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Sonntag, 16.12.2018
05:30 - 05:55, ARD
Wie himmlisch klingt die Weihnachtszeit?

Einen besonderen Klang hat die Weihnachtszeit im Erzgebirge: Hier besucht Reporter Willi den Instrumentenbauer Jochen Schmidt, dem er helfen darf, eine Schalmei anzufertigen. Das mittelalterliche Instrument schaut ähnlich aus wie eine lange, hölzerne Flöte und gilt als "Engelsinstrument". Dass Engel tatsächlich musikalisch sind, davon hat sich Willi vorher natürlich überzeugt. In der Sankt Annenkirche in Annaberg-Buchholz hat er viele der geflügelten Himmelswesen entdeckt. Pfarrer Carsten Loderstädt erklärt dem Reporter die Bedeutung der Engel in der Weihnachtsgeschichte und was es mit ihrer Musikalität auf sich hat: Aus Freude über die Geburt von Jesus Christus und um den Menschen davon zu berichten, spielen sie auf möglichst lauten Instrumenten. Zum Beispiel eben auf einer Schalmei. Oder einer Trompete. Wie man den richtigen Ton in eine Engelstrompete zaubert, erfährt Willi in einer Blechblasinstrumenten-Werkstatt in Markneukirchen im Vogtland. Klar, dass die Werkstatt-Band auch ein weihnachtliches Ständchen gibt. Was Willi noch nicht wusste: Auch Pyramiden haben etwas mit Weihnachten zu tun. In vielen Dörfern und Städten im Erzgebirge gibt es Weihnachtsmärkte, auf denen riesige, weihnachtlich geschmückte Holz-Pyramiden aufgestellt werden. Mit dem Anschieben dieser Pyramiden wird feierlich die Adventszeit eingeläutet. Apropos läuten: Im Glockenturm der Sankt Annenkirche lebt eine von ganz wenigen Türmer-Familien in Deutschland, die Familie Melzer. Da muss Willi natürlich hin. Zusammen mit Marit und ihrem Sohn Toni steigt der Reporter zu den Glocken hinauf. Nur zu ganz besonderen Gelegenheiten werden alle vier Glocken in Gang gesetzt, an Heilig Abend zum Beispiel. Na dann, frohe Weihnachten!

08:45 - 09:05, arte
Kleine Hände im Großen Krieg

Nachdem sie ihren Ehemann im Ersten Weltkrieg verloren hat, kann eine französische Mutter den Bauernhof nicht mehr bewirtschaften. Das gelingt ihr erst, als ihr ein deutscher Kriegsgefangener zum Arbeitseinsatz zugeteilt wird. Ihre drei Kinder projizieren ihren Schmerz über den Verlust ihres Vaters auf diesen „Feind“. Dieselbe Ideologie prägt auch die Friedensverhandlungen von Versailles – und sät so die Saat für einen neuen Krieg. Diese Folge behandelt das Problem, dass Kriegssieger oft versucht sind, sich an den Besiegten zu rächen. Auch in den Friedensverhandlungen von Versailles nach dem Ersten Weltkrieg wurden die besiegten Länder zu hohen Reparationszahlungen verpflichtet, die sie als Entschädigung an die Siegerländer zahlen mussten. Aus diesem Verhalten heraus – aus Rachegelüsten und der Erniedrigung ehemaliger Feinde – entstehen jedoch oft noch mehr Konflikte und Kriege, wie die Geschichte gezeigt hat. So waren die Reparationszahlungen, die Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg zu leisten hatte, ein Grund für die Wirtschaftskrise der Weimarer Republik. Diese Krise begünstigte rechtsextreme Ansichten unter den deutschen Wählern, die Hitler zur Macht verhalfen. Aber auch andere militärische Auseinandersetzungen des 20. Jahrhunderts wie der Kalte Krieg und der Nahostkonflikt sind auf den Ersten Weltkrieg und die Verträge von Versailles zurückzuführen. Um Kriege langfristig zu vermeiden, sollten Staaten auf Verständigung und Mitgefühl statt auf Rache setzen, damit würden sie auch in ihrem eigenen Interesse handeln.
11:05 - 11:20, 3SAT
Grand Canyon: Panorama der Erdgeschichte

