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Samstag, 28.04.2019
00:00 - 00:50, 3SAT
Die Samurai - Liebe, Grausamkeiten und Intrigen

Seit dem 8. Jahrhundert werden die Samurai als todesmutige Elitekrieger verehrt. Ihre überragende Kampfkunst, ihr ungewöhnlicher Mut und vor allem ihr spezieller Ehrenkodex sind weltbekannt. Aber sind die fernöstlichen Ritter wirklich die Helden aus dem Bilderbuch? Der Film zeigt die unbekannte, dunkle Seite der Samurai - eine faszinierende Welt von unvorstellbarer Grausamkeit, kaltblütiger Intrigen und verbotener Liebe. Mithilfe alter Kriegshandbücher und einer historischen Schlacht aus dem 16. Jahrhundert rekonstruiert das Doku-Drama den Aufstieg des Bauernjungen Masa, der von einem verarmten Samurai als Fußsoldat zwangsrekrutiert wurde und anschließend in der brutalen Welt der Samurai überleben musste. Angespornt von seiner heimlichen Liebe zu einer jungen Frau höheren Standes, war Masa fest entschlossen, als Held aus dem bevorstehenden Krieg zurückzukehren. Die Geschichte Masas und seines alten Samurai-Meisters Araki spielt um 1584, als sich die beiden mächtigsten Kriegsfürsten Japans im Kampf um die Vorherrschaft gegenüberstanden. In der Schlacht von Nagakute konnte keine Seite einen klaren Sieg erringen; doch für die Samurai war sie trotzdem eine wichtige Gelegenheit, sich mit Kopftrophäen des Gegners vor ihren Kriegsfürsten als erfolgreiche Krieger darzustellen. Masa präsentierte nach der Schlacht den Kopf eines wichtigen Generals und wurde dafür zum Samurai ernannt. Als Samurai stieg er am Fürstenhof zum Militär-Strategen auf und konnte endlich seine Dorfliebe Okyo heiraten. Doch sein alter Samurai-Meister versuchte, den Aufsteiger mit einer tödlichen Hof-Intrige zu Fall zu bringen. Im Mittelpunkt der dokumentarischen Ebene des Films von John Wate steht einer der letzten traditionellen Schwertmeister Japans: Der Großmeister Tanaka demonstriert die tödlichen Tricks der Samurai und enthüllt die grausame Praxis, das berühmte Samurai-Schwert an lebenden Menschen zu testen. Mit aufwendigen Kostümen, großem Statistenaufgebot und Computeranimationen wurde Masas Geschichte an japanischen Originalschauplätzen in Szene gesetzt. Der Japan-Spezialist und Historiker Stephen Turnbull und der Martial-Arts-Historiker Antony Cummins diskutieren die dunkle Welt der Samurai. Die historische Sammlung eines kleinen Museums im Norden Japans dokumentiert das grausige Ausmaß dieser Kopfjagden. Sie zeigt auch, dass die Hoffnung auf reiche Belohnung so manchen kaltblütigen Samurai dazu brachte, heimlich Unschuldige zu töten.

00:50 - 01:20, 3SAT
Eine Reise in Japans grünes Herz

Die Reise führt von Tokio über 100 Kilometer Richtung Westen in die waldige Berg- und Seen-Region Hakone. Das Naturparadies wird als Erholungsort geschätzt und viel besucht. Moderne Züge wie der "Romance Car" bringen zahlreiche Touristen aus dem In- und Ausland hierher zur Erholung, zur Kur oder einfach nur zur Sightseeing-Tour. Die meisten Besucher kommen mit der Eisenbahn, in Japan eine wirkliche Alternative zum Auto.
01:20 - 01:50, 3SAT
Grüner Tee & grauer Rauch - Bahnreise durch Japans Mitte

Dampfbahnen sind in Japan selten geworden. Die "Oigawa Railway", ungefähr 200 Kilometer westlich von Tokio gelegen, ist eines dieser seltenen Exemplare. Zwei Dampfzüge sind täglich im Einsatz. Hinzu kommen ein Zahnradabschnitt, der mit einer E-Lok befahren wird, und eine atemberaubende Streckenführung über einen Stausee, der die Fahrt zu einem Bahnabenteuer werden lässt.
01:50 - 02:20, 3SAT
Der Shinkansen - Japans eisernes Rückgrat

Bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio im Jahr 1964 wurde er der staunenden Welt zum ersten Mal vorgestellt: der Shinkansen, ein Zugtyp, den es so noch nie gegeben hatte. Er war der Vorreiter einer neuen Bahnepoche, der Epoche der Schnelltriebwagen. Die japanischen Superzüge erreichten mit ihren 200 Stundenkilometern eine Reisegeschwindigkeit, an die in Europa noch lange nicht zu denken war. Das "eiserne Rückgrat" Japans, so die wörtliche Übersetzung von "Shinkansen", breitete sich Stück für Stück in Japans Streckennetz aus. Heute befahren die Schnellzüge beinahe 2000 Kilometer und erreichen 270 Stundenkilometer. Seit 1964 haben sie fast fünf Milliarden Passagiere befördert.

