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kind.gif (6180 Byte) Kindersendungen
Samstag, 08.12.2018
07:10 - 07:35, ARD
Wo ist die Wildkatze?

Tierfreak Paula ist diesmal im Bayerischen Wald unterwegs. Sie sucht nach dem seltensten Wildtier in Deutschland, der Katze. Der Katze? Nein, nicht der Luchs ist gemeint, auch nicht ein verwilderter Stubentiger. Kaum jemand weiß, dass es in Deutschland noch Wildkatzen gibt. Die Tiere sind "Samtpfoten", die nur sehr entfernt mit unseren heimischen Miezen verwandt sind. Gefährliche Räuber, die allerdings einem Menschen nichts zuleide tun. Denn sie sind so scheu, dass nicht einmal Experten ihre Aufenthaltsorte genau kennen. Mäuse kann man vielleicht mit Speck fangen, aber wie macht man das mit den Wildkatzen? Paula will jedenfalls mehr über sie in Erfahrung bringen. Tierärztin Claudia Schuh und Pfleger Werner vom Bayerwald Tierpark wissen: Da hilft nur Baldrian - und eine Kamerafalle. Paula hat großes Glück: Die Katzen im Bayerwald Tierpark gehören zu einem Auswilderungsprogramm und Paula kann hautnah an sie herankommen. Aber sie flößen ihr auch gehörigen Respekt ein, als sie erkennt, dass die mutigen Räuber sich auch gegen deutlich größere Feinde zur Wehr setzten würden: Sie haben gute Chancen, so einen Kampf mit ihren scharfen Krallen und spitzen Zähnen zu gewinnen.

07:35 - 07:50, ARD
Anna und die Haustiere

Jährlich werden in Deutschland rund 130.000 Katzen in Tierheimen abgegeben! Alle suchen ein neues Zuhause. Deshalb will sich Anna schlau machen, warum und wie überhaupt Katzen ins Tierheim kommen, was da mit ihnen passiert und vor allem, wie sie an neue Besitzer vermittelt werden. Im Tierheim Starnberg beantwortet Tanja ihr diese Fragen. Anna lernt viele niedliche Katzen kennen, die alle sehr verschmust und verspielt sind. Am liebsten würde sie natürlich gleich ein paar Miezen mitnehmen, doch so einfach geht das nicht. Bevor eine Katze abgegeben wird, schauen sich die Mitarbeiter des Tierheims den neuen Besitzer und das neue Zuhause genau an. Und auch Nachbesuche werden durchgeführt. Zwei Katzenbabys wurden vor kurzem weitervermittelt. Klar, dass Anna sich freiwillig meldet, um nachzuschauen, wie es den beiden inzwischen geht.

Sonntag, 09.12.2018
05:30 - 05:55, ARD
Wie ewig hält das Eis?

Reporter Willi ist in den Ötztaler Alpen in Österreich unterwegs und hat sich zu Fuß bis auf knapp 3000 Meter hoch gekämpft. Am Rande des Vernagtferner Gletschers erwarten drei Wissenschaftler den keuchenden Reporter: Gletscherforscher Prof. Ludwig Braun und seine Assistenten Tini und Matthias. Was Willi noch nicht wusste: Das Eis ist ungefähr 100 Jahre alt und bewegt sich ganz langsam in Richtung Tal. In der Nähe des Vernagtferners wurde 1991 die berühmte Gletschermumie "Ötzi" gefunden. Die will Willi natürlich sehen und macht sich deshalb auf ins Archäologiemuseum von Bozen. Dort liegt jetzt der 5000 Jahre alte Mann aus dem Eis in einer speziell für ihn entwickelten Kältekammer, um ihn auch für die Zukunft noch möglichst lange zu erhalten. Museumsdirektorin Angelika Fleckinger erzählt dem Reporter alles über den sensationellen Gletscherfund und welches Wissen er uns aus der fernen Vergangenheit mitgebracht hat. Zurück auf dem Vernagtferner wird es für Willi erst recht spannend: Bergführer Kilian erklärt dem Reporter, wie eine Gletscherspalte entsteht und wie man sie mit Hilfe einer Leiter überqueren kann. Von Gletscherforscher Ludwig erfährt Willi, dass das ewige Eis der Berge womöglich nur noch wenige Jahre vorhanden ist. Durch den Klimawandel sind die meisten der rund 5000 Gletscher in den Alpen stark geschrumpft, auch der Vernagtferner. Das könnte zum ernsten Problem werden, denn die Gletscher sind riesige Wasserspeicher und haben viele lebenserhaltende Funktionen. Zum Beispiel sind sie sehr wichtig für die Trinkwasserversorgung. Ludwig und sein Team haben deshalb auf dem Vernagtferner eine Messstation eingerichtet, um ganz genau zu erforschen, unter welchen Bedingungen der Gletscher sein Eis verliert. Und zum Abschluss taucht Willi auch ins eiskalte Gletscherwasser! Er will das Canyoning, das Schluchtenwandern, ausprobieren. Natürlich im Neoprenanzug, mit Helm und unter Anleitung von Profis, die sich auskennen. Am besten sind die Rutschen, die das Wasser in die Felsen gewaschen hat - einfach reinsetzen und runtersausen.