Es gibt tiefere und engere Schluchten, aber so grandios und ehrfurchtgebietend wie der Grand Canyon ist keine zweite. Ein Flug über den Rand des Canyons ist überwältigend. Im Nordwesten Arizonas gelegen, ist der Grand Canyon 1,8 Kilometer tief, 450 Kilometer lang und bis zu 30 Kilometer breit. Geologen schätzen, dass sich das Gebiet in den vergangenen 40 bis 50 Millionen Jahren herausgebildet hat. Für die europäischen Eroberer war der Canyon jahrhundertelang unbezwingbares Niemandsland. Erst 1869 erforschte Major John Wesley Powell auf einer legendären Befahrung des Colorado das Innere der großen Schlucht. Er gab ihr auch den Namen "Grand Canyon". Heute ist der Grand Canyon zusammen mit dem Empire State Building der am meisten besuchte Ort der Vereinigten Staaten. Fünf Millionen Menschen kommen jedes Jahr dorthin. "Treten Sie an den Rand des Grand Canyon, schauen Sie hinab, immer tiefer in seine erschreckenden Abgründe. Dann erfahren Sie ihre eigene, völlige Bedeutungslosigkeit": So die amerikanische Psychologin M. E. Hart über die Wirkung dieses Naturwunders. Für Simone de Beauvoir galt der Grand Canyon als "geheimnisvolles Inbild aller Landschaften".

11:20 - 12:05, arte
Kirgistan - Hochgebirgsland voller Schätze

In der ehemaligen Sowjetrepublik Kirgistan lagern gigantische Goldvorkommen und im Issyk-Kul, einem der größten Gebirgsseen der Erde, schlummern versunkene Geheimnisse der Seidenstraße. Das Land ist geprägt durch die Gebirgszüge des Tienschan, auch „Himmelsgebirge“ genannt. Fast die Hälfte der Fläche Kirgistans liegt auf über 3.000 Meter Höhe. Trotz Unruhen gilt der Staat als einzige parlamentarische Republik Zentralasiens mit demokratisch gewählter Regierung. Die bildstarke Dokumentation zieht mit Nomaden in die Berge, begleitet Goldsucher bei ihren Abenteuern, begibt sich auf die Suche nach Schneeleoparden und bietet viele spannende Einblicke in das Hochgebirgsland voller Schätze. Die Mitglieder der Großfamilie Satybaldiev sind Halbnomaden: Mitte Mai verlassen sie ihr Winterquartier in einem kleinen Dorf im Süden Kirgistans und ziehen in die Berge. Eine besondere Herausforderung ist es, ihre alte Jurte aufzubauen. Tynybek, Myrzabek und Berdibek sind Goldsucher. Früher waren alle drei Männer bei einer großen Kolchose angestellt. Nach dem Zusammenbruch der UdSSR wurden sie arbeitslos, nun suchen sie nach Gold. Ümöt Dolootov ist elf Jahre alt und wohl der jüngste Rezitator des Manas-Epos über den Nationalhelden und Gründer Kirgistans. Es steht seit 2013 auf der Repräsentativen Liste des immateriellen UNESCO-Weltkulturerbes. Urlanbai Sulaimanov schützt die „Geister der Berge“, so nennen Kirgisen die bedrohten Schneeleoparden. Unter der Schirmherrschaft des berühmten Schriftstellers Tschingis Aitmatov wurden Schutzgebiete und eine Pflegestation eingerichtet, mitfinanziert vom Naturschutzbund Deutschland.