02:20 - 02:50, 3SAT
Mit Rikscha und Dampfross - Eisenbahnmuseen in Japan

Japan hat kulturell viel zu bieten. Nicht nur die alte Kaiserstadt Kyoto mit ihren Tempelanlagen zieht viele Touristen an - auch andere Museen erfreuen sich großer Beliebtheit. So zum Beispiel das größte Eisenbahnmuseum Japans, das "Umekoji Steam Locomotive Museum". Oder das Freilichtmuseen "Meiji-Mura", in dem 40 Originalgebäude aus der Meiji-Zeit zusammengetragen wurden und eine historische Straßen- und eine Dampfeisenbahn verkehren.
02:50 - 03:20, 3SAT
Eine Lady macht Dampf - Auf der Yamaguchi-Linie in Japans Südwesten

Weil sie so wohlproportioniert und elegant aussieht, nennen die Japaner die Dampflokomotive "C 571" auch "Lady" oder "edle Dame". - Eine filmische Reise mit der "vornehmen" Lokomotive. Sie zieht seit bald 30 Jahren den Touristen-Dampfzug "Yamaguchi" zwischen der modernen Industrie- und Hafenstadt Shin-Yamaguchi und dem Ausflugsziel Tsuwano, einem traditionellen Städtchen in den Bergen der japanischen Hauptinsel Honshu. Unterwegs konnte das Filmteam Tempel besuchen und mit eigenen Augen sehen, woher die Apfelsorte Fuji stammt, die es auch in den deutschen Supermärkten zu kaufen gibt. Außerdem nimmt das Team an einem Kurzlehrgang für Heizer teil und lernt die riesige Begeisterung kennen, die in Japan für Dampflokomotiven herrscht.
06:45 - 07.00, NDR
Sardinien - Die Geheimnisse der Nuraghen und des Cantu a Tenore

Über 7.000 Rundtürme aus Stein sind über ganz Sardinien verstreut. Oft sind nur noch die Stümpfe dieser megalithischen Bauten vorhanden, die Nuraghe genannt werden. Sie sind geheimnisvolle Zeugen einer der größten frühgeschichtlichen Inselkulturen des Mittelmeerraumes. Der Obertongesang Cantu a tenore ist tief in der Welt der sardischen Hirten verwurzelt. In ihm spiegelt sich die Einsamkeit der Hirten in den Bergen und ihr enger Kontakt mit der Natur wider. Das Landschaftsporträt macht neugierig auf das Kulturerbe der italienischen Insel Sardinien. Ein Landschaftsporträt über die italienische Insel Sardinien. Über 7.000 Rundtürme aus tonnenschweren Steinbrocken sind über ganz Sardinien verstreut. Oft sind nur noch die Stümpfe dieser megalithischen Bauten vorhanden, die Nuraghe genannt werden. Sie sind geheimnisvolle Zeugen, die einer der größten frühgeschichtlichen Inselkulturen des Mittelmeerraumes ihren Namen gaben, der Nuraghenkultur. Von der Religiosität der Nuragher erzählen Wasserheiligtümer wie das von Santa Cristina. Hier wurden Reinigungs- und Fruchtbarkeitsrituale veranstaltet und, wie Grabungen der Archäologen nahelegen, auch Bronzestatuetten als Votivgaben geopfert, um die Gunst der Götter zu gewinnen. Der Obertongesang Cantu a tenore ist Sardiniens immaterielles Kulturerbe der Menschheit und tief in der Welt der sardischen Hirten verwurzelt. In ihm spiegelt sich die Einsamkeit der Hirten in den Bergen und ihr enger Kontakt mit der Natur wider.
07:10 - 08:00, arte
Yoga - Der Atem Indiens

