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Samstag, 15.12.2018
07:10 - 07:35, ARD
Hat das Rentier eine rote Nase?

Tierreporterin Anna möchte mehr über diese Tiere erfahren, und sie findet sie bei uns im Lapplandlager Björkträsk, im Tierpark Sababurg bei Kassel. Uwe, der Leiter des Parks, führt Anna in die Kultur der Samen ein, ein Volk, das Rentiere noch heute im Norden Skandinaviens als Haus- und Nutztiere hält. Bereits nach kurzer Zeit kann Anna Freundschaft mit den Tieren schließen. Besonders die junge Rentierdame Julika hat es ihr angetan. Anna möchte Rentier-Profi werden. Deshalb absolviert sie den Rentierführerschein. Sie macht sich mit "ihrem" Rentier zu einer Wanderung auf. Dabei wird sich herausstellen, ob die Rentiere Anna akzeptieren und mögen. Der anstrengende Tag klingt am Lagerfeuer aus, und in einem Original-Zelt der Samen schläft Anna dann ein.

07:20 - 08:10, arte
Die Eloquenz der Tiere 

Mit Tieren in einen echten Austausch zu treten, könnte dazu beitragen, ihre Weltsicht besser zu verstehen. Doch geht das überhaupt? Oder handelt es sich nur um einen weiteren verrückten Traum des Menschen? Und wie könnte eine solche Verständigung aussehen? Der zweite Teil der Dokumentationsreihe erforscht verschiedene Formen der Kommunikation zwischen Menschen und Tieren. Schon heute interpretieren Hunde menschliche Gesten und Gesichtszüge, und Menschenaffen können die Zeichensprache erlernen. Doch die größte Herausforderung besteht darin, "Übersetzer"-Schnittstellen zu schaffen. Forscher arbeiten bereits an der Entwicklung von Software, die Mensch und Tier eine gemeinsame Sprache gibt. Das Ziel all dieser Anstrengungen besteht darin, sich endlich mit Tieren zu "unterhalten" und herauszufinden, wie sie die Welt und den Menschen sehen.
07:35 - 07:50, ARD
Anna und die Haustiere

Anna drückt wieder die Schulbank. Und das aus einem ganz bestimmten Grund: Sie möchte Schulhündin Lunka kennenlernen und herausfinden, was ein Schulhund überhaupt ist und was genau er in einem Klassenzimmer macht. Das zeigen der Tierreporterin Lunka, die Lehrerin Frau Hösl und ihre Klasse im Englischunterricht. Denn schon allein durch ihre Anwesenheit bringt Lunka Ruhe ins Klassenzimmer. Die Schüler nehmen Rücksicht, wenn sich die Hündin auf ihrer Decke ausruht. Und sie nehmen motivierter am Unterricht teil, wenn Lunka beim Buchstabenspiel zum Einsatz kommt. In den Pausen ist Schulhund-Zeit für alle Schüler. Sie dürfen mit Lunka spielen und ihr Tricks beibringen. Anna staunt ganz schön, was Lunka schon so alles drauf hat. Und auch beim Schultheater ist Lunka ein großer Star.
08:50 - 09:40, arte
Kanada - Mit der Hebamme durch die Badlands

Die kanadischen Badlands im Südosten Albertas: Prärie, so weit das Auge reicht, staubtrockene Canyons und bizarre Felstürme, genannt „Hoodoos“. Eine faszinierende, unwirklich scheinende Landschaft. Auf fast 90.000 Quadratkilometern leben nur noch wenige, sehr bodenständige Menschen – auch junge Familien. Hebamme zu sein im „schlechten Land“, ist mehr als ein Abenteuer. Inmitten dieser Landschaft lebt und arbeitet die Hebamme Terrie Shaw. 250 Kilometer zu einer Kundin zu fahren ist für sie Alltag. In Medicine Hat, einer Kleinstadt inmitten der kanadischen Badlands, wohnt die Hebamme. Terrie hat selbst fünf erwachsene Kinder und ihr Beruf ist ihre Passion. Terrie ist fast immer unterwegs, denn ihre Kundinnen wohnen oft weit im Land verteilt, Stunden entfernt. Die meisten der Frauen hier wollen ihre Kinder zu Hause entbinden und schätzen die Begleitung einer Vertrauensperson. Doch längst nicht alle kommen in diesen Genuss, denn das Budget für die selbstständige Hebamme ist begrenzt.
09:30 - 10:00, B3
81° Nord - Auf den Spuren der Eisbären

Nirgendwo macht sich der globale Klimawandel so gravierend bemerkbar wie an den beiden Polen. Vor allem der arktische Eispanzer schmilzt dahin - die Nord-West-Passage ist immer häufiger eisfrei. Diese Veränderungen in der nördlichen Polarregion haben erhebliche Folgen für ihre Bewohner: Prognosen schüren die Sorge, dass noch zu Lebzeiten heutiger Großmütter und -väter der letzte frei lebende Eisbär verhungert.

