv des Himalaja, das die Kraniche auf dem Weg in den Süden bezwingen müssen, führt die Reise nach Indien in bewohntes Gebiet. Die Kraniche müssen eine Rast einlegen, um ihre Energiereserven aufzufüllen. Den Luftraum bevölkern neben den Zugvögeln auch einheimische Arten. Raubvögel gleiten scheinbar mühelos auf dem Aufwind und überblicken das Treiben am Boden unter ihnen. Aus luftiger Höhe, mit den Augen des Geiers betrachtet, ist der Tiger nicht weniger gefährlich, aber vor allem ein Garant für Nahrung. Er erlegt die Beute, die Geier sind die Nutznießer. Mitten unter den Menschen leben die Tauben. Die alte Festung im indischen Jodhpur ist gleichsam eine Felswand aus Menschenhand und bietet mit ihren Luken und Zinnen geeignete Nistplätze. Gern sammeln sich die Tauben auch an so pittoresken Orten wie dem großen Kamelmarkt von Pushkar oder im berühmten Tempel in Bikaner, wo sie leicht Nahrung finden. In Japan erfreuen sich die Mandschuren-Kraniche ganz besonderer Beliebtheit. Als traditionelles Symbol für das ewige Leben sind sie willkommen und werden in strengen Wintern sogar mit Nahrung versorgt. Der Balztanz dieser Kranichart ist der komplexeste der ganzen Gattung und ein einzigartiges Schauspiel. Am Ende der Reise in den Süden geht es nach Australien, zum Ayers Rock. In den sonnenversengten Weiten des Outbacks zeigt sich der wilde Wellensittich als wahrer Luftakrobat. Mit atemberaubenden Manövern übertrifft er auch den Falken immer wieder, der an den wenigen Wasserstellen auf Beute hofft. Mehr als drei Jahre begleiteten die Kamera-Teams die "Abenteurer der Lüfte" auf ihren strapaziösen Flügen. Die Perspektive, aus der diese Dokumentationsreihe die Welt der Vögel zeigt, ist einzigartig: Vom perfekten Flügelschlag, aus allernächster Nähe durch eine leichtgewichtige Spezialkamera auf dem Vogelrücken gesehen, über die spektakulär exakt ausgeführten wendigen Manöver, gefilmt in Superzeitlupe, bis hin zu einem atemberaubenden Blick aus luftiger Höhe auf unsere vielfältige Welt, wie sie nur ein Vogel erleben kann.

Mittwoch, 06.03.2019
20:15 - 21:00, NDR
Wilde Pyrenäen - Sinfonie der Farben

Gut 400 Kilometer erstrecken sich steile Bergmassive, üppige Wälder, Wasserfälle und türkisfarbene Bergseen in der bis heute noch ursprünglichen Pyrenäen-Landschaft zwischen Mittelmeer und Atlantik. Sie ist ein Eldorado für unzählige Tiere und Pflanzen. Hier scheint der Lebensraum für die seltenen Bartgeier noch intakt zu sein. Durch ein aufwendiges Wiederansiedlungsprojekt begeisterter Naturschützer ist der Bestand im Alpenraum wieder auf zehn Brutpaare angestiegen. Gut 400 Kilometer erstrecken sich steile Bergmassive, üppige Wälder, Wasserfälle und türkisfarbene Bergseen in der bis heute noch ursprünglichen Pyrenäen-Landschaft zwischen Mittelmeer und Atlantik. Sie ist ein Eldorado für unzählige Tiere und Pflanzen. In den Pyrenäen spielen Sonne und Wolken mit dem Licht der Berge, so entstehen täglich neue, atemberaubende Bilder der Landschaft. Der mediterrane Klimaeinfluss verwandelt die Almen in ein Blütenmeer und sorgt für eine extrem artenreiche Tierwelt. In der französischen Cirque de Gavarnie ziehen Murmeltiere ihre Jungen auf, Bären wandern durch die Schlucht im Arántal. Die Bartgeier patrouillieren durch die riesigen Reviere in der Bergwildnis und suchen im Segelflug nach Beute. Wenn sie einen Knochen finden, sammeln sie ihn auf, nehmen ihn mit in große Höhen und lassen ihn dann fallen. Erst wenn er durch die Wucht des Aufpralls zertrümmert ist, gelangen die Bartgeier an ihren "Leckerbissen". In Europa sind die Bartgeier fast überall verschwunden. Auf Kreta brüten die letzen vier Paare Griechenlands, auf Korsika sind es noch zehn. Nur durch ein aufwendiges Wiederansiedlungsprojekt begeisterter Naturschützer ist der Bestand im Alpenraum wieder auf zehn Brutpaare angestiegen. In den Pyrenäen scheint der Lebensraum für die seltenen Bartgeier noch intakt zu sein. Abgelegene Gebirgsschluchten bieten ihnen Rückzugsräume für die Jungenaufzucht. Und Knochen finden sie hier reichlich von Gämsen oder Schafen, die abgestürzt sind. Engagierte Vogelschützer sichern die Zukunft der seltenen Greifvögel. Mitte Juli verlässt der Bartgeiernachwuchs sein Nest, in eine Welt voller Abenteuer und von atemberaubender Schönheit.

