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geschichte.gif (1360 Byte) Geschichtssendungen
Sonntag, 21.04.2019
14:50 - 15:25, arte
Das Vermächtnis der Zisterzienser

Nach der Gründung des Ordens in Frankreich 1098 zogen schon bald die ersten Mönche nach in Italien. Die Regeln des Bernhard von Clairvaux nahmen sie mit, das Credo von „ora et labora“ lebten sie auch im Süden im strengen Rhythmus von Arbeit und Gebet. Anhand von fünf ausgewählten Klöstern erzählt die Dokumentation die Weiterentwicklung des zisterziensischen Erbes im „Belpaese“. Die Abtei Chiaravalle Milanese im Süden von Mailand beeindruckt nicht nur durch ihren weithin sichtbaren Turm, der wie ein Zeigefinger aus der Flussebene ragt, sondern auch durch ihre großartige Ausmalung. Es war der Einfluss Giottos, der die zisterziensische Nüchternheit und Strenge ignorierte und die Ausmalung der Kirche mit Fresken zur Marienlegende zuließ. Auch in den großen Klöstern des Latium lässt sich die Weiterentwicklung zisterziensischer Kunst und Kultur ausmachen. Lokale Handwerker und Baustoffe trugen dazu bei, aber auch die Nähe zum Papsttum und zu großen Städten. Viele Mönche kamen – und kommen – aus einem großbürgerlichen Umfeld, waren studierte Leute. So fand man in der Abtei Fossanova Keramikscherben, die von einem Essgeschirr herrühren, wie man es eher Adelshäusern als asketischen Mönchen zuschreiben würde. Die filmische Reise widmet sich nicht nur der Kunst- und Kulturgeschichte. Das Kamerateam begegnet auch Klosterbrüdern – und ihren Gästen – die von ihrem Weg zum Glauben erzählen und den Geist dieser Orte spüren lassen. Wie oft waren diese von Naturgewalten, politische Wirren, menschlichem Versagen bedroht. Aber immer gab es Neuanfänge. Schwestern und Brüder, denen es zu verdanken ist, dass die Klöster nicht als Museen erstarren, sondern spirituelle Orte bleiben.

Mittwoch, 24.04.2019
11:15 - 12:00, 3SAT
Das Kreuz mit dem Frieden

Das Christentum nennt sich eine Religion des Friedens. "Selig, die Frieden stiften", sagt Jesus. Und doch wurden im Namen des Glaubens entsetzliche Kriege geführt. Wie passt das zusammen? Neben religiösen Rechtfertigungen für Kriege gab es auch immer wieder Kritiker und Friedensmahner aus den Reihen der Kirchen selbst. Der Film verfolgt diese Spannung vom Römischen Reich bis heute und zeigt schlaglichtartig die Aktualität des Themas. Von Kaiser Konstantin über Karl den Großen zu den Kreuzzügen, vom Dreißigjährigen Krieg über den Ersten Weltkrieg bis zur Friedensbewegung in der DDR - überall ist die Frage virulent. Auch der "Kreuzzug" des George W. Bush gegen den Terror islamischer Fundamentalisten gehört dazu - oder die Frage, wie sich die Päpste Johannes Paul II. oder Franziskus dazu positionieren. Die Spurensuche des Films fördert Überraschungen zutage: prominente Vordenker des Mittelalters, die mutig und mit erstaunlich modernen Argumenten gegen ihre Herrscher das Wort ergreifen, oder auch die Geschichte des Emblems "Schwerter zu Pflugscharen", das auf eine Propagandaaktion der Sowjetunion zurückgeht und gegen seine Urheber ungeahnte Wirkungen entfaltet hat. Mit aufwendigen Spielszenen werden Schlüsselmomente dieser Geschichte zum Leben erweckt. Historiker kommen zu Wort, der Religionskritiker Michael Schmidt-Salomon und der katholische Militärbischof Franz-Josef Overbeck. Hubert Wolf, Professor für Kirchengeschichte an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster, zieht im Film das Resümee: "Es hat den Anschein, als ob sich in der Geschichte immer die Gewalttätigen durchsetzen. So ist es aber nicht. Denn wenn sie sich ein für alle Mal durchgesetzt hätten, dann wäre das Thema Frieden passé gewesen. Das Christentum bringt immer wieder Mahner hervor, das Friedensgebot wird immer noch mehr zu einer Herausforderung."
Sonntag, 27.04.2019
20:15 - 21:45, arte
Tutanchamun, Neues aus dem Grab