08:50 - 09:15, arte
Kleine Hände im Großen Krieg

Die zwölfjährige Jessica flieht mit ihren Eltern vor dem Krieg in Europa. Sie besteigen ein holländisches Frachtschiff, das sie zurück in die USA bringen soll. An Bord entdeckt das Mädchen einen blinden Passagier. Der Kapitän ahnt etwas davon und versucht ihn auszuhungern und so zu finden, aber das Mädchen hat Mitleid und versorgt ihn heimlich mit Essen. Schließlich wird der blinde Passagier entdeckt. Die amerikanische Familie muss sich entscheiden, ob sie sich aus dem Konflikt heraushält oder Stellung bezieht. In dieser Episode wird die Problematik mangelnder Solidarität zwischen Menschen in Krisensituationen behandelt. Es wird allerdings klar, wie unmöglich und auch unmoralisch es ist, sich um jeden Preis aus der Tragödie anderer Menschen herauszuhalten. Außerdem wird ein entscheidender Wendepunkt im Ersten Weltkrieg thematisiert: der Kriegseintritt der USA. Es gibt unterschiedliche Ursachen für Krieg, doch vor allem wird er für den eigenen Vorteil geführt. Der Eintritt der Weltmacht sollte den Krieg in Europa endlich beenden. Ist Krieg also manchmal ein notwendiges Mittel, um Frieden zu stiften oder zu erhalten?
12:25 - 13:50, 3SAT
Tom Sawyer & Huckleberry Finn