10:00 - 10:30, B3
Mein kleines Alpaka

Im Hochland von Peru leben Alpakas Seite an Seite mit dem Hochlandvolk der Qéros. In 4.000 bis 5.000 Metern Höhe sind die Menschen auf die flauschige, wärmende Wolle ihrer Alpakaherden angewiesen. Es gibt keinen Strom, keine Autos und keine Telefonverbindung. Jede Familie hält eine oder mehrere Herden Alpakas. Zum einen brauchen sie die Wolle für die eigene Kleidung und zum anderen als einzige Einnahmequelle für den Verkauf. Mädchen wie die 8-jährige Berta bekommen die Aufgabe, neugeborene Alpakas zu adoptieren, für sie zu sorgen und sie zu beschützen, bis sie aus dem Gröbsten heraus sind. Dieser Bund hält darüber hinaus oft sogar ein Leben lang. Die Kinder sind mit Begeisterung dabei und versuchen ihr Möglichstes, damit es ihren kleinen Schützlingen gutgeht. Berta wartet voller Ungeduld und freut sich sehr, als ihr der Vater verspricht: Das nächstgeborene Alpaka wird das ihre. Und dann ist es soweit - "ihr" Baby ist da. Und in der kargen steinigen Landschaft entsteht ein starkes liebevolles Band.

10:00 - 10:30, 3SAT
Ein PS auf Schienen: Die Pferdeeisenbahn Gmunden - Linz - Budweis

Die erste "Überland-Schienenbahn" Europas verband ab 1827 das böhmische Budweis mit den österreichischen Städten Linz und Gmunden im Salzkammergut: die Pferdeeisenbahn. Bauart, Arbeitsorganisation und Verkehrsvolumen machten sie zur Vorläuferin des gesamten Eisenbahnwesens. Sowohl in Oberösterreich als auch in Südböhmen werden die zahlreichen Überreste dieser einzigartigen Bahn restauriert und gepflegt. Im Mühlviertel hat sich die originalgetreue Nachbildung zum beliebten Tourismus-Ziel entwickelt.
10:30 - 11:15, 3SAT
Wilde Wasser, steile Gipfel - Das steirische Ennstal

Ein reißender Fluss, bunte Streuwiesen oder ein atemberaubender Blick vom 2700 Meter hoch gelegenen Dachstein - das Ennstal ist sehr facettenreich. Doch die Landschaft war lang gefährdet durch Flussbegradigungen im 19. und 20. Jahrhundert. Ein EU-Projekt schuf wieder naturnahe Auen- und Flusslandschaften sowie neue Lebensräume. Der Film erzählt die Geschichte des Tals und zeigt das Leben seiner Bewohner. Ursprünglich schlängelte sich die Enns kurvenreich durch ein lang gezogenes Tal. Dann wurde immer mehr Anbaufläche gewonnen, wurden Nebenarme gekappt, Moore trocken gelegt. Flora und Fauna verarmten. Immer öfter gab es verheerende Hochwasser. 1995 startete das EU-Projekt "Life". Naturnahe Flusslebensräume und Auwälder entstanden, aber auch ausgedehnte Moorlandschaften. Die für diese Landschaft typischen Torfmoose wurden angebaut, bald siedelten sich seltene Vogelarten wie der Wachtelkönig, der Wanderfalke oder der Eisvogel wieder an. Aber auch der Braunbär kehrte zurück. Heute ist die einmalige Flusslandschaft das ganze Jahr über ein Gebiet für sanften, naturnahen Tourismus: Im Mai und Juni locken ganze Wiesen voller blauer Schwertlilien Wanderer und Naturbegeisterte an, aber vor allem die Ski-Gebiete im Ennstal sind ein Publikumsmagnet. Darüber hinaus ist das Ennstal seit Jahrhunderten durch Handel und Verkehr geprägt. Das Eisen vom Erzberg oder Lebensmittel wurden auf der Eisenstraße und auf der Enns befördert. Waren es früher Fuhrwerke, Flöße und Enns-Schiffe, übernahmen später Bahn und Lkw den Transport der Güter.