Auch rund ein Jahrhundert nach seiner Entdeckung erscheint der Schatz des Tutanchamun in neuem Licht. Die Grabbeigaben sollen an einem einzigen Ort zusammengeführt werden, dem Großen Ägyptischen Museum, das 2020 eröffnet werden soll und rund zwei Kilometer von der Nekropole von Giseh entfernt liegt. Aus diesem Grund befassten sich Forscher erneut mit dem Grab des Tutanchamun – mit erstaunlichen Ergebnissen. Tatsächlich soll ein Großteil des Grabschatzes von Tutanchamun nicht für ihn, sondern für seine ältere Schwester Meritaton bestimmt gewesen sein. Die historische Rolle dieser vergessenen Pharaonin muss neu beurteilt werden: Sie hätte nach dem Tod ihres Vaters für ihren unmündigen Bruder regiert und Ägypten aus einer strategisch schwachen Lage herausmanövriert. Während ihrer kurzen Herrschaft soll sie sich einen prächtigen Grabschatz zusammengestellt haben, den Tutanchamun, einmal zum Pharao gekrönt, schließlich für sich beanspruchte. Auch der berühmte goldene Thron des Tutanchamun soll ursprünglich für seinen Vater, Pharao Echnaton, angefertigt worden sein. Andere Grabbeigaben wie Gehstöcke, Zepter und Bekleidung weisen darauf hin, dass der Pharao unter einer Gehbehinderung litt und offenbar nicht lange stehen konnte. Weitere Enthüllungen betreffen die Entdeckung des Grabschatzes durch Howard Carter: Der britische Archäologe und sein Finanzier Lord Carnarvon sollen einige Grabbeigaben entwendet haben, die heute in alle Welt verstreut sind. Drei renommierte Forscher kommen in der Sendung zu Wort: Marc Gabolde, Professor an der Universität Montpellier und Experte für das Tutanchamon-Grab, Dimitri Laboury, Professor an der Universität Lüttich und weltweit anerkannter Experte der Amarna-Zeit, und Christian Loeben, Ägyptologe im Landesmuseum Hannover. „Tutanchamun, Neues aus dem Grab“ ist eine spannende Ermittlung über eine der spektakulärsten archäologischen Entdeckungen aller Zeiten.

21:45 - 22:40, arte
Humboldt und die Neuentdeckung der Natur

Zu seinen Lebzeiten war Alexander von Humboldt neben Napoleon der berühmteste Mann Europas. Hunderte Pflanzenarten tragen heute seinen Namen, auf der ganzen Welt wurden zahllose Straßen, Plätze und Institutionen nach ihm benannt. Humboldt war ein Mensch von ungeheurem Arbeitseifer und unglaublicher Schaffenskraft. Dabei war er selbst nicht unumstritten, wurde von manchen sogar wegen seines Zynismus gefürchtet. So soll etwa sein Redetempo so manchen Gesprächspartner zur Verzweiflung getrieben haben. Wie kein anderer Wissenschaftler hat Alexander von Humboldt das Verständnis der Menschen von der Natur als einem großen Ganzen geprägt, in dem alles mit allem zusammenhängt. Dieses Naturverständnis war damals revolutionär, und es beeinflusste unter anderem den jungen Charles Darwin. Humboldts Entdeckungsreisen mit dem französischen Botaniker Aimé Bonpland und die dabei gewonnenen Erkenntnisse sind das Fundament, auf dem das heutige Wissen um die Verwundbarkeit der Erde gründet. Doch was trieb Humboldt dazu an, sein Leben aufs Spiel zu setzen, um die Natur neu zu "entdecken"? Zum 250. Geburtstag des Universalgelehrten zeigt das Doku-Drama eine atemberaubende Reise durch Humboldts Epoche. Die Humboldt-Biografin Andrea Wulf folgt seinen Spuren: von Schloss Tegel über die Silberbergwerke Sachsens, den Orinoco, die Vulkane Perus bis nach Washington D.C.
Samstag, 28.04.2019
00:00 - 00:50, 3SAT
Die Samurai - Liebe, Grausamkeiten und Intrigen