12:05 - 13:35, arte
Die Vermessung der Erde

Seit jeher haben die Menschen versucht, sich auf der Erde zu orientieren. Anfangs nutzten sie die Sterne zur Navigation, heute vermessen moderne Satelliten den blauen Planeten millimetergenau. Und zu allen Zeiten strebten Wissenschaftler nach korrekten, exakten Ergebnissen. Bis zum heutigen Tag ist die Vermessung der Erde in vollem Gange. Weltweit sind Forscher damit beschäftigt. Mit Satelliten, Kameras oder Drohnen erfassen sie fast jeden Winkel des Planeten, um ihm die letzten Geheimnisse zu entlocken. Sie vermessen Ozeane, feuerspeiende Vulkane, das Wachstum von Getreide und die Atmosphäre. Die digital beschleunigte Welt verfügt über immer neue Möglichkeiten, sich selbst zu vermessen und dadurch einen neuen Blick auf das Leben der Menschen und die Erde zu richten. Anders als zur Zeit der frühen Wissenschaftler und Vermesser wie Ptolemäus, Mercator, Humboldt und Everest wird das Sammeln von Daten heute jedoch nicht mehr ausschließlich positiv gewertet. Moderne Wissenschaftler unternehmen stets eine Gratwanderung zwischen dem Drang, immer mehr Daten zu erheben, und dem zunehmenden Wunsch der Bevölkerung, möglichst wenige persönliche Daten preiszugeben. Zwischen den historischen Geschichten, die in der Dokumentation erzählt werden, liefern wissenschaftliche Expeditionen spannende Einblicke in den aktuellen Forschungsstand. Und Wissenschaftler unterschiedlicher Fachrichtungen ordnen die Bedeutung der Vermessung ein.
13:00 - 13:45, MDR
Engel, Karpfen und Laternen - Weihnachten im alten Prag

Die Gassen rund um den Hradschin strahlen im weihnachtlichen Lichterglanz. Verspätete Touristen bestaunen die Heiligen auf der Karlsbrücke oder verneigen sich vor dem reich geschmückten Prager Jesukind. Die Magie des alten Prag wechselt sich ab mit dem Leben der Großstadt. Am Nikolausabend schwirren Engel und Teufel durch die Stadt, ein süßer Schauer für die Allerkleinsten. Auf den Plätzen locken Weihnachtsmärkte und Glühweinstände; Touristen tragen blinkende Nikolausmützen, die Brauereien schenken starkes Weihnachtsbier aus - hier feiern Tschechen und Zugereiste das Weihnachten von heute. Jürgen Osterhage begleitet eine junge Prager Familie bei den Vorbereitungen für das Fest. Mutter Pavla, Vater Jiri und ihre drei Töchter Alice, Patja und Brigi nehmen uns mit durch die Adventszeit und den Weihnachtstag. Wir begleiten sie bei geschäftigen Besorgungen, aber auch bei Momenten der Stille und des Innehaltens. Die Familie zeigt uns ihre ganz persönliche böhmische Weihnacht und zugleich die typischen Weihnachtsbräuche des Landes. In ihnen wohnt die Weihnacht von gestern - mit kunstvollen mechanische Krippen, filigranem gläsernem Baumschmuck und Laternenanzündern in den winterlichen Gassen des alten Prag.
13:05 - 13:30, 3SAT
Adventmärkte in Kärnten - Auf der Suche nach dem Weihnachtsengerl

Oh Schreck: Die Adventzeit hat begonnen, und das kleine Weihnachtsengerl, ein Geschenk der Urgroßmutter, ist verschwunden! Die Suche führt zu den schönsten Kärntner Adventmärkten. Besucht werden die Christkindlmärkte von Klagenfurt, Villach, Velden, Pörtschach, dem Pyramidenkogel und Bad Kleinkirchheim. Außerdem steht der Katschberger Adventweg auf dem Programm. Der Film zeigt stimmungsvolle Bilder und hebt die Besonderheiten des jeweiligen Ortes hervor. In Villach zum Beispiel kommen das Christkind und die Engerln mit dem Drauschiff an, und beim Alpinen Thermen-Advent im winterlichen Bad Kleinkirchheim steht ein Christkindlpostamt. Velden, der Pyramidenkogel und Pörtschach werden mit dem Schiff verbunden. Und am tief verschneiten Katschberger Adventweg können in der Teddybärenwerkstatt sogar Weihnachtsengel repariert werden. Die Weihnachtsgeschichte um das verlorene Engerl wird vom Schauspieler Maximilian Achatz erzählt.
13:15 - 15:00, SWR
Die Gärtnerin von Versailles