Die beiden Freunde Tom Sawyer und Huckleberry Finn werden Zeugen eines Mordes. Völlig schockiert schwören sie sich hoch und heilig, keinem Menschen von diesem Erlebnis zu erzählen. Doch als der gutmütige Muff Potter des Mordes beschuldigt wird und aufgehängt werden soll, bricht Tom sein Versprechen. Der wirkliche Mörder verfolgt die beiden Jungen und will sich an ihnen rächen. - Fesselnde Neuverfilmung des Jugendbuch-Klassikers von Mark Twain. Der pfiffige Tom Sawyer ist selten um eine Ausrede verlegen, und als er den häuslichen Gartenzaun streichen soll, bringt er die Nachbarskinder durch eine List dazu, ihm diese Arbeit voller Freude abzunehmen. Am liebsten streunt er mit seinem Pfeife rauchenden Freund Huckleberry Finn durch die Gegend und träumt vom Piratenleben. Ansonsten träumt er von seiner Klassenkameradin Becky Thatcher, in die er sich unsterblich verliebt hat. Als sich die Freunde nachts auf dem Friedhof herumtreiben, beobachten sie, wie der Sargschreiner Potter und der undurchsichtige Indianer Joe im Auftrag des Arztes eine Leiche ausgraben. Dabei kommt es zum Streit, und Joe tötet den Arzt mit Potters Messer und schiebt ihm den Mord in die Schuhe. Tom und Huck fliehen entsetzt auf ihrem Floß, denn sie haben große Angst vor Joe und beschließen, nie über das zu reden, was sie in dieser Nacht gesehen haben. Doch dann wird Muff Potter der Prozess gemacht; er soll gehängt werden. Das kann Tom nicht mit seinem Gewissen vereinbaren, und er erzählt die Wahrheit. Von nun an sind die beiden Freunde auf der Flucht. Alle gemeinsamen Abenteuer überschattet die Angst, dass Indianer Joe sie erwischen könnte, denn der hat ihnen Rache geschworen. Dennoch machen sich Tom und Huck auf zu einer Schatzsuche. Als sie am Ziel sind, begegnen sie plötzlich Indianer Joe. Farbenprächtige Verfilmung des großen Mississippi-Abenteuers nach dem Roman "Die Abenteuer des Tom Saywer" von Mark Twain aus dem Jahr 1876, das als eines der beliebtesten Jugendbücher überhaupt gilt. Die lockere Umgangssprache und die Verwendung der vielen Kraftausdrücke brachten den Roman in Amerika damals sogar auf den Index. Ein noch größerer Erfolg wurde Twains Nachfolgeband "Die Abenteuer des Huckleberry Finn" (1884), von dem Hemingway sagte: "Die ganze amerikanische Literatur kommt von einem Buch von Mark Twain her, das 'Huckleberry Finn' heißt." Produzent und Regisseur Jo Kastner ließ den Autor Mark Twain auch im Film auftreten, besetzte ihn prominent mit Val Kilmer und ließ ihn das Geschehen kommentieren. Jo Kastner glaubte so sehr an seinem Film, dass er ihn zunächst vorfinanzierte. Das Risiko hat sich gelohnt: Der auf Mallorca gedrehte Film lief 2014 in Nordamerika an und wurde in 40 weitere Länder verkauft. Für die Hauptrolle konnte Kastner Joel Courtney verpflichten, der 2011 im Steven-Spielberg-Film "Super 8" die Rolle des Joseph spielte. Jake T. Austin, der Huckleberry-Finn-Darsteller, wirkte jahrelang bei der Disney-Serie "Die Zauberer vom Waverly Place" mit. Jo Kastner wollte mit dem Film aber hauptsächlich Kinder dazu inspirieren, wieder "selbst Abenteuer zu erleben". Sonja Kirchberger, die Darstellerin der Mrs. Dougllas, meinte dazu: "Genau, weg von der virtuellen Welt, hin zu schmutzigen Füßen."

Montag, 10.12.2018
15:25 - 15:50, ARD alpha
Schneckenkönig gesucht

Schnecken sind faszinierende Lebewesen: die Weichtiere tragen den Kopf am Fuß, die Augen am Stiel und die inneren Organe in einem Mantelsack. Außerdem sind sie Zwitter und besitzen sowohl männliche als auch weibliche Geschlechtsorgane. Bei der Paarung kommt ihr Liebespfeil zum Einsatz. Doch leider findet nicht jede Schnecke einen geeigneten Partner... hier kommt Anna ins Spiel. Die Tierreporterin hat heute einen besonders schwierigen Auftrag zu erledigen: sie hat vom Schicksal der Gefleckten Weinbergschnecke Jeremy gehört. Jeremy ist ein sogenannter Schneckenkönig - während die allermeisten Schnecken ein rechtsgedrehtes Gehäuse haben, "schaut" es bei den Schneckenkönigen nach links. Das Problem: diese Schnecken können sich nur mit anderen Schneckenkönigen vermehren. Aber weil sie so selten sind, hat Jeremy eben Mühe, einen Partner zu finden. Auf dem Spitzberg in Tübingen macht sich Anna und Schneckenforscher Christoph auf die Suche nach einem Schneckenkönig für Jeremy. Dabei stoßen sie auf zahlreiche Weinbergschnecken, untersuchen ihr Gehäuse aus Kalk und beobachten ihre Fußsohle und die Raspelzunge. Anna veranstaltet ein Schneckenwettrennen und bekommt eine schleimige Nacktschnecke zwischen die Finger. Und vielleicht findet die Reporterin ja am Ende eine passende Schnecke für Jeremy.