Seit dem 8. Jahrhundert werden die Samurai als todesmutige Elitekrieger verehrt. Ihre überragende Kampfkunst, ihr ungewöhnlicher Mut und vor allem ihr spezieller Ehrenkodex sind weltbekannt. Aber sind die fernöstlichen Ritter wirklich die Helden aus dem Bilderbuch? Der Film zeigt die unbekannte, dunkle Seite der Samurai - eine faszinierende Welt von unvorstellbarer Grausamkeit, kaltblütiger Intrigen und verbotener Liebe. Mithilfe alter Kriegshandbücher und einer historischen Schlacht aus dem 16. Jahrhundert rekonstruiert das Doku-Drama den Aufstieg des Bauernjungen Masa, der von einem verarmten Samurai als Fußsoldat zwangsrekrutiert wurde und anschließend in der brutalen Welt der Samurai überleben musste. Angespornt von seiner heimlichen Liebe zu einer jungen Frau höheren Standes, war Masa fest entschlossen, als Held aus dem bevorstehenden Krieg zurückzukehren. Die Geschichte Masas und seines alten Samurai-Meisters Araki spielt um 1584, als sich die beiden mächtigsten Kriegsfürsten Japans im Kampf um die Vorherrschaft gegenüberstanden. In der Schlacht von Nagakute konnte keine Seite einen klaren Sieg erringen; doch für die Samurai war sie trotzdem eine wichtige Gelegenheit, sich mit Kopftrophäen des Gegners vor ihren Kriegsfürsten als erfolgreiche Krieger darzustellen. Masa präsentierte nach der Schlacht den Kopf eines wichtigen Generals und wurde dafür zum Samurai ernannt. Als Samurai stieg er am Fürstenhof zum Militär-Strategen auf und konnte endlich seine Dorfliebe Okyo heiraten. Doch sein alter Samurai-Meister versuchte, den Aufsteiger mit einer tödlichen Hof-Intrige zu Fall zu bringen. Im Mittelpunkt der dokumentarischen Ebene des Films von John Wate steht einer der letzten traditionellen Schwertmeister Japans: Der Großmeister Tanaka demonstriert die tödlichen Tricks der Samurai und enthüllt die grausame Praxis, das berühmte Samurai-Schwert an lebenden Menschen zu testen. Mit aufwendigen Kostümen, großem Statistenaufgebot und Computeranimationen wurde Masas Geschichte an japanischen Originalschauplätzen in Szene gesetzt. Der Japan-Spezialist und Historiker Stephen Turnbull und der Martial-Arts-Historiker Antony Cummins diskutieren die dunkle Welt der Samurai. Die historische Sammlung eines kleinen Museums im Norden Japans dokumentiert das grausige Ausmaß dieser Kopfjagden. Sie zeigt auch, dass die Hoffnung auf reiche Belohnung so manchen kaltblütigen Samurai dazu brachte, heimlich Unschuldige zu töten.