Während die aufgehende Sonne die indische Stadt Raipur in goldenes Licht taucht, ertönt ein intensiver vibrierender Gesang. OM. Swami Ramdevs öffentlicher Yoga-Kurs ist das wichtigste gesellschaftliche Ereignis der Stadt. Eng aneinander gedrängt sitzen 12.000 Menschen im provisorisch errichteten Camp. Das Rezept des inzwischen bekanntesten Gesundheitsgurus Nordindiens sind einfache Übungen, die alle nachmachen können. Eine Woche gastiert der Wanderprediger in Sachen Yoga in der zentralindischen Stadt. Swami Ramdevs Auftritte werden auch im Fernsehen übertragen und erreichen Millionen Zuschauer. Seine Mischung aus modernem Gesundheitskult und Rückbesinnung auf alte Traditionen trifft den Nerv der Zeit. Der Film von Eberhard Rühle zeigt, dass Yoga in Indien wiederentdeckt wird und sich wachsender Popularität erfreut. Er zeigt auch, dass Yoga viel mehr ist als eine Art Gymnastik und intensives Stretching. Yoga ist nicht nur Hatha-Yoga, so werden die Körper- und Atemübungen genannt, die im Westen zum Synonym für Yoga wurden. Yoga ist ein eigener Kosmos mit einer körperlichen und spirituellen Komponente, mit unterschiedlichen Strömungen und einer sehr vielfältigen Praxis. Ausgewählte Schulen werden vorgestellt. Gurus, Therapeuten und Schüler kommen zu Wort. Auch die Ursprünge des Jahrtausende alten Yoga-Wissens werden beleuchtet. Die Dokumentation erzählt unter anderem die Geschichte des Sehers Patanjali, der vor rund 2.500 Jahren die Yoga Sutras verfasste und als Erster das alte überlieferte Wissen der indischen Seher auf Palmblättern niedergeschrieb. Seine Schriften sind bis heute die wichtigste Quelle für alle Yogis, denn sie beschreiben detailliert den Zusammenhang verschiedener Yogapraktiken. Im Ashram der Devine Light Society in der Stadt Rishikesh am Oberlauf des Ganges folgt die Dokumentation den Spuren von Swami Sivananda, dem wohl berühmtesten Yogameister des vergangenen Jahrhunderts. Der Arzt und Gelehrte hatte die Yoga-Schriften Patanjalis aus dem Sanskrit in eine für jeden verständliche Sprache übersetzt. Er vereinfachte die vielfältige Yogapraxis. Seine Schüler machten Yoga schließlich auch im Westen populär, so dass Yoga in den 60er Jahren seinen Siegeszug um die Welt antreten konnte. Im südindischen Isha-Yoga-Zentrum, einem der neueren Ashrams des Landes, zeigt der Film den Alltag einer spirituellen Gemeinschaft von Sanyassins, so werden die Mönche in den Ashrams Indiens genannt. Ihr charismatischer Guru Jaggi Wassudev ist eine Art Baghwan des neuen Jahrtausends für stressgeplagte Inder. Zu seinen Workshops im Ashram kommen Softwareingenieure, Architekten und Ärzte aus dem ganzen Land angereist. Bis zu 16 Stunden täglich unterwerfen sie sich dem strengen Kursprogramm des Gurus, der mit seiner Einführung in verschiedene Yoga- und Meditationstechniken eine Reise ins Innere des Selbst verspricht. Im Krishnamacharya Yoga-Mandiram, eine der traditionsreichsten Yoga-Schulen von Chennai, wurde Yoga zu einer modernen Therapieform weiterentwickelt. Hier zeigt die Dokumentation eine andere, moderne Form von Yoga, ohne Guru und ohne lebenslange spirituelle Bindungen. Täglich singen die Mitarbeiter des Zentrums gemeinsam ihre Mantras. Sie sind ausgebildete Yoga-Therapeuten in der Tradition des südindischen Yogi Krishnamacharya, der Yoga als ganzheitliche und individuelle Methode lehrte. Die Therapeuten seiner Schule sehen sich als Berater. Ihre Patienten nennen sie Schüler, um deren aktive Rolle im gemeinsamen Lernprozess zu betonen. Yoga ist hier Psychotherapie, Atemtherapie und Heilgymnastik zugleich.
08:00 - 08:25, arte
Dem Kummer zum Trotz!

Nicky lebt in ärmlichen Verhältnissen. Ihre Mutter ist arbeitslos und kann nur bei einer gemeinnützigen Hilfsorganisation einkaufen gehen. Manchmal wird Nicky deshalb von den anderen verspottet. Denn wer arm ist, hat kaum Geld für Klamotten und Geburtstagsgeschenke übrig. Aber Nicky fühlt sich trotzdem glücklich. Sie hat immer gute Ideen und freut sich über die kleinen Dinge des Lebens. Auch ist sie ihren Freunden und ihrer Familie gern behilflich. Jetzt hat sie beschlossen, bei den Anti-Armuts-Demonstrationen mitzumarschieren. So will sie zeigen, dass man sich seiner Armut nicht schämen muss. „Armut und Mut“ ist ein Film über das Recht, in finanziell stabilen Verhältnissen aufzuwachsen, mit ausreichend Nahrungsmitteln, warmer Kleidung und in gesunden Wohnbedingungen.
09:30 - 10:15, M;DR
Ostwärts - durch Montenegro

Schwarze Berge, grünes Herz - das kleine aber feine Montenegro will entdeckt werden! Julia Finkernagel packt wieder ihren Rucksack und reist diesmal auf den Balkan. Mit Herzlichkeit und Humor trifft Julia auf den Montenegriner Suco, der ihr in den kommenden Wochen sein Land zeigen will. "Ihr könnt Autos - aber wir können Schinken, Wein und Honig", sagt Suco und los geht's. Gemeinsam werden die beiden die zauberhaften Orte am südlichsten Fjord Europas, die zweittiefste Schlucht der Welt, Bergalmen und Traumstrände besuchen, immer geleitet von Neugier auf Julias Seite und Heimatstolz auf Sucos Seite. Der Film lebt von den ungeplanten Begegnungen der Protagonistin mit den gastfreundlichen Einheimischen vor der Kulisse atemberaubender Landschaften und zauberhafter Städte.