Frankreich, im 17. Jahrhundert. Die selbstbewusste Landschaftsgärtnerin Sabine de Barra (Kate Winslet) bekommt die Chance ihres Lebens: Unter der Leitung des angesehenen André Le Nôtre (Matthias Schoenaerts) soll sie einen Teil der Gärten von Versailles gestalten. Beim Bau des Prunkschlosses stellt Ludwig XIV. (Alan Rickman) höchste Erwartungen an alle Gewerke. Um den Sonnenkönig zufriedenzustellen, müssen seine Gartenmeister selbst die Natur übertreffen und ein Fenster zur Vollkommenheit erschaffen. Die verwitwete Sabine verfügt zwar über den Mut, sich gegen die Vorurteile männlicher Kollegen zu behaupten. Der hohe Zeitdruck lastet jedoch schwer auf der unkonventionellen Gärtnerin. Ihr Auftraggeber Le Nôtre ist jedoch felsenfest von ihrem Talent überzeugt: Sabines chaotische Kreativität und sein ästhetischer Ordnungssinn ermöglichen im Zusammenspiel, etwas völlig Neuartiges zu erschaffen. Auch der einflussreiche Herzog von Orléans (Stanley Tucci), ein enger Vertrauter Seiner Majestät, stärkt ihr den Rücken. Als intrigante Gegenspielerin erweist sich Françoise Le Nôtre (Helen McCrory). Ihr ist jedes Mittel recht, die aufkeimende Liaison zwischen ihrem Mann und der Gärtnerin zu verhindern.

15:00 - 15:45, H3
Romantische Advents-Reiseziele

Bei Reisen in der Vorweihnachtszeit entdeckt man nicht nur andere Länder und Regionen, man erfährt auch gleich noch einiges über dortige Weihnachtsbräuche und -traditionen. In vielen Orten haben dann auch die Weihnachtsmärkte geöffnet - alle mit Weihnachtsbäckerei, Kerzenglanz und Festmusik, aber jeder doch mit seinem ganz eigenen Charme. Und wie viel Platz braucht eigentlich ein Weihnachtsmarkt? Eine Kapitänin auf dem Achensee beweist, dass schon ein Schiff ausreicht, um in vorweihnachtliche Stimmung zu kommen. Sie schippert ihre Gäste zwei Stunden lang über das winterliche Wasser, und auf dem Schiff duften die Stände mit einheimischen Köstlichkeiten um die Wette. Konventioneller - und mondäner - geht es da in Wien zu: Zwischen Stephansdom und Ringstraße liegt ein inspirierendes Einkaufswunderland für alle, die besondere Weihnachtsgeschenke suchen. Und der Klassiker unter den deutschen Weihnachtsmärkten darf natürlich nicht fehlen: der Nürnberger Christkindlesmarkt. Die Stadt an der Pegnitz ist berühmt für ihre Lebkuchen. Ganz anders der Weihnachtsmarkt im niederländischen Valkenburg. Der Weihnachtsmarkt liegt hier unter der Erde, und beim Weihnachtsumzug kommt fast schon Karnevalslaune auf. Wer zum Jahreswechsel in wärmere Gefilde will, ist in Mallorcas Hauptstadt genau richtig. Dann zeigt sich das Zentrum in festlichem Lichterglanz, der bis weit ins neue Jahr hinein leuchtet: Denn erst am frühen Abend des 5. Januar legt unweit der Kathedrale ein herrlich geschmücktes Schiff an, dem die Heiligen Drei Könige entsteigen - und damit beginnt ein prachtvoller Umzug durch die Altstadt.

15:45 - 16:30, H3
Winter am Großglockner - Wo Österreich am höchsten ist

Der Großglockner, mit 3.798 Meter der höchste Berg Österreichs, steht auf der Grenze zwischen Tirol und Kärnten und gehört zu den am meisten besuchten Sehenswürdigkeiten der Alpenrepublik. Über eine Million Besucher kommen jährlich in die Region, vor allem über die bereits 1935 erbaute Großglockner-Hochalpenstraße. Doch während die meisten Besucher im Kärntner Teil bleiben, geht es auf der Tiroler Seite meistens weitaus ruhiger zu. Das gilt sowohl im Sommer, als auch im Winter. Dabei gilt das schöne Osttirol zu Füßen des mächtigen Großglockners als eine der schneesichersten Gegenden Österreichs. Für Ruhesuchende zum Glück hat man sich hier nicht wie in anderen Gebieten auf den Alpinskilauf konzentriert. Folglich bestimmen nicht die Masten der Seilbahnen und Lifte die Landschaft, sondern Spaziergänger können im Nationalpark Hohe Tauern unter anderem wilde Steinböcke beobachten. Und für sportliche Besucher gibt es noch weit mehr zu erleben, vom Schnupperkurs im Eisklettern bis zu ersten Erfahrungen im Biathlon. Eher beschaulich ist es dagegen, was Lienz, die größte Stadt Osttirols, zu bieten hat. Seine entzückende Altstadt lädt zum Schlendern ein, und häufig sind hier alte Handwerkstraditionen lebendig geblieben, wie eine Hutmacherei, die schon seit über hundert Jahren in weiblicher Familienhand ist.