10:55 - 11:25, arte
Zu Tisch

Der Plattensee, ungarisch „Balaton”, ist der größte See Mitteleuropas. Im Sommer ein beliebtes Urlaubsziel, haben die Einheimischen ihn im Winter für sich allein. Die Natur meint es gut mit der Region im Westen Ungarns: Der Boden bringt beste Weine hervor, im See tummeln sich Hechte, Welse und Zander und die Wälder des nördlichen Bakony-Gebirges sind besonders wildreich. Ein sehr beliebtes Wintergemüse ist der Weißkohl. Fast jede Familie legt Sauerkraut ein und schwört dabei auf das eigene traditionelle Rezept. László Hüse ist Reetbauer am Plattensee. Sein Revier sind die kilometerweiten Schilfgürtel, die sich rund um den Plattensee erstrecken. Geerntet wird traditionell im Winter. Nur wenn es friert, können die schweren Maschinen den Schlammboden befahren. Jetzt im Januar bleiben den Männern nur wenige Wochen, um 800 Hektar Schilf zu ernten. Danach gehört der Nationalpark wieder den Vögeln. In diesem Jahr packt auch Lászlós Sohn Gergö das erste Mal mit an. Er will später Reetdächer decken. Die Halme, die dafür zu lang sind, gehen in die Weberei. Im Hinterland revolutioniert Lászlós Frau Mariann mit ihren Freundinnen die Essgewohnheiten der Dorfbewohner: Statt Schweinefleisch und Fast Food gibt es nahrhafte Apfelchips und Hagebuttenmus. Es sind die alten, fast vergessenen Rezepte, die die Frauen wieder zunehmend Teil der alltäglichen Küche werden lassen wollen. So auch Dödölle, die ungarischen Schupfnudeln – früher ein klassisches Essen der Bauern nach der Feldarbeit. Sie werden aus Kartoffelstampf und Mehl geformt, angebraten und mit einem Klecks saurer Sahne serviert.
11:15 - 11:20, 3SAT
Begnadet für das Schöne - Österreichs UNESCO-Weltkulturerbe

Die Reihe stellt UNESCO-Weltkulturerbestätten in Österreich vor. Diese Folge führt in die Region Hallstatt Dachstein Salzkammergut.

11:25 - 11:50, arte
Mit Kompass und Köpfchen auf hoher See

Die Crew des Projekts „Nomade des Mers“ erreicht Santiago, die größte der Kapverdischen Inseln. Um die Selbstversorgung an Bord des Katamarans zu verbessern, tüftelt Corentin an einer Lowtech-Lösung für den Gemüseanbau. Das System soll leicht zu konstruieren sein und mit wenig Wasser auskommen. Imposante Berge, endloses Meer und dazwischen die paradiesische Tarrafal-Bucht: Hier lernt Corentin den Agraringenieur Sergio Monteiro Roque kennen, einen Pionier in Sachen erdfreie Pflanzsysteme. Wegen des Wassermangels müssen die Kapverdischen Inseln 80 Prozent ihrer Nahrungsmittel importieren, obwohl der Boden sehr fruchtbar ist. Deshalb wurden vor Ort wassersparende Alternativen entwickelt. Sergio möchte ein einfacheres Pflanzsystem für den Katamaran bauen, damit der Anbau von Kulturpflanzen besser gelingt. Darüber hinaus will Corentin eigenen Biodünger herstellen. Dafür wird ein Wurmkomposter mit einem Biofilter kombiniert. Dabei wird er unterstützt und beraten von dem Agraringenieur Thomas Blangille, der auf ökologischen und erdfreien Anbau spezialisiert ist.
11:50 - 13:35, arte
Napoleon Bonapartes Russland-Feldzug

