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film.gif (3907 Byte) Spielfilme
Sonntag, 09.12.2018
12:25 - 13:50, 3SAT
Tom Sawyer & Huckleberry Finn

Die beiden Freunde Tom Sawyer und Huckleberry Finn werden Zeugen eines Mordes. Völlig schockiert schwören sie sich hoch und heilig, keinem Menschen von diesem Erlebnis zu erzählen. Doch als der gutmütige Muff Potter des Mordes beschuldigt wird und aufgehängt werden soll, bricht Tom sein Versprechen. Der wirkliche Mörder verfolgt die beiden Jungen und will sich an ihnen rächen. - Fesselnde Neuverfilmung des Jugendbuch-Klassikers von Mark Twain. Der pfiffige Tom Sawyer ist selten um eine Ausrede verlegen, und als er den häuslichen Gartenzaun streichen soll, bringt er die Nachbarskinder durch eine List dazu, ihm diese Arbeit voller Freude abzunehmen. Am liebsten streunt er mit seinem Pfeife rauchenden Freund Huckleberry Finn durch die Gegend und träumt vom Piratenleben. Ansonsten träumt er von seiner Klassenkameradin Becky Thatcher, in die er sich unsterblich verliebt hat. Als sich die Freunde nachts auf dem Friedhof herumtreiben, beobachten sie, wie der Sargschreiner Potter und der undurchsichtige Indianer Joe im Auftrag des Arztes eine Leiche ausgraben. Dabei kommt es zum Streit, und Joe tötet den Arzt mit Potters Messer und schiebt ihm den Mord in die Schuhe. Tom und Huck fliehen entsetzt auf ihrem Floß, denn sie haben große Angst vor Joe und beschließen, nie über das zu reden, was sie in dieser Nacht gesehen haben. Doch dann wird Muff Potter der Prozess gemacht; er soll gehängt werden. Das kann Tom nicht mit seinem Gewissen vereinbaren, und er erzählt die Wahrheit. Von nun an sind die beiden Freunde auf der Flucht. Alle gemeinsamen Abenteuer überschattet die Angst, dass Indianer Joe sie erwischen könnte, denn der hat ihnen Rache geschworen. Dennoch machen sich Tom und Huck auf zu einer Schatzsuche. Als sie am Ziel sind, begegnen sie plötzlich Indianer Joe. Farbenprächtige Verfilmung des großen Mississippi-Abenteuers nach dem Roman "Die Abenteuer des Tom Saywer" von Mark Twain aus dem Jahr 1876, das als eines der beliebtesten Jugendbücher überhaupt gilt. Die lockere Umgangssprache und die Verwendung der vielen Kraftausdrücke brachten den Roman in Amerika damals sogar auf den Index. Ein noch größerer Erfolg wurde Twains Nachfolgeband "Die Abenteuer des Huckleberry Finn" (1884), von dem Hemingway sagte: "Die ganze amerikanische Literatur kommt von einem Buch von Mark Twain her, das 'Huckleberry Finn' heißt." Produzent und Regisseur Jo Kastner ließ den Autor Mark Twain auch im Film auftreten, besetzte ihn prominent mit Val Kilmer und ließ ihn das Geschehen kommentieren. Jo Kastner glaubte so sehr an seinem Film, dass er ihn zunächst vorfinanzierte. Das Risiko hat sich gelohnt: Der auf Mallorca gedrehte Film lief 2014 in Nordamerika an und wurde in 40 weitere Länder verkauft. Für die Hauptrolle konnte Kastner Joel Courtney verpflichten, der 2011 im Steven-Spielberg-Film "Super 8" die Rolle des Joseph spielte. Jake T. Austin, der Huckleberry-Finn-Darsteller, wirkte jahrelang bei der Disney-Serie "Die Zauberer vom Waverly Place" mit. Jo Kastner wollte mit dem Film aber hauptsächlich Kinder dazu inspirieren, wieder "selbst Abenteuer zu erleben". Sonja Kirchberger, die Darstellerin der Mrs. Dougllas, meinte dazu: "Genau, weg von der virtuellen Welt, hin zu schmutzigen Füßen."