12:30 - 13:15, arte
Wasser - Quelle des Lebens

Wasser hat der Erde ihren Namen gegeben: der Blaue Planet. Unvorstellbare 1,33 Milliarden Kubikkilometer Wasser gibt es auf diesem Planeten. 97 Prozent davon befinden sich in den Ozeanen. Allein der Pazifik bedeckt die Hälfte des Globus und ist größer als alle Landmassen zusammen. Die längste Zeit hat sich das Leben nur im Wasser getummelt, und bis heute kann kein Organismus ohne Wasser überleben. Zwei Atome Wasserstoff und ein Sauerstoffatom verbinden sich zu H2O – dem wohl wandelbarsten Molekül. Wasser füllt Meere und Flüsse, es türmt Eisberge und Gletscher auf, bildet Nebel und Wolken. Der ständige Wechsel zwischen Eis, Wasser und Dampf erscheint den Menschen völlig natürlich, und doch gibt es keinen anderen Stoff, der so viele Aggregatzustände kennt. Wasser formt Landschaften – von den tiefen Kratern, die Flüsse in das Gestein gegraben haben, bis zu den Küsten der Meere und den Gletschern im hohen Norden. Alles Wasser bewegt sich in einem ewigen Kreislauf. Der Tropfen, der jetzt gegen die Fenster prasselt, schwamm vor wenigen Tagen noch im Meer. Und vor Millionen von Jahren tranken Dinosaurier dasselbe Wasser, das heute durch unsere Flüsse fließt. Nichts geht verloren, und nichts kommt hinzu. Kein anderer Stoff ist so gut erforscht und steckt zugleich voller Rätsel. Weltweit versuchen Wissenschaftler, die Geheimnisse des Wassers zu ergründen. Die Dokumentationen unternehmen eine Reise, angeführt dem Meeresbiologen Uli Kunz, zu den Wasserwelten der Erde.

13:15 - 14:00, arte
Wasser - Geheimnis der Tiefe

Wasser hat der Erde ihren Namen gegeben: der Blaue Planet. Unvorstellbare 1,33 Milliarden Kubikkilometer Wasser gibt es auf diesem Planeten. 97 Prozent davon befinden sich in den Ozeanen. Allein der Pazifik bedeckt die Hälfte des Globus und ist größer als alle Landmassen zusammen. Die längste Zeit hat sich das Leben nur im Wasser getummelt, und bis heute kann kein Organismus ohne Wasser überleben. Kein anderer Stoff ist so gut erforscht und steckt zugleich voller Rätsel. Weltweit versuchen Wissenschaftler, die Geheimnisse des Wassers zu ergründen. An den Blue Holes der Bahamas wird die magische Grenze zwischen Süß- und Salzwasser erkundet. Auf den Cook-Inseln im Südpazifik erforscht Nan Hauser Verhalten und Kommunikation der Buckelwale. Warum singen die Wale? Auf Spitzbergen begleitet Uli Kunz Glaziologen bei einer einzigartigen und gefährlichen Expedition. Sie wollen in das Innere eines Gletschers einsteigen und herausfinden, warum sich die weißen Riesen immer schneller Richtung Meer bewegen.
13:30 - 15:00, 3SAT
Der Neckar

Die Dokumentation zeigt den Neckar als eine der Lebensadern Baden-Württembergs und fragt nach der Zukunft des Flusses als Motor wirtschaftlicher Entwicklung und schützenswertem Naturraum. Von der Quelle im Schwenninger Moos bis nach Mannheim, wo der Neckar in den Rhein mündet, erzählt der Film außerdem auch von Menschen, die mit dem Fluss verbunden sind. Einst floss er reißend und gefährlich wild, inzwischen stauen den Neckar 27 Schleusen. Sein Flussbett wurde massiv begradigt, an manchen Stellen durch völlig neue Kanäle geleitet. Der Umgestaltung zum Trotz gehören die Neckarufer zu den schönsten Landschaften Baden-Württembergs. In eindrucksvollen Luftaufnahmen zeigt der Film die Einzigartigkeit des Lebensraumes Neckar: die raue Schönheit des Oberlaufs, wo er sich zwischen Schwäbischer Alb und Schwarzwald sein gewundenes Bett sucht, den Mittellauf mit seinen offenen Tälern und weinbestandenen Hängen und schließlich den Unterlauf, wo sich sein Bett tief in den Odenwald einschneidet, die Ufer beschattet von Wäldern. Der Film führt in mittelalterliche Dörfer und pulsierende Städte, in denen fast die Hälfte der Bevölkerung Baden-Württembergs lebt und ein Großteil des Bruttosozialproduktes des Landes erwirtschaftet wird. Von der Quelle im Schwenninger Moos bis zur Rheinmündung in Mannheim überwindet der Neckar auf einer Länge von 367 Kilometern einen Höhenunterschied von 617 Metern. Die Kamera ist dabei, wenn am Oberen Neckar erstmals eine Fischinventur durchgeführt wird, sie begleitet den letzten Neckar-Berufsfischer und beobachtet, wie Aale vor dem Tod in den Turbinen der Wasserkraftwerke gerettet werden. Mit einer abenteuerlichen Floßfahrt auf einem der Zuflüsse taucht der Film in die Geschichte ein, denn der Neckar war lange Zeit Haupttransportweg für das Holz aus dem Schwarzwald. In Archivaufnahmen wird der Wandel deutlich, der Umbau des Flusses zur ökonomischen Schlagader des Südwestens, verbunden mit erheblichen Verschmutzungen in den 1970er-Jahren und aufwendigen Renaturierungen heute. Ab Plochingen ist der Neckar schiffbar; die Kamera begleitet eine Fahrt auf der "Minerva", dem einzigen Frachtschiff, das von einer Frau geführt wird.