Napoleon braucht einen schnellen, entscheidenden Sieg, der den Zaren zur Kapitulation zwingt. Die Russen weigern sich jedoch zu kämpfen und verlegen sich auf die Taktik der verbrannten Erde, um den Vormarsch des Angreifers zu verhindern, ihn zu schwächen beziehungsweise auszuhungern. Bei drückender Hitze marschiert die Grande Armée im Sommer 1812 von Kaunas nach Smolensk. Die Soldaten brechen zusammen, verdursten oder erliegen dem Typhus. Doch die Moral der Truppe bleibt gut. Der Grenadier der kaiserlichen Garde, Sergent Bourgogne, vertraut auf einen erneuten Sieg Napoleons. Bereits im Alter von 27 Jahren wurde er Veteran der napoleonischen Armee. Es gelingt ihm, seine angsterfüllten jungen Kameraden zu beruhigen. Als Smolensk im August 1812 bei einem ersten größeren Gefecht in Flammen aufgeht und weder die historische Altstadt noch die Zivilbevölkerung verschont bleiben, löst das in der russischen Bevölkerung eine schwere Krise aus. Der Zar muss die Achtung seines Volkes zurückgewinnen und will im Kampf gegen den Besatzer und den „Antichristen“ die Reihen hinter sich schließen. Tausende Leibeigene werden ihren Familien entrissen und eingezogen. Es ist an der Zeit, dem Feind die Stirn zu bieten. Bis Moskau, zum „Herzen Russlands“, sind es nur noch drei Tagesmärsche. Bei Borodino, etwa 100 Kilometer vor Moskau, ließen sich die Russen unter dem Oberkommando von Fürst Michail Kutusow am 7. September auf den blutigsten Kampf des Krieges ein. Das Gemetzel endete mit dem Tod von 80.000 Soldaten. Die Schlacht weckt in Frankreich erneut Hoffnungen auf einen triumphalen Sieg Napoleons. Die Russen treten den Rückzug an und die Grande Armée marschiert am 14. September 1812 in Moskau ein. Dort erwartet Napoleon ein verhängnisvolles Geschenk: eine menschenleere Stadt und verlassene Paläste. Als die Flammen himmelhoch auflodern, schnappt die Falle zu: Moskau verwandelt sich in ein brennendes Labyrinth.

13:15 - 14:00, MDR
Ostwärts - durch Montenegro

Schwarze Berge, grünes Herz - das kleine aber feine Montenegro will entdeckt werden! Julia Finkernagel packt wieder ihren Rucksack und reist diesmal auf den Balkan. Mit Herzlichkeit und Humor trifft Julia auf den Montenegriner Suco, der ihr in den kommenden Wochen sein Land zeigen will. "Ihr könnt Autos - aber wir können Schinken, Wein und Honig", sagt Suco und los geht's. Gemeinsam werden die beiden die zauberhaften Orte am südlichsten Fjord Europas, die zweittiefste Schlucht der Welt, Bergalmen und Traumstrände besuchen, immer geleitet von Neugier auf Julias Seite und Heimatstolz auf Suco Seite. Der Film lebt von den ungeplanten Begegnungen der Protagonistin mit den gastfreundlichen Einheimischen vor der Kulisse atemberaubender Landschaften und zauberhafter Städte.
13:30 - 14:00, NDR
Oh du fröhliche - Die Geschichte eines Weihnachtsliedes

Es gehört zu den bekanntesten Weihnachtslieder weltweit: "O Du Fröhliche", geschrieben wahrscheinlich im Jahr 1815 in Weimar. Das Heer Napoleons ist gerade besiegt, eine Zeit neuer Hoffnung für viele Menschen bricht an. Auch für die Kriegswaisen, um die sich der Schriftsteller und Laientheologe Johannes Daniel Falk kümmert und für die er dieses Lied schreibt. Eine Zeitreise nach Weimar Wir begleiten Moderator Julian Sengelmann auf einer Zeitreise nach Weimar zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Die Folgen des Krieges sind überall noch spürbar. Auch in der Familie von Johannes Daniel Falk, der vor 250 Jahren geboren wurde. Vier seiner eigenen Kinder sterben. Er und seine Frau Caroline öffnen den Kriegswaisen ihr Haus. In Hamburg tut Johann Hinrich Wichern später dasselbe und gründet das Rauhe Haus.Das ist der Beginn der sozialen Arbeit der Kirchen. Orte, in denen das Lied entstanden ist, gesungen und dadurch weltbekannt wurde. Eines der beliebtesten Weihnachtslieder überhaupt In Weimar und Hamburg spürt Julian Sengelmann der Geschichte von "O Du Fröhliche" nach und spricht dabei mit prominenten Gesprächspartnern, etwa dem Klimaforscher Mojib Latif und dem MDR Moderator Andreas Freyer. Und der bekannte Liedermacher Rolf Zuckowski bekennt: "Für mich ist ohne 'O Du fröhliche' kein Weihnachten. Es gehört zu den beliebtesten Weihnachtsliedern überhaupt".