16:30 - 17:15, ARD
Der Schwarzwald in Kanada

Im kanadischen British Columbia hat der Deutsche Herzog Carl von Württemberg ein 55.000 Hektar großes Gebiet gekauft, nach seinem Heimatgebirge "Darkwoods", Schwarzwald, getauft und die einsame Region nachhaltig bewirtschaftet. Bis heute leben hier die extrem seltenen Waldkaribus, Grizzlies und Wölfe, aber auch besondere Vögel. Vor wenigen Jahren ist das Gebiet wieder an einen kanadischen Besitzer zurückgegangen, an die Umweltschutzorganisation Nature Conservancy Canada (NCC). Sie möchte Darkwoods mit seiner besonderen Flora und Fauna nicht nur erhalten, sondern zu einer Vorzeigeregion Kanadas machen. Hilfe bekommt sie durch Garry, den Stream-Keeper, Cori, die Fledermausforscherin, Adrian, den Botaniker und Leo, den Karibuforscher. Der Film nimmt das Publikum in den unwegsamen, ursprünglichen Schwarzwald Kanadas mit und zeigt seine unvergleichliche Natur zu allen Jahreszeiten: Kanada, wie es heute kaum noch existiert.
17:30 - 18:00, ARD
Lieder zum Advent

Die schönsten Lieder zu der schönsten Zeit des Jahres: Rund 450 Sängerinnen und Sänger aus Norddeutschland haben sich in einer historischen Lagerhalle im Hamburger Hafen getroffen, um gemeinsam miteinander Adventslieder zu singen. Wenn die Tage kürzer und kälter werden, wird es besinnlich. Mit dem Advent beginnt die Vorweihnachtszeit. Auch rund um den historischen Kaischuppen im Hamburger Hafen ist es ruhig - bis rund 450 Menschen aus Norddeutschland zusammenkommen, um das Hafenmuseum Hamburg aus dem Winterschlaf zu wecken. Ein großes Adventssingen verwandelt den Schuppen für einen Tag in einen Ort der Vorfreude. Chorleiter, Komponist und musikalischer Leiter der Sendung Niels Schröder. Er verleiht den klassischen Liedern mit seinen Arrangements Glanz, der sich in den Augen der Sängerinnen und Sängern widerspiegelt. Zwischen den Liedern erzählt Moderator und Sänger Yared Dibaba eine Geschichte zum Advent: "Der Engel in der Stadt" wurde extra von der Hamburger Autorin Susanne Niemeyer für die Sendung geschrieben. "Lieder zum Advent" ist ein Konzert der besonderen Art. Mit einem dynamischen Ton aus rund 60 Tonspuren und Kameras nah an den Menschen ist unter der Regie von Michael Valentin eine Sendung entstanden, die dem Zuschauer das Gefühl gibt, mittendrin zu sein. Die Sendung stimmt besinnlich, ebenso macht sie Lust mit zu singen und sie weckt die Vorfreude auf die Weihnachtszeit.