Dienstag, 11.12.2018
15:30 - 15:55, ARD alpha
Wo klappert der Storch?

Für Anna geht es diesmal hoch hinaus: Auf die Dächer von Rühstädt. Hier nisten 31 Storchenpaare und Anne darf sich die Storchenkinder in den Nestern anschauen. Nach Rühstädt kommen jedes Jahr die meisten Brutpaare in Deutschland und deshalb wurde dem kleine Ort in Brandenburg sogar der Ehrentitel "Europäisches Storchendorf" verliehen. Anna darf bei der Beringungsaktion der jungen Störche helfen. Außerdem findet sie heraus, dass das laute Klappern der Störche nicht nur ein Begrüßungsritual ist. Störche klappern auch mit ihren Schnäbeln, wenn sie auf der Suche nach einem Partner sind. In dem kleinen Dorf, wo es nur so vor Störchen wimmelt, lernt Anna aber noch so einiges mehr: Was steht auf dem Speiseplan der große Vögel, wann werden Störche wütend, wie können sie stundenlang in der Luft bleiben und warum glauben wir, dass uns die Störche die Babys bringen?

Mittwoch, 12.12.2018
15:30 - 15:55, ARD alpha
Der Tanz des Kranichs

In dieser Folge macht sich Anna auf den Weg, den europäischen Kranich kennenzulernen. Dafür fährt sie zuerst an die Mecklenburger Seenplatte, denn in der Gegend um den Plauer See haben viele Kranichpaare ihre Brutreviere. Anna lernt nicht nur einen Kranichexperten kennen, sie darf sogar bei einer spektakulären Aktion dabei sein: Die Jungvögel müssen beringt werden, aber es ist gar nicht so einfach die Kraniche einzufangen. Dank der erfahrenen und schnellen Fängertruppe verläuft der Tag dann aber doch noch erfolgreich und Anna kann sogar beim Beringen mehrerer Jungvögel helfen. Dann fährt sie die Vorpommersche Boddenlandschaft an der Ostsee. Hier sammeln sich alte und junge Kraniche bevor sie weiter in den Süden zu ihren Winterquartieren ziehen. Dafür treffen sich hunderte, oft tausende Kraniche. Ein atemberaubender Anblick. Besonders fasziniert Anna, dass die Vögel tanzen können und richtig laute Trompeten-Laute ausstoßen.

Donnerstag, 13.12.2018
15:30 - 15:55, ARD alpha
Hat das Rentier eine rote Nase?

Rentiere ziehen den Schlitten des Weihnachtsmanns - so heißt es wenigstens - und leben in den Wäldern des Nordens. Diese besonderen Hirsche sind perfekt an ein Leben in der arktischen Kälte angepasst sind. Ein langes, dichtes Fell, Klauen, die bis auf 2 Grad abkühlen und als Schneeschuhe dienen, machen sie zu perfekten Nordlichtern. Sie kommen rund um die Arktis in den kältesten Gebieten der Erde vor. In Europa heißen sie Rentiere, in Nordamerika Karibus. Tierreporterin Anna möchte mehr über diese Tiere erfahren, und findet sie bei uns im Lapplandlager Björkträsk, im Tierpark Sababurg bei Kassel. Uwe, der Leiter des Parks, führt Anna in die Kultur der Samen ein, die Rentiere noch heute im Norden Skandinaviens als Haus- und Nutztiere halten. Bereits nach kurzer Zeit kann Anna Freundschaft mit den Tieren schließen. Besonders die junge Rentierdame Julika hat es ihr angetan. Anna möchte Rentier-Profi werden. Deshalb absolviert sie den Rentierführerschein. Sie macht sich mit "ihrem" Rentier zu einer Wanderung auf. Dabei wird sich heraus stellen, ob die Rentiere Anna akzeptieren und mögen. Der anstrengende Tag klingt am Lagerfeuer aus, und Anna schläft in einem Original-Zelt der Samen ein.