14:00 - 15:30, arte
Die Geschichte von Pferd und Mensch

Wie und warum hat der Mensch das Pferd gezähmt, und warum scheinen sie wie füreinander gemacht zu sein? Auf der Suche nach einer Antwort reiste ein deutsch-kanadisches Filmteam zwei Jahre lang um die Welt: von den letzten heute lebenden Reiternomaden im Altai-Gebirge zu sibirischen Cowboys am kältesten Ort der Welt, von Beduinen auf der Arabischen Halbinsel zu den heutigen Blackfoot-Indianern in Nordamerika. Entstanden sind eindrucksvolle Bilder der einzigartigen Beziehung zwischen Mensch und Pferd. Die Dokumentation zeigt, wie Evolutionsbiologen das Fossil des Urpferdchens zum ersten Mal virtuell zum Leben erwecken und Archäologen die ersten Reiter entdeckten: ein heute verschwundenes Volk, das vor 6.000 Jahren das Pferd als erstes domestizierte – aus einem ganz anderen Grund, als wir heute annehmen würden. Genetiker zeigen wie eine zentralasiatische Reiterkultur vor knapp 5.000 Jahren auf dem Rücken der Pferde nach Europa kam und vieles von dem mitbrachte, was wir heute als ureuropäisch betrachten, darunter auch die helle Hautfarbe. Bei der dieser Einwanderungswelle wurden 90 Prozent der damaligen europäischen Urbevölkerung ersetzt – ohne Blutvergießen, aber dennoch auf eine unerwartete und dramatische Weise. Die Zähmung des Pferdes hat Europa, Asien und die ganze Welt für immer verändert. Die Dokumentation begibt sich auf eine eindrucksvolle Reise in die Geschichte der Menschheit und in die Biologie des Pferdes.

15:00 - 16:30, 3SAT
Die Mosel

Steile Hänge und grandiose Aussichten: Die Mosel ist einer der atemberaubendsten Flüsse Deutschlands. Aber die Arbeit an ihren Ufern ist noch nie einfach gewesen. Dennoch entscheiden sich gerade junge Menschen wieder für ein Leben an der Mosel - in Frankreich, Luxemburg und Deutschland. Zu ihnen gehören auch Rebecca Materne und Janina Schmitt, die einer neuen Generation von Winzern angehören. Rebecca Materne kommt aus dem Ruhrgebiet, Janina Schmitt aus Hessen. 2012 haben die Freundinnen ein Weingut in Winningen bei Koblenz gepachtet. Seither bauen sie an den Steilhängen mit einer Neigung von mehr als 50 Grad Riesling an - ohne Einsatz von Maschinen, ohne Pestizide. Das Leben der beiden ist geprägt durch die Unwägbarkeit des Wetters und harte Arbeit: Rebenbinden im Frühjahr, Flaschenabfüllung im Sommer, Traubenlese im Herbst. Ohne die Hilfe von Familie und Freunden wäre das nicht zu schaffen. Wenn beide einmal vom Weinbau leben wollen, muss ihr Unternehmen wachsen. Doch da sind "Materne & Schmitt" optimistisch. Die Menschen an der Mosel lieben ihre Heimat. Der Fluss bietet Geborgenheit. Und deshalb leben in manchen Orten an der Mosel Bräuche und Traditionen wie vor Jahrhunderten fort. Im französischen Contz-les-Bains, im Dreiländereck von Frankreich, Luxemburg und Deutschland, bereiten junge Männer zum Johannistag ein grandioses Spektakel vor: Ein riesiges Holzrad soll brennend von einem Berg bis hinunter in den Fluss rollen. Klappt das, dann verheißt es eine gute Ernte. In Traben-Trarbach schleppen die "Stadtschröter" einen Baumstamm durch den Ort, um ihn als Zunftbaum am Moselufer aufzustellen. Schröter waren einmal unentbehrlich für den Weinhandel. Sie wuchteten die gefüllten Fässer aus den Kellern, um sie auf Schiffe zu verladen. Das Aufkommen der Weinpumpe ließ das Handwerk aussterben. Die Mosel in Frankreich hat sich infolge des Strukturwandels komplett verändert - anstelle von Fördertürmen und Eisenhütten sind immer mehr Naturschutzgebiete entstanden. Die Menschen in Lothringen erleben die Mosel neu: In Épinal ist es für Jugendliche "cool", Kajak zu fahren; durch das Stadtzentrum verläuft ein Wildwasserkanal. Und in Metz verbringen die Ruderer sportliche Stunden bei einer Tour durch das historische Zentrum. Lothringen ist berühmt für Mirabellen. Der größte Teil der europäischen Produktion stammt aus dem Moseltal südlich von Metz. Mélanie Bigeard-Demange destilliert die Früchte zu "Eau de Mirabelle", Mirabellenbrand. Zur Destillerie gehören 1500 Mirabellenbäume, alle müssen in nur wenigen Tagen abgeerntet und sortiert sein. Sonst verlieren die Früchte Geschmack und Aroma. Leben und Arbeit an der Mosel haben sich verändert. Auch die Fischer müssen sich umstellen und verdienen ihr Geld im Naturschutz - so wie Thomas Weber. Der junge Mann hat sein Studium aufgegeben, um die Fischerei seines Vaters zu übernehmen. In Moselkern versucht Brigitte Pappe, die traditionelle Wollindustrie wiederzubeleben. Sie will in der ehemaligen Wollfabrik wieder Tuche weben lassen - ausschließlich aus Wolle, die aus der Region stammt. "Moseltweed" heißt das Projekt. Die Mosel bietet vielen eine Perspektive. Der Film stellt entlang des Flusses Menschen mit Ideen, Tatkraft und ambitionierten Zielen vor.