13:35 - 15:05, arte
Pionier der Arktis - Jean-Baptiste Charcot

Ende des 19. Jahrhunderts waren nahezu alle Regionen der Erde erforscht. Nur in die Polarregionen wagten sich lediglich einige wenige Pioniere vor, die ihre Hauptmotivation oft in dem ehrenvollen Auftrag sahen, als Erste die Flagge ihres Landes im ewigen Eis aufzustellen. Langsam begriff man, dass in diesen entlegenen Teilen der Welt viele neue Entdeckungen warteten. Doch welche Schiffe waren in der Lage, den Weg dorthin zu überqueren, welche Instrumente und Methoden zur Untersuchung der Eiswüsten erforderlich? Jean-Baptiste Charcot war einer der Ersten, die sich dieser Herausforderung stellten. In den ersten drei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts bereiste er mit anderen Gelehrten auf dem legendären Forschungsschiff „Pourquoi Pas?” mehrmals die Polargebiete, in die bis dahin kein Mensch vorgedrungen war. Charcots Erkenntnisse in Disziplinen wie Meteorologie, Biologie oder Geografie bilden bis heute die Grundlage wissenschaftlicher Arbeiten und spielen eine wichtige Rolle bei der Untersuchung des Klimawandels. Damit bereitete der Wissenschaftspionier auch anderen Forschern den Weg – Paul-Emile Victor würdigte Charcot als den „Altmeister der Polarforschung”. Doch heute weiß man kaum noch etwas über seine Zeit in den Polarregionen, die mit den Antarktisexpeditionen begann und tragisch endete, als sein Schiff 1936 vor Westisland unterging ... Mit zum Teil unveröffentlichten Archivfotos und Filmaufnahmen, Reisetagebüchern sowie zahlreichen Berichten und Kommentaren zeichnet der Film den einzigartigen Werdegang des Wissenschaftspioniers Charcot nach.
14:30 - 15:00, 3SAT
Meine Traumreise nach Lappland

Eins sein mit den Tieren und der Natur, Einsamkeit und Abenteuer, weit weg von Stress und Hektik des Alltags: Für viele ist eine Hundeschlittentour ein Traum. Doch der Traum hat auch Tücken. Eigensinnige Schlitten, sensible Hunde, eisige Kälte, körperliche Anstrengung und andere Unbill bringen manch einen an seine Grenzen. Vor allem muss der Teamgeist stimmen. Das gilt für Hunde wie für Menschen. Der Film begleitet vier Abenteurer durch Nordfinnland. Von Kilpisjärvi in der Nähe von Kittilä, geht es über den "Arctic Trail" bis an das Dreiländereck Schweden, Finnland, Norwegen. Das ist keine Anfängertour. Obwohl alle erst ein Mal auf einem Hundeschlitten gestanden haben, lassen sich Nicole, Anja, Falk und Volker, geführt von Musher Bernhard Klammer, auf dieses Wagnis ein. Auf dem Weg warten Herausforderungen wie Overflow - das heißt Eiswasser unter Schnee, in dem man stecken bleibt -, gefährliche Übergänge über Rentierzäune, steile Abfahrten und Zelten im Schneesturm: eine extreme Beanspruchungen für Mensch und Material. Die mentalen Herausforderungen sind fast noch größer als die körperlichen: Die Hunde sind äußerst feinfühlig. Stimmt die Einstellung des Mushers nicht, ist er müde, unkonzentriert oder gelangweilt, wirkt sich das sofort auf das Gespann aus. Am Ende haben aber alle eine der intensivsten, aber auch schönsten und interessantesten Wochen ihres Lebens verbracht und sind mit einem blauen Auge davongekommen.
15:05 - 16:35, arte
Die Nordsee von oben

Betrachtet man die deutsche Nordseeküste ausschließlich aus der Vogelperspektive, kommt ein bisher verborgener Schatz zum Vorschein. Aus der Luft ist die Landschaft, die man zu kennen glaubte, nicht mehr dieselbe. Über 180.000 begeisterte Zuschauer konnten sich bereits im Kino davon überzeugen, wie exotisch die Nordseeküste von oben aussieht. In mehr als 300 Kinos von Flensburg bis Oberammergau füllte der Dokumentarfilm die Kinosäle. Die Luftbilder eröffnen Blickwinkel auf das Weltnaturerbe, die man so tatsächlich noch nie gesehen hat. Die Reise führt von Emden in Ostfriesland die deutsche Nordseeküste entlang über den Naturpark Wattenmeer mit den Ostfriesischen Inseln, die Elbe stromaufwärts bis zum Hamburger Hafen, weiter über die der schleswig-holsteinischen Küste vorgelagerten Nordfriesischen Inseln und den Halligen bis zum nördlichsten Punkt Deutschland, der Insel Sylt. Dabei erzählt der Schauspieler Udo Wachtveitl Geschichten über die Inseln, die Orte an den Küsten und ihre Bewohner. Der Hamburger Regisseur und Produzent Peter Bardehle und sein Team wollen mit ihrem Film beweisen, dass das Wattenmeer als Weltnaturerbe der UNESCO zu Recht auf einer Stufe mit dem Grand Canyon, der Serengeti oder den Galápagos-Inseln steht.