Samstag, 15.12.2018
07:10 - 07:35, ARD
Hat das Rentier eine rote Nase?

Tierreporterin Anna möchte mehr über diese Tiere erfahren, und sie findet sie bei uns im Lapplandlager Björkträsk, im Tierpark Sababurg bei Kassel. Uwe, der Leiter des Parks, führt Anna in die Kultur der Samen ein, ein Volk, das Rentiere noch heute im Norden Skandinaviens als Haus- und Nutztiere hält. Bereits nach kurzer Zeit kann Anna Freundschaft mit den Tieren schließen. Besonders die junge Rentierdame Julika hat es ihr angetan. Anna möchte Rentier-Profi werden. Deshalb absolviert sie den Rentierführerschein. Sie macht sich mit "ihrem" Rentier zu einer Wanderung auf. Dabei wird sich herausstellen, ob die Rentiere Anna akzeptieren und mögen. Der anstrengende Tag klingt am Lagerfeuer aus, und in einem Original-Zelt der Samen schläft Anna dann ein.

07:35 - 07:50, ARD
Anna und die Haustiere

Anna drückt wieder die Schulbank. Und das aus einem ganz bestimmten Grund: Sie möchte Schulhündin Lunka kennenlernen und herausfinden, was ein Schulhund überhaupt ist und was genau er in einem Klassenzimmer macht. Das zeigen der Tierreporterin Lunka, die Lehrerin Frau Hösl und ihre Klasse im Englischunterricht. Denn schon allein durch ihre Anwesenheit bringt Lunka Ruhe ins Klassenzimmer. Die Schüler nehmen Rücksicht, wenn sich die Hündin auf ihrer Decke ausruht. Und sie nehmen motivierter am Unterricht teil, wenn Lunka beim Buchstabenspiel zum Einsatz kommt. In den Pausen ist Schulhund-Zeit für alle Schüler. Sie dürfen mit Lunka spielen und ihr Tricks beibringen. Anna staunt ganz schön, was Lunka schon so alles drauf hat. Und auch beim Schultheater ist Lunka ein großer Star.
Sonntag, 16.12.2018
05:30 - 05:55, ARD
Wie himmlisch klingt die Weihnachtszeit?

Einen besonderen Klang hat die Weihnachtszeit im Erzgebirge: Hier besucht Reporter Willi den Instrumentenbauer Jochen Schmidt, dem er helfen darf, eine Schalmei anzufertigen. Das mittelalterliche Instrument schaut ähnlich aus wie eine lange, hölzerne Flöte und gilt als "Engelsinstrument". Dass Engel tatsächlich musikalisch sind, davon hat sich Willi vorher natürlich überzeugt. In der Sankt Annenkirche in Annaberg-Buchholz hat er viele der geflügelten Himmelswesen entdeckt. Pfarrer Carsten Loderstädt erklärt dem Reporter die Bedeutung der Engel in der Weihnachtsgeschichte und was es mit ihrer Musikalität auf sich hat: Aus Freude über die Geburt von Jesus Christus und um den Menschen davon zu berichten, spielen sie auf möglichst lauten Instrumenten. Zum Beispiel eben auf einer Schalmei. Oder einer Trompete. Wie man den richtigen Ton in eine Engelstrompete zaubert, erfährt Willi in einer Blechblasinstrumenten-Werkstatt in Markneukirchen im Vogtland. Klar, dass die Werkstatt-Band auch ein weihnachtliches Ständchen gibt. Was Willi noch nicht wusste: Auch Pyramiden haben etwas mit Weihnachten zu tun. In vielen Dörfern und Städten im Erzgebirge gibt es Weihnachtsmärkte, auf denen riesige, weihnachtlich geschmückte Holz-Pyramiden aufgestellt werden. Mit dem Anschieben dieser Pyramiden wird feierlich die Adventszeit eingeläutet. Apropos läuten: Im Glockenturm der Sankt Annenkirche lebt eine von ganz wenigen Türmer-Familien in Deutschland, die Familie Melzer. Da muss Willi natürlich hin. Zusammen mit Marit und ihrem Sohn Toni steigt der Reporter zu den Glocken hinauf. Nur zu ganz besonderen Gelegenheiten werden alle vier Glocken in Gang gesetzt, an Heilig Abend zum Beispiel. Na dann, frohe Weihnachten!