Montag, 29.04.2019
20:15 - 21:00, Phoenix
Angkor Wat - Kambodschas vergessene Stadt

Ein Expertenteam reist tief in den kambodschanischen Dschungel, um die vergessenen Geheimnisse vom Aufstieg und Untergang der Zivilisation der Khmer zu zeigen, die Angkor Wat erbaute. 2013 machen Archäologen eine erstaunliche Entdeckung. Sie stoßen tief im Inneren des kambodschanischen Dschungels, auf eine verlorene Stadtanlage, nahe des wunderschönen Tempels von Angkor Wat aus dem 12. Jahrhundert - mit eigenen Tempeln, Häusern und Straßen. Sie vermuten, dass es sich bei den Ruinen um die einst pulsierende Metropole Mahendraparvata handelt, die Hauptstadt des mächtigen Khmer-Reiches unter dem ersten Königs der Khmer, Jayavarman II. Mithilfe der modernsten Laser-Scanning-Technologie zur Abstandsmessung, sollen die Geheimnisse dieser Kultur unter der Decke des Dschungels hervorgeholt werden. Die Dokumentation "Angkor Wat - Kambodschas vergessene Stadt" folgt einem internationalen Archäologen-Team, das tief in den Dschungel reist, um mehr über diese vergessene Stadt zu erfahren; wie diese bemerkenswerte Zivilisation begann und erblühte. Außerdem versuchen sie das Rätsel zu lösen, warum die Khmer nach 600 Jahren an der Macht, ihre große Stadt, ihre Paläste und Tempel aufgegeben und dem Dschungel überlassen haben.

21:00 - 21:45, Phoenix
Angkor Wat - Kambodschas vergessene Stadt

Ein Expertenteam reist tief in den kambodschanischen Dschungel, um die vergessenen Geheimnisse vom Aufstieg und Untergang der Zivilisation der Khmer zu zeigen, die Angkor Wat erbaute. 2013 machen Archäologen eine erstaunliche Entdeckung. Sie stoßen tief im Inneren des kambodschanischen Dschungels, auf eine verlorene Stadtanlage, nahe des wunderschönen Tempels von Angkor Wat aus dem 12. Jahrhundert - mit eigenen Tempeln, Häusern und Straßen. Sie vermuten, dass es sich bei den Ruinen um die einst pulsierende Metropole Mahendraparvata handelt, die Hauptstadt des mächtigen Khmer-Reiches unter dem ersten Königs der Khmer, Jayavarman II. Mithilfe der modernsten Laser-Scanning-Technologie zur Abstandsmessung, sollen die Geheimnisse dieser Kultur unter der Decke des Dschungels hervorgeholt werden. Die Dokumentation "Angkor Wat - Kambodschas vergessene Stadt" folgt einem internationalen Archäologen-Team, das tief in den Dschungel reist, um mehr über diese vergessene Stadt zu erfahren; wie diese bemerkenswerte Zivilisation begann und erblühte. Außerdem versuchen sie das Rätsel zu lösen, warum die Khmer nach 600 Jahren an der Macht, ihre große Stadt, ihre Paläste und Tempel aufgegeben und dem Dschungel überlassen haben.

Mittwoch, 01.05.2019, Tag der Arbeit
14:55 - 16:25, RBB
Auf der Sonnenroute des Ostens

Wer Mallorca-Feeling verspüren wollte und in der DDR lebte, der musste an den Plattensee in Ungarn fahren -oder gleich bis nach Bulgarien ans Schwarze Meer. Varna, Albena, Nessebar waren die Sehnsuchtsorte der Ostdeutschen. Schon die Fahrt dorthin glich einem ganzen Abenteuerurlaub. Egal, ob man mit dem Zug, als Anhalter oder mit dem eigenen Pkw unterwegs war. Es sind Urlaubsreisen, die niemand so leicht vergisst, weil vieles exotischer war als zu Hause, nicht nur Geld, Essen und Sprache. Bürger Lars Dietrich macht sich von Dresden aus auf den Weg, diese unglaublichen Urlaubsgeschichten selber zu erfahren, denn heute wie damals heißt es: Der Weg ist das Ziel. Er trifft auf seinem Weg durch Tschechien, Ungarn, Rumänien und Bulgarien auf Menschen, die die Sonnenroute des Ostens auf ihre ganz eigene Art bereist haben und denen heute klar wird: Es war der Urlaub ihres Lebens!