16:30 - 16:50, 3SAT
Inseln im Strom - vergessenes Paradies im Ärmelkanal

Die Kanalinseln Jersey, Guernsey, Sark (Foto) und Alderney wirken wie aus Zeit und Raum gefallen. Ein Film über Vergangenheit und Gegenwart der "Inseln im Strom". Zwischen England und Frankreich gelegen, fühlt sich keiner richtig für die Inseln zuständig. Die beiden größeren genießen den zweifelhaften Ruf, Steueroasen zu sein, Sark ist eine unabhängige Baronie und Alderney nur noch die Heimat einiger Hummerfischer.

16:30 - 17:15, ARD
Mythos Kongo

Der Fluss, der alle Flüsse verschluckt - so nennen ihn die Einheimischen. Tatsächlich ist der Kongo, gemessen an seinen Wassermassen, der zweitgrößte und tiefste Fluss der Erde. Als Rinnsal entspringt er im Norden Sambias, fließt dann gen Westen, wobei er immer mächtiger wird. Je gewaltiger der Kongo wird, desto größer sind auch Tiere, die im und am Strom leben. Der Schuhschnabel lauert im dichten Papyrus. Meterlange Pythons gehen auf Bäumen auf Beutejagd, gewaltige Nilpferdbullen kämpfen um die Macht im Wasser. Um am Kongo zu überleben, müssen sich Tiere extremen Bedingungen anpassen - die Evolution hat hier einzigartige Wesen hervorgebracht. Fische mit Lungen, Flügeln oder solche, die an Land jagen gehen. Mit außergewöhnlichen Aufnahmen gewährt der Zweiteiler "Mythos Kongo" Einblicke in eine der geheimnisvollsten und gefährlichsten Regionen unserer Erde. Seine Größe und Kraft ist dem Kongo noch nicht anzusehen, wenn er als Chambeshi im Norden Sambias entspringt. Einmal im Jahr ist die Quellregion des Kongos die Arena für eines der größten Tierspektakel der Welt: Millionen von Flughunden entern ein winziges Waldstück, um sich mit reifen Früchten die Bäuche vollzuschlagen. Der Chambeshi fließt nach Bangweulu, in ein gigantisches Sumpfgebiet. Verdeckt im Dickicht lebt der Schuhschnabel, der größte Schreitvogel der Erde. Aufrecht stehend ist der Schuhschnabel nahezu so groß wie ein Mensch. Dem Fluss folgend geht es in den Dschungel im Südosten der Demokratischen Republik Kongo. Hinter Kisangani wird der Kongo breit und ruhig, haushohe Sandinseln türmen sich im Fluss auf. Durchzogen von kleinen Urwaldflüssen, bilden sie eigene Lebensräume. Der Kongo-Fluss speist den zweitgrößten Regenwald der Erde. Hier liegt die Heimat der Waldelefanten. Immer wieder zieht es sie an einen einzigen, magischen Ort: die Dzanga Bai. Mit den Elefanten kommen unzählige andere Waldbewohner hierher. Was macht diesen Ort so besonders? Die Dokumentation "Mythos Kongo" spürt diesen und weiteren Geheimnissen des großen afrikanischen Flusses nach.

18:30 - 19:00, 3SAT
SCHWEIZWEIT: Naturgefahren im Alpenraum

Raphaël Mayoraz ist Bergführer, Geologe und Bergretter. Als Walliser Kantonsgeologe ist er dafür verantwortlich, Naturgefahren im Auge zu behalten. Lawinen, Bergstürze, Überschwemmungen, Murgänge – die Liste möglicher Naturgefahren in den Bergen ist lang und wird durch den auftauenden Permafrost nicht eben kürzer. Raphaël Mayoraz ist von Amts wegen verpflichtet, abzuklären, wann wo welche Gefahren drohen könnten. Ein Mann zeichnet im Kanton Wallis verantwortlich für die Sicherheit von Siedlungen und Verkehrswegen. Droht ein Hang ins Rutschen zu geraten, muss er die Evakuierung von Anwohnern und die Sperrung von Straßen und Schiene veranlassen. Doch diese große Verantwortung erdrückt den Kantonsgeologen Raphaël Mayoraz nicht - er weiß sich auf der sicheren Seite, da ihm auch technische Hilfs- und Überwachungsmittel zur Verfügung stehen. Einzig vor einer unglücklichen Verkettung von Zufällen, die einen einzelnen Felsbrocken auf einen Autobus voller Kinder stürzen lassen könnte, hat er Angst. Den Rest, so meint er, habe man im Griff.
19:30 - 20:15, arte
Arnika - Von der Kraft einer Heilpflanze