08:45 - 09:05, arte
Kleine Hände im Großen Krieg

Nachdem sie ihren Ehemann im Ersten Weltkrieg verloren hat, kann eine französische Mutter den Bauernhof nicht mehr bewirtschaften. Das gelingt ihr erst, als ihr ein deutscher Kriegsgefangener zum Arbeitseinsatz zugeteilt wird. Ihre drei Kinder projizieren ihren Schmerz über den Verlust ihres Vaters auf diesen „Feind“. Dieselbe Ideologie prägt auch die Friedensverhandlungen von Versailles – und sät so die Saat für einen neuen Krieg. Diese Folge behandelt das Problem, dass Kriegssieger oft versucht sind, sich an den Besiegten zu rächen. Auch in den Friedensverhandlungen von Versailles nach dem Ersten Weltkrieg wurden die besiegten Länder zu hohen Reparationszahlungen verpflichtet, die sie als Entschädigung an die Siegerländer zahlen mussten. Aus diesem Verhalten heraus – aus Rachegelüsten und der Erniedrigung ehemaliger Feinde – entstehen jedoch oft noch mehr Konflikte und Kriege, wie die Geschichte gezeigt hat. So waren die Reparationszahlungen, die Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg zu leisten hatte, ein Grund für die Wirtschaftskrise der Weimarer Republik. Diese Krise begünstigte rechtsextreme Ansichten unter den deutschen Wählern, die Hitler zur Macht verhalfen. Aber auch andere militärische Auseinandersetzungen des 20. Jahrhunderts wie der Kalte Krieg und der Nahostkonflikt sind auf den Ersten Weltkrieg und die Verträge von Versailles zurückzuführen. Um Kriege langfristig zu vermeiden, sollten Staaten auf Verständigung und Mitgefühl statt auf Rache setzen, damit würden sie auch in ihrem eigenen Interesse handeln.
Montag, 17.12.2018
15:25 - 15:50, ARD alpha
Welcher Frosch quakt nachts im Dschungel?

Heute stapft Anna durch einen Sumpf im indonesischen Regenwald. Die Insel Sumatra ist nämlich ein Paradies für Frösche. Und da die vor allem nachts quaken, wird die Froschsuche zu einer wahren Mutprobe für die Tierreporterin. Denn dann sind im Dschungel auch Schlangen und Tiger unterwegs. Aber Anna hat Verstärkung dabei: Froschexperte André hat den Regenwald zwei Jahre lang durchkämmt und dabei 40 tropische Froscharten neu entdeckt. In dem heiß-feuchten Klima des Dschungels hat sich eine große Artenvielfalt entwickelt. Die einen Frösche leben auf Bäumen und können im Flug gleiten, die anderen sind am Boden geblieben. Manche sind bunt gemustert, manche perfekt getarnt. Einige sind aufgeplustert so groß wie eine Faust, andere wiederum gerade mal so groß wie ein Fingernagel.