Donnerstag, 07.03.2019
17:45 - 18:30, 3SAT
Wildes Deutschland - Die Sächsische Schweiz

Tief eingeschnittene Flusstäler und wüstenhafte Felsplateaus - die Sächsische Schweiz ist Deutschlands "Grand Canyon". Der Film porträtiert eines der größten deutschen Naturwunder. Wind und Wasser, Hitze und Frost schufen über Jahrmillionen die einzigartige Landschaft des Elbsandsteingebirges. Seltene Tiere wie Gartenschläfer, Wanderfalken und Schwarzstörche haben sich an das Leben auf und zwischen den Felsen angepasst. Winter im Nationalpark Sächsische Schweiz - die berühmten Basteifelsen mit der angrenzenden Brücke sind von Schnee bedeckt. Die Tage sind kurz, doch in den Schluchten herrscht sie nicht, die dunkle Jahreszeit: Weil die meisten Bäume kein Laub tragen und die Schneedecke das Licht reflektiert, ist er hier unten heller als sonst im Jahr. Und obwohl Schnee und Eis die Bäche säumen, sind die Wasseramseln äußerst aktiv. Die kleinen Vögel tauchen im eisigen Wasser nach Köcherfliegenlarven. Aufmerksam beobachten die Männchen jeden Eindringling: Wasseramseln besetzen ihre Reviere viel früher im Jahr als die meisten anderen Singvögel. Hoch über ihren Köpfen ziehen es andere Tiere vor, den Winter zu verschlafen: Mehrere Gartenschläfer liegen dicht an dicht in einer Felshöhle. Die kleinen Nagetiere haben Atmung und Herzschlag auf ein lebensnotwendiges Minimum reduziert. Erst wenn es draußen wieder warm wird und ausreichend Nahrung zu finden ist, erwachen sie für wenige Monate aus dem Schlaf. Sobald das Frühjahr den Schnee auf den Gipfeln schmelzen lässt und die Sonne den Sandstein erwärmt, steigen dichte Dampf- und Nebelschwaden über die Felsen der Sächsischen Schweiz. Bis heute sind Felsriffe und -türme in ihrer natürlichen Form erhalten, eine Erosionslandschaft aus uralten Meeressedimenten. Schon für den Maler Caspar David Friedrich waren die magisch anmutenden Felsen und Schluchten ein faszinierendes Motiv. Malerisch liegt der Horst eines Schwarzstorch-Paares hoch oben in den Felsen. Die beiden Störche nutzen ihn schon seit Jahren, denn unten im Flusstal gibt es Fisch als Nahrung für die Jungen. In unmittelbarer Nachbarschaft, oben in den Felsen, haben Wanderfalken gebrütet. Sie ernähren ihre Jungen von erjagten Tauben und Singvögeln. Im Sommer werden die Gartenschläfer aktiv: Mir ihrer schwarzen Gesichtsmaske sehen die nachtaktiven Nager aus wie kleine Ganoven, die zwischen den Felsen hin und her huschen. Anders als viele Tiere wagen sie sich sogar an Nacktschnecken: Blitzschnell rollen sie die Weichtiere über den Stein und entfernen so den unappetitlichen Schleim. Über zwei Jahre arbeiteten die Tierfilmer Henry M. Mix, Yann Sochaczewski und Axel Gebauer im Elbsandsteingebirge. Ungewöhnliches Tierverhalten, hochauflösende Zeitlupenbilder und atemberaubende Flugaufnahmen machen ihren Naturfilm aus der Reihe "Wildes Deutschland" so besonders.