17:35 - 18:30, arte
Stille Nacht

Das Gedicht „Stille Nacht“ von Joseph Mohr wurde 1818 von Franz Xaver Gruber vertont – in einer Zeit, die von Krieg, Hunger, Krankheit und Naturkatastrophen gezeichnet war. Nach seiner Uraufführung am Weihnachtsabend desselben Jahres machte das Lied eine Reise über Tirol, Berlin und Hamburg in die USA und später um die ganze Welt. Das Lied wurde bis heute in über 300 Sprachen und Dialekte übersetzt und schlägt damit Brücken zwischen den Kontinenten. „Stille Nacht“ brachte den Grabenkampf zwischen Deutschen und Briten an Heiligabend im Ersten Weltkrieg einen Tag lang zum Stillstand. Bing Crosbys Aufnahme von „Silent Night” verkaufte sich bis heute 30 Millionen Mal und ist somit die drittmeistverkaufte Musiksingle aller Zeiten. Die UNESCO erklärte „Stille Nacht“ 2011 zum immateriellen Kulturerbe. Der Regisseur Hannes Michael Schalle wandelt in dieser Dokumentation auf den Spuren des weltweit bekanntesten Weihnachtsliedes: Wie hat sich das Lied verbreitet? Wie machte Bing Crosby „Silent Night“ zum Welthit und welche Interpreten haben diese wunderbar einfache, aber doch so herzerwärmende Komposition bis heute schon gesungen? Die Dokumentation bringt den Zuschauer an verschiedenste Orte weltweit. Allen voran ins winterliche Salzburg, die Geburtsstätte des Liedes, aber auch in Metropolen wie New York, London oder Berlin, die zur Weihnachtszeit in ganz besonderem Glanz erstrahlen. Immer in Begleitung von berühmten Künstlern, die von ihren persönlichen Weihnachtstraditionen, ihren Lieblingsweihnachtsliedern und natürlich ihrer Beziehung zu „Stille Nacht“ erzählen.

18:30 - 18:55, arte
Zu Tisch

Der Kanton Graubünden im Südosten der Schweizer Alpen beeindruckt mit imposanten Panoramen und malerischen Bergdörfern. Die Bergwelt ist in der Bündner Küche allgegenwärtig. In den kurzen Gebirgssommern gedeihen vor allem widerständige Gewächse wie Mangold, der für Capuns – Krautwickel mit Spätzleteigfüllung – verwendet wird. Oder auch Gerste, die als Grundlage für einen kräftigen Eintopf dient, die Bündner Gerstensuppe. In den Bergen haben sich haltbare Speisen bewährt. Die bekanntesten Spezialitäten sind die Bündner Nusstorte mit karamellisierter Walnussfüllung und das magere Bündnerfleisch, das über viele Monate an der Luft getrocknet wird. Eine Besonderheit der Region wächst in den Hochlagen der Bündner Alpen. Die Arve, auch als Zirbelkiefer bekannt, ist reich an ätherischen Ölen, deren intensiver Duft über Jahre erhalten bleibt. Die Pflanze wird jedoch nicht nur für Möbel und ganze Zimmerausstattungen wie das Arvenstübli verwendet. Ihre Extrakte eignen sich auch zum Verzehr. Barbara Schuler-Rozzi führt in dritter Generation eine Schreinerei in Bergün, einem Dorf an der Straße über den Albulapass. Barbara arbeitet in ihrer Werkstatt oft mit Arvenholz, experimentiert damit aber auch gern in der Küche. Mit Arvenholzspänen aromatisiert sie Eis, und aus getrockneten Arvennadeln bereitet sie ein schmackhaftes Bett für warmen Ziegenkäse. Weil dem Duft der Arve eine beruhigende Wirkung zugeschrieben wird, baut die Schreinerin auch richtige Betten aus Arvenholz, unter anderem für ihren jüngsten Sohn Maurus, der gerade von zu Hause auszieht und so den Geruch der Heimat in sein neues Leben mitnimmt.
19:40 - 20:00, 3SAT
Yosemite Park: Jahreszeiten eines Naturwunders

"Ahwahnee", ein vor Staunen geöffneter Mund, diesen Namen hatten die Indianer ursprünglich dem Yosemite-Tal gegeben. Der Film stellt den Yosemite-Nationalpark im Lauf der vier Jahreszeiten vor. Der Yosemite-Nationalpark ist eines der am meisten besuchten Naturwunder der USA. Millionen von Touristen bestaunen jedes Jahr die Granitfelsen El Capitan oder Half Dome und vor allem die unzähligen Wasserfälle, die nach der Schneeschmelze im Frühjahr zu Tal stürzen. Vier große Wasserfälle haben den Park berühmt gemacht: der Yosemite-, Vernal-, Nevada- und der Bridalveil-Fall. "Yosemite" wurde 1864 vom amerikanischen Präsidenten Abraham Lincoln als "Public Preserve" dem Staat Kalifornien zugesprochen, 1890 zum Nationalpark erklärt und 1984 zum UNESCO-Weltnaturerbe. Für John Muir, den legendären amerikanischen Pionier, war das Tal in der Sierra Nevada Kaliforniens gar, "das glorreichste Wunder der Natur".

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