Dienstag, 18.12.2018
15:30 - 15:55, ARD alpha
Unterwegs mit der Elefantenpolizei

Anna freut sich auf einen besonderen Ausritt. In einem Nationalpark auf der indonesischen Insel Sumatra begleitet die Reporterin einen Mahut - also einen Elefantenhüter - mit seinem zahmen Elefanten. Der Asiatische Elefant ist der kleine Cousin des Afrikanischen Elefanten. Aber was heißt hier klein: 3 Meter hoch und 3 Tonnen schwer sind immer noch stattlich. Und da Sumatra-Elefanten im Wald leben, gilt: je kleiner, desto besser. Sonst bleibt man ja an jedem Ast hängen. Aber die Elefanten haben ganz andere Probleme. Durch die Abholzung des Waldes wird ihr Lebensraum immer kleiner. Auf Nahrungssuche plündern die hungrigen Elefanten oft die Felder der Bauern. Tierschützer haben deshalb geschützte Gebiete errichtet, in denen kein Baum gefällt und kein Tier erschossen werden darf. Dort schieben die Mahuts mit ihren zahmen Elefanten Wache - und heute ist Anna mit dabei. Morgens muss sie ihren Elefanten im Fluss von oben bis unten abschrubben und die Stoßzähne putzen. Nachmittags schaut die Truppe an der Grenze des Nationalparks nach dem Rechten und entschärft eine Schlingfalle. Die Patrouille verläuft ruhig. Doch am Abend bekommen Anna und die Mahuts wilden Besuch...
Mittwoch, 19.12.2018
15:30 - 15:55, ARD alpha
Die Feueraugen der Plumplori

In Indonesien macht Anna heute Bekanntschaft mit einem der süßesten Affen überhaupt: dem Plumplori. Aber Achtung! Dieses Tier ist giftig. Bei Gefahr vermischt der Plumplori ein Sekret mit Speichel und beißt dann zu. Für den Angreifer kann das tödliche Folgen haben. Die Tierreporterin ist also stets auf der Hut und hält sich an die Anweisungen von Tierschützer Roel, der ihr die Nachtaffen zeigt. Leider sind die Plumploris vom Aussterben bedroht. Sie werden gejagt, gefangen, bekommen die Zähne gezogen und fristen ihr Dasein in winzigen Käfigen. Denn viele Menschen wünschen sich einen so niedlichen Affen als Haustier. Dabei gehören sie in die Natur und nicht in ein Wohnzimmer. In einer Rettungsstation für wilde Tiere kommt Anna gerade rechtzeitig: ein Plumplori wird gerade versorgt. Anschließend darf die Reporterin die anderen Nachtaffen der Station füttern. Dann nimmt Roel sie mit in das Dorf Cipaganti. Dort beobachtet ein Forscherteam Plumploris in der Wildnis. Im roten Schein der Taschenlampe leuchten ihre Feueraugen aus der Ferne. Die Nacht endet mit einer spektakulären Aktion: die Forscher holen ein junges Tier vom Baum, um es zu untersuchen.
Donnerstag, 20.12.2018
15:00 - 15:25, ARD alpha
Was wünscht sich das Christkind zu Weihnachten?

Das will Willi herausfinden und ist deshalb auf dem Nürnberger Christkindlesmarkt. Der wird nämlich traditionell vom Christkindl eröffnet. Beste Chancen, es persönlich zu treffen und nach seinem Weihnachtswunsch zu fragen! Überall auf dem Weihnachtsmarkt riecht es nach Glühwein, Mandelbrot und Lebkuchen. Wie werden Lebkuchen eigentlich hergestellt? Willi wills wissen und fährt immer dem Duft hinterher - Gewürze, Zucker, und was noch? Mal sehen, ob ihm jemand das Geheimrezept verrät! Kein Weihnachten ohne Weihnachtsbaum! Auf einer Christbaumplantage erfährt der Reporter, welche Nadelbäume sich zum Aufstellen eignen. Wer einen Baum ergattert hat, der muss ihn auch schmücken. Mit Glaskugeln zum Beispiel. In Rödental bei der Firma Living Glass rollen 55 Millionen Kugeln im Jahr durch die Fertigung. Wer das Christkind nicht persönlich trifft, um ihm einen Wunschzettel zu übergeben, kann ihm auch schreiben. Im Weihnachtspostamt in Himmelstadt, das es nur zu dieser Jahreszeit gibt, werden Tausende von Briefen an das Christkind gesammelt und beantwortet. Heute hilft Willi mit, die eingehenden Briefe zu öffnen und zu sortieren. So viele Wünsche! Ob die alle erfüllt werden können? Halt Dich ran, Christkind! Und fröhliche Weihnachten!