Freitag, 08.03.2019
20:15 - 22:15, Phoenix
Das Gesetz der Löwen

Einst streiften Abertausende Löwen durch die Savannen von ganz Afrika, mächtige Rudel herrschten Seite an Seite. Und noch immer gibt es solche Gegenden, wo die Natur mit all ihrer Gewalt regiert. Die dreiteilige Reihe, die sechs Jahre lang gedreht wurde, führt nach Tansania und erzählt die Saga dreier Löwenrudel. Das kleine Kapunji-Tal inmitten der trockenen Ebene des Ruaha-Nationalparks ist eine üppige Oase. Wasser gibt es hier das ganze Jahr über. Die im Park lebenden Tiere haben ungewöhnliche Verhaltensweisen entwickelt. Normalerweise jagen Löwen Paviane, doch hier im Tal scheinen sie eine Art Pakt geschlossen zu haben und ... Das kleine Kapunji-Tal inmitten der trockenen Ebene des Ruaha-Nationalparks ist eine üppige Oase. Wasser gibt es hier das ganze Jahr über. Die im Park lebenden Tiere haben ungewöhnliche Verhaltensweisen entwickelt. Normalerweise jagen Löwen Paviane, doch hier im Tal scheinen sie eine Art Pakt geschlossen zu haben und leben friedlich nebeneinander. Wenn gewaltige Büffelherden vom Hochland an die Wasserstellen ziehen, ist es mit der paradiesischen Idylle vorbei. Das größte Löwenrudel des Parks, die Baobab-Löwen mit mehr als 30 Tieren, hat dann bereits Jagdposition bezogen. Im Herzen des Ruaha-Nationalparks in Tansania ist das kleine Kapunji-Tal ein üppiges Paradies. Hier fließt selbst in der Gluthitze des Sommers das Wasser im Überfluss. Das wissen auch die im Park lebenden Tiere, die alle zur Oase strömen. Normalerweise jagen Löwen Paviane, doch hier im Tal scheinen sie eine Art Pakt geschlossen zu haben und leben friedlich nebeneinander. Das Flusstal ist Heimat eines kleinen Löwenrudels von zwei Löwinnen und ihren Jungtieren. In der Oase finden sie ausreichend Nahrung und Wasser. Die Paviane leben in dem zwei Kilometer entfernten Baobab-Wald. Die Njaa-Löwen sind auf kein festes Revier beschränkt, sie folgen den gewaltigen Büffelherden, die vom Hochland kilometerweit in die Ebene zu den Wasserstellen ziehen. Das sonst im Baobab-Wald lebende Löwenrudel wartet bereits an der Wasserstelle auf die Büffel, um im geeigneten Augenblick die Jagdoffensive zu starten. Doch das Njaa-Rudel will dem Baobab-Rudel "seine" Büffel nicht kampflos überlassen und versucht, die "Wilderer" zu vertreiben. Nach heftigen Kämpfen müssen sich die Baobab-Löwen geschlagen geben und den Rückzug antreten. Doch einer jungen Löwin ist die Flucht nicht gelungen, und die Njaas greifen sie an. Die anderen Baobab-Löwen kehren zurück, um dem leidenden Tier beizustehen. Doch erst als sich das dominante Weibchen des Baobab-Rudels unterwirft, lassen die Njaas von ihrem Opfer ab - zu spät für die junge Löwin, die ihren Verletzungen erliegt. Endlich kehrt wieder Ruhe im Tal ein. Aber schon nähern sich andere Eindringlinge: Eine Gruppe ausgewachsener Löwen ist auf dem Weg zur Wasserstelle. Einst streiften Abertausende Löwen durch die Savannen von ganz Afrika, mächtige Rudel herrschten Seite an Seite. Und noch immer gibt es solche Gegenden, wo die Natur mit all ihrer Gewalt regiert. Die dreiteilige Reihe, die sechs Jahre lang gedreht wurde, führt nach Tansania und erzählt die Saga dreier Löwenrudel.