Seit einigen Jahren trägt Clément Urion die Bürde, das offizielle Pflück-Datum für die Arnikaernte freizugeben. Der Kräutersammler, der mit seinem sechsköpfigen Team auf seinem Bauernhof La Ferme du Bien-être aus Kräutern und Heilpflanzen ätherische Öle, Blütenwasser und Kräutertees herstellt, ist einer der wenigen, die die Pflanze offiziell ernten dürfen. Tausende Wildpflanzen wachsen heute noch in den Vogesen, doch nur 148 Arten dürfen von den Kräutersammlern gepflückt und weiterverarbeitet werden. Jedes Jahr im Juni gehört seine ganze Aufmerksamkeit der Arnika montana – jener wilden Heilpflanze, die auf den Wiesen des circa 1.200 hohen Markstein wächst. Nur Clément darf bestimmen, wann die zwei Tage dauernde Ernte beginnt – je nach Blütenstand und Wetter. Den Großteil der Ernte bekommt das bekannte Natur-Kosmetikunternehmen Weleda, dessen Chef Denis Graeffly erklärt, warum die Arnika so wichtig ist: „Sie ist eine führende Pflanze. Das heißt, sie ist Teil vieler Weleda-Produkte. Sie ist auch auf therapeutischer Ebene wichtig, sie hat viele Wirkungen auf dieser Ebene. Und auch für Kosmetika, besonders für eine externe Anwendung, hauptsächlich in der Form von Öl“. Kräutersammler zu sein, ist nicht nur eine Kunst, sondern auch ein Beruf. Doch jede Menge Hürden und Gesetzgebungen machen Leuten wie Clément Urion das Leben schwer.

19:30 - 20:15, ZDF
Serengeti

Dürre und ein Buschfeuer bedrohen das Leben der Tiere in der Serengeti. Wird das Zebrafohlen im Schlamm stecken bleiben? Kann sich die Wildhundfamilie vor den Flammen retten? Das trockene Gras brennt lichterloh. Löwin Kali, Pavian Rafiki, Elefantenkuh Nalla und ihr Baby laufen um ihr Leben, es kommt zu dramatischen Szenen, Familien werden auseinandergerissen. Als der Regen kommt, stellt sich die Frage: Wer fehlt, wer hat es geschafft? In der Trockenzeit sammeln sich die Tiere der Serengeti um das schwindende Wasserloch. Sie sind hungrig und aggressiv. Aasfresser wie Hyänen und Geier kommen auf ihre Kosten. Je mehr Wasser verdunstet, desto schlammiger werden Wasserlöcher und Flussbetten. Tishalas Fohlen bleibt im Schlamm stecken, und es gelingt ihm nur mit größter Anstrengung, sich ins Trockene zu retten. Ein Gnu hat es nicht geschafft und wird von den Löwen verspeist. Die Warzenschweine mit ihren Frischlingen haben es da leichter, sie sind in ihrem Element. Aber überall lauern Gefahren: Nur knapp entkommt ein Warzenschwein einem hungrigen Leoparden. Als während eines Sturms ein Blitz in einen Baum einschlägt und die Savanne anfängt zu brennen, beginnt die große Flucht. In letzter Minute schafft es die Wildhundmutter, ihre Jungen zu finden und vor den Flammen zu retten. Das Pavianbaby hat sich auf einen Baum gerettet. Schon züngelt das Feuer am Stamm. Aber es gelingt Rafiki, den Kleinen herunterzuholen. Kali muss sich nicht nur vor dem Feuer in Sicherheit bringen, sondern auch noch zwei schwarzmähnige Löwen abwehren, die das Rudel übernehmen wollen. Nach dem Regen ist die Landschaft verkohlt. Lange wird es nicht dauern, bis sich die Natur wieder erholt. Doch wie endet die Geschichte für die Protagonisten? Die drei verbliebenen Jungen von Löwin Kali haben überlebt, das Rudel aber formiert sich neu. Rafikis Kampf mit dem Pavian-Chef ist entschieden: Der Chef stirbt, Rafiki übernimmt das Rudel. Für die Elefanten wird es dramatisch: Nallas Baby verschwindet bei einer Flussüberquerung in den Fluten und kann nur knapp vor dem Ertrinken gerettet werden. Wie immer hat der Geier alles im Blick und kann erzählen, wie es aussieht im Leben der Tiere der Serengeti. Sie sind Protagonisten in einem Drama, das zugleich alle Elemente einer spektakulären Tierdokumentation enthält.