Sonntag, 16.12.2018
13:15 - 15:00, SWR
Die Gärtnerin von Versailles

Frankreich, im 17. Jahrhundert. Die selbstbewusste Landschaftsgärtnerin Sabine de Barra (Kate Winslet) bekommt die Chance ihres Lebens: Unter der Leitung des angesehenen André Le Nôtre (Matthias Schoenaerts) soll sie einen Teil der Gärten von Versailles gestalten. Beim Bau des Prunkschlosses stellt Ludwig XIV. (Alan Rickman) höchste Erwartungen an alle Gewerke. Um den Sonnenkönig zufriedenzustellen, müssen seine Gartenmeister selbst die Natur übertreffen und ein Fenster zur Vollkommenheit erschaffen. Die verwitwete Sabine verfügt zwar über den Mut, sich gegen die Vorurteile männlicher Kollegen zu behaupten. Der hohe Zeitdruck lastet jedoch schwer auf der unkonventionellen Gärtnerin. Ihr Auftraggeber Le Nôtre ist jedoch felsenfest von ihrem Talent überzeugt: Sabines chaotische Kreativität und sein ästhetischer Ordnungssinn ermöglichen im Zusammenspiel, etwas völlig Neuartiges zu erschaffen. Auch der einflussreiche Herzog von Orléans (Stanley Tucci), ein enger Vertrauter Seiner Majestät, stärkt ihr den Rücken. Als intrigante Gegenspielerin erweist sich Françoise Le Nôtre (Helen McCrory). Ihr ist jedes Mittel recht, die aufkeimende Liaison zwischen ihrem Mann und der Gärtnerin zu verhindern.

Freitag, 21.12.2018
20:15 - 21:55, ARD
Der kleine Lord

Der Earl of Dorincourt lässt seinen kleinen Enkel Ceddie aus Amerika nach England kommen, um ihn auf seinem Schloss standesgemäß zu erziehen. Unter dem Einfluss des liebenswerten Jungen verwandelt sich der grantige alte Herr in einen Menschenfreund und Wohltäter. Alec Guinness spielt auf unvergessliche Art den Großvater in Jack Golds rührender Verfilmung des gleichnamigen Jugendbuchs, die sich zum vorweihnachtlichen TV-Klassiker entwickelt hat. Der achtjährige Ceddie Errol (Ricky Schroder) lebt zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit seiner verwitweten Mutter (Connie Booth) in bescheidenen Verhältnissen in New York. Eines Tages taucht Mr. Havisham (Eric Porter), ein Abgesandter des Earl of Dorincourt (Alec Guinness), bei Mrs. Errol auf. Der Earl ist Ceddies Großvater. Sein Enkel kennt ihn aber nicht, denn der adelsstolze alte Herr hatte sich seinerzeit von seinem Sohn Cedric - Ceddies Vater - losgesagt, als dieser eine Amerikanerin heiratete. Da inzwischen alle seine Söhne tot sind, wünscht der Earl, dass Ceddie nach England kommt, damit er als Erbfolger auf Schloss Dorincourt eine standesgemäße Erziehung erhält. Mrs. Errol willigt ein - unter einer Bedingung: Ihr Sohn soll nie erfahren, welche Abneigung der alte Herr gegen sie empfindet. Auf das Schloss darf sie nicht, stattdessen wird sie in der Nachbarschaft einquartiert. Ceddie, nun Lord Fauntleroy, ahnt nicht, wie es zwischen seiner Mutter und ihrem Schwiegervater steht. In seinen Augen ist der grantige alte Earl, der sich aus verletztem Stolz hinter einer Fassade versteinerter Gefühle verschanzt hat, der beste Großvater der Welt. Dieser wiederum gewinnt seinen Enkel rasch lieb; die frische Herzlichkeit des Jungen weckt in ihm Regungen, die für immer verschüttet zu sein schienen. Umso größer ist der Schock für den alten Herrn, als eine Frau auftaucht und behauptet, ihr Sohn sei der rechtmäßige Erbe des Titels. "Little Lord Fauntleroy", im englischsprachigen Raum bis heute ein Klassiker der Jugendliteratur, wurde mehrfach verfilmt. Jack Golds stimmungsvolle Inszenierung erfreut mit prächtigen Dekors und beweist gleichermaßen Sinn für Rührung und Komik; Alec Guinness gelingt es unvergleichlich, die im Roman recht klischeehafte Figur des Earls Mensch werden zu lassen. Tatsächlich bezaubernd ist der damalige Kinderstar Ricky Schroder als Ceddie, nicht nur beim abschließenden Weihnachtsfest. Die Chemie zwischen den beiden Darstellern erklärt die ungeheure Popularität des Films.