15:30 - 15:55, ARD alpha
Der Gesang der Gibbons

Anna hat schon viele Menschaffen gesehen: Schimpansen, Gorillas und Orang-Utans. Man nennt sie auch die "Großen Menschenaffen". Es gibt aber auch die "Kleinen Menschenaffen" und das sind die Gibbons mit insgesamt 16 Arten. Gibbons haben so Einiges drauf. Mit ihren langen Armen und Händen hangeln sie sich in einem Affenzahn durch die Baumkronen. 15-Meter-Sprünge sind kein Problem. Mit ihrem besonderen Gesang vertreiben sie Feinde, markieren ihr Revier und die Männchen trällern sich in die Herzen der Weibchen. Aber in wenigen Jahren könnte der Gesang der Gibbons verstummen. Durch illegale Wilderer sind die Tiere stark gefährdet. Die kleine Amank, die Anna in einer Rettungsstation besucht, haben Jäger angeschossen. Und wegen der Abholzung der Wälder finden die Affen keine Nahrung mehr. Der Hunger treibt sie in die Nähe der Menschen, wo sie dann nach Futter suchen. Aber das ist keine Lösung für das Überleben unserer kleinen, wilden Verwandten aus dem Tierreich.

Freitag, 21.12.2018
20:15 - 21:55, ARD
Der kleine Lord

Der Earl of Dorincourt lässt seinen kleinen Enkel Ceddie aus Amerika nach England kommen, um ihn auf seinem Schloss standesgemäß zu erziehen. Unter dem Einfluss des liebenswerten Jungen verwandelt sich der grantige alte Herr in einen Menschenfreund und Wohltäter. Alec Guinness spielt auf unvergessliche Art den Großvater in Jack Golds rührender Verfilmung des gleichnamigen Jugendbuchs, die sich zum vorweihnachtlichen TV-Klassiker entwickelt hat. Der achtjährige Ceddie Errol (Ricky Schroder) lebt zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit seiner verwitweten Mutter (Connie Booth) in bescheidenen Verhältnissen in New York. Eines Tages taucht Mr. Havisham (Eric Porter), ein Abgesandter des Earl of Dorincourt (Alec Guinness), bei Mrs. Errol auf. Der Earl ist Ceddies Großvater. Sein Enkel kennt ihn aber nicht, denn der adelsstolze alte Herr hatte sich seinerzeit von seinem Sohn Cedric - Ceddies Vater - losgesagt, als dieser eine Amerikanerin heiratete. Da inzwischen alle seine Söhne tot sind, wünscht der Earl, dass Ceddie nach England kommt, damit er als Erbfolger auf Schloss Dorincourt eine standesgemäße Erziehung erhält. Mrs. Errol willigt ein - unter einer Bedingung: Ihr Sohn soll nie erfahren, welche Abneigung der alte Herr gegen sie empfindet. Auf das Schloss darf sie nicht, stattdessen wird sie in der Nachbarschaft einquartiert. Ceddie, nun Lord Fauntleroy, ahnt nicht, wie es zwischen seiner Mutter und ihrem Schwiegervater steht. In seinen Augen ist der grantige alte Earl, der sich aus verletztem Stolz hinter einer Fassade versteinerter Gefühle verschanzt hat, der beste Großvater der Welt. Dieser wiederum gewinnt seinen Enkel rasch lieb; die frische Herzlichkeit des Jungen weckt in ihm Regungen, die für immer verschüttet zu sein schienen. Umso größer ist der Schock für den alten Herrn, als eine Frau auftaucht und behauptet, ihr Sohn sei der rechtmäßige Erbe des Titels. "Little Lord Fauntleroy", im englischsprachigen Raum bis heute ein Klassiker der Jugendliteratur, wurde mehrfach verfilmt. Jack Golds stimmungsvolle Inszenierung erfreut mit prächtigen Dekors und beweist gleichermaßen Sinn für Rührung und Komik; Alec Guinness gelingt es unvergleichlich, die im Roman recht klischeehafte Figur des Earls Mensch werden zu lassen. Tatsächlich bezaubernd ist der damalige Kinderstar Ricky Schroder als Ceddie, nicht nur beim abschließenden Weihnachtsfest. Die Chemie zwischen den beiden Darstellern erklärt die ungeheure Popularität des Films.