19:40 - 20:00, 3SAT
Verona, Italien Ein Stück Himmel auf Erden

In Verona befinden sich Kulturdenkmäler von der Antike bis zur Renaissance. Die Metropole am Ende des Alpenübergangs nach Italien blickt auf eine mehr als 2000 Jahre alte Geschichte zurück. Die Römer führten hier ihre drei wichtigsten Handelsstraßen zusammen - im Mittelalter entstand eine der mächtigsten Stadtrepubliken Italiens. Weltberühmt wurde Verona aber erst durch das legendäre Liebespaar der Tragödie "Romeo und Julia" von William Shakespeare. So will auch dieser Film eine Art Liebeserklärung sein - mit einem "tragischen" Happy End. Denn die beiden Liebenden haben wahrscheinlich nie existiert, sondern waren nur symbolhafte Figuren einer grausamen und konfliktreichen Vergangenheit. Einer Vergangenheit, die mit der Herrschaft durch die Familie der della Scala ihre Blütezeit erlebte - im Negativen wie im Positiven. Bis zum Sturz der Dynastie im Jahre 1387 wurde Verona zu einer italienischen Großmacht, deren Einfluss zeitweise bis in die Toskana hineinreichte. Kunst und Literatur waren legendär, und zahllose Künstler fanden hier eine neue Heimat, darunter auch Dante, der die sogenannten Scaligeri aus Dankbarkeit sogar in seiner "Göttlichen Komödie" verherrlichte. Am Beispiel der despotischen Herrscher zeigt der Film auch, mit wie viel List und Tücke in dieser Zeit regiert wurde. So entstand das riesige Castelvecchio nur deshalb, weil die Scaligeris bei ihren eigenen Untertanen so verhasst waren, dass sie sich hinter den Mauern der Festung verbergen mussten. Ausgehend vom 13. und 14. Jahrhundert führt die Reise zu den römischen Anfängen und dann wieder zurück in die Gegenwart. Jeder Verona-Besucher kennt heute die reizvolle Stimmung, wenn im Sommer auf der Piazza Bra die Opernsaison beginnt. Die römische Arena - nach dem Kolosseum in Rom und der Arena in Capua das größte aller erhaltenen antiken Amphitheater - verwandelt sich dann in eine gigantische Freiluftbühne, und auf den benachbarten Straßen und Plätzen wird gefeiert. Im Protokoll für die Aufnahme in die Liste des Weltkulturerbes hat die UNESCO Verona als eine Stadt charakterisiert, die "in herausragender Form alle Stadien der europäischen Geschichte repräsentiert". Es ist sicher diese ungewöhnliche Harmonie, in der sich dort Bauten unterschiedlichster Epochen zu einem architektonischen Himmel auf Erden verbinden.

20:15 - 21:45, NDR
Cuxhaven - Ein Wochenende im Watt

Cuxhaven, die drittgrößte Stadt an der deutschen Nordseeküste, zählt zu den größten Fischereihäfen Deutschlands, lebt aber auch vom Kurbetrieb und Tourismus. Der Film bietet berührende Geschichten von den Menschen am Meer, spannende Einblicke in die Arbeit am Wasser und amüsante Begegnungen mit Campern, die ihren Urlaub am liebsten auf Beton verbringen. "Die nordstory Spezial" aus Cuxhaven bietet berührende Geschichten von den Menschen am Meer, spannende Einblicke in die Arbeit am Wasser und amüsante Begegnungen mit Campern, die ihren Urlaub am liebsten auf Beton verbringen. Es ist schon vorgekommen, dass das Meerwasser den Pferden bis an die Brust gegangen ist. Aber bisher haben sie mit der Pferdekutsche den Weg von Cuxhaven bis zur Insel Neuwerk über den Meeresboden immer sicher geschafft. Nicht nur der Arbeitstag der Kutscher richtet sich im Seebad Cuxhaven nach Ebbe und Flut. Zweimal am Tag gibt die Nordsee den Meeresboden frei, vor Cuxhaven bis zu 20 Kilometer weit. Dazwischen befindet sich die Fahrrinne der Elbmündung, in der die großen Containerschiffe fahren. Cuxhaven, die drittgrößte Stadt an der deutschen Nordseeküste, zählt zu den größten Fischereihäfen Deutschlands, lebt aber auch vom Kurbetrieb und Tourismus. Die Urlauber und die Gezeiten halten die Hafenstadt auf Trab: Die Betreiberin des Pontoncafés auf der ehemaligen Taucherplattform, den Ausflugskapitän, den Platzwart des Betoncampingplatzes mit bester Sicht auf die dicken Pötte, den Hafenmeister, den Schleusenwärter und die Organisatoren des berühmten Duhner Wattrennens. Bei all der Hektik lässt es sich die Crew der "Jan Cux II" nicht nehmen, sich liebevoll um ihren Stammgast, Emil Steiner, zu kümmern. Seit der Seebestattung seiner Frau von Bord des Ausflugsdampfers gehört der rüstige 92-jährige Witwer schon fast zur Besatzung. Täglich sticht Emil in See. Auf der "Jan Cux II" hat er eine neue Familie gefunden.

20:15 - 21:45, WDR
Wunderschön! Durch die wilde Nordeifel

Der Wildnis-Trail durch den Nationalpark Eifel macht seinem Namen alle Ehre: Schmale Pfade schlängeln sich über 85 Kilometer durch dichte Wälder mit umgestürzten Bäumen, über sturmumtoste Höhen, vorbei an Bächen, Wildblumenwiesen und kleinen Dörfern. Tamina Kallert wandert die erste der vier Etappen durch die wilde Eifel, in der die Natur wieder Natur sein darf. Auf den knapp 25 Kilometern von Monschau-Höfen bis nach Nideggen trifft Tamina Kallert immer wieder die Bloggerin Silvana Brangenberg und ihren Mischling Cabo. Gemeinsam übernachten sie im Sternenpark. Ein alter Bekannter ist Michael Lammertz vom Nationalpark Eifel, der Erfinder des Trails. Er kennt ein Waldgebiet, in dem der Urwald schon zu erkennen ist. Auch abseits der Pfade des Nationalparks entdeckt Tamina Kallert Sehenswertes: Sie radelt um den Urftsee, besucht das Kloster Steinfeld, genießt im Dörfchen Schmidt einen marokkanischen Abend und fühlt sich beim Bogenschießen in der Nähe von Hellenthal wie eine Amazone.

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