15:30 - 15:50, 3SAT
Blühende Geheimnisse

Der "Potager du Roi", der Gemüsegarten Ludwigs XIV., und das schwarze Périgord mit seiner Märchenlandschaft aus Buchsbäumen sind die Stationen einer Tour zu französischen Gärten und Parks. Bei dieser Entdeckungsreise kann man nicht nur die Liebe der Franzosen für die Gestaltung der Natur erleben, sondern auch einen Spaziergang durch die Jahrhunderte machen. Von den Rokokogärten im Schloss Villandry an der Loire bis zu dem Park von Jean-Jacques Rousseau wird deutlich, wie sich der Gartenbau von der strengen Symmetrie absolutistischer Herrscher zu den spielerischen Freiheiten moderner Parklandschaften entwickelt hat.
18:10 - 18:20, arte
Stadtverkehr: Nicht ohne mein Auto

Weltweit zieht es die Menschen in Städte und urbane Ballungsräume: Dort versprechen sie sich Arbeitsplätze und eine hohe Lebensqualität. Durch die Urbanisierung wachsen die Großstädte immer weiter an, was wiederum zu einem immer dichteren Stadtverkehr, zur Überlastung der Straßen und einer immer stärkeren Luftverschmutzung führt. Wie könnte die urbane Infrastruktur der Zukunft aussehen?
19:15 - 19:30, ARD alpha
Pamukkale (Türkei) - Das Naturwunder des antiken Hierapolis

Die weißen Terrassen von Pamukkale gehören zu den größten Naturwundern der Türkei. Am Hügelsaum des Mäander, einer geologischen Bruchzone, entspringen an mehreren Stellen Thermalquellen mit einer Temperatur von 36° Celcius. Beim Durchsickern des Kalkgesteins haben sie sich mit mineralischen Stoffen angereichert, die beim Abkühlen an der Erdoberfläche zu Kalksinter erstarren. Nirgendwo ist dies eindrucksvoller zu sehen als in der Nähe der antiken Stadt Hierapolis, auf griechisch: die Heilige Stadt. Noch ist wenig bekannt über ihre Geschichte, ihren Ursprung. Eines aber ist sicher: ohne die Quellen wäre hier nie eine Stadt entstanden. Um 190 v. Chr. durch Eumenes II von Pergamon gegründet, wurde das heute Pamukkale genannte Hierapolis im Jahre 133 Teil der römischen Provinz Asia. Hier hatte die römische Badekultur vor zweitausend Jahren ihre Entsprechung in Kleinasien gefunden. Die Stadt hatte schätzungsweise 100.000 Einwohner. Marmorkapitelle weisen auf die große Bedeutung von Hierapolis hin; es war Zentrum des Kybelekultes, der Verehrung der großen Mutter Erde. Auch das Thermalwasser wurde wegen seiner heilenden Wirkung verehrt. Die Reste des Nymphäums lassen die Größe erahnen: Eine weithin sichtbare Brunnenanlage. Das Theater der Stadt ist die am besten erhaltene Spielstätte in Kleinasien und bot ca. 15.000 Zuschauern Platz.

19:30 - 20:15, arte
Kirgistan

In der ehemaligen Sowjetrepublik Kirgistan lagern gigantische Goldvorkommen und im Issyk-Kul, einem der größten Gebirgsseen der Erde, schlummern versunkene Geheimnisse der Seidenstraße. Das Land ist geprägt durch die Gebirgszüge des Tienschan, auch „Himmelsgebirge“ genannt. Fast die Hälfte der Fläche Kirgistans liegt auf über 3.000 Meter Höhe. Trotz Unruhen gilt der Staat als einzige parlamentarische Republik Zentralasiens mit demokratisch gewählter Regierung. Die bildstarke Dokumentation zieht mit Nomaden in die Berge, begleitet Goldsucher bei ihren Abenteuern, begibt sich auf die Suche nach Schneeleoparden und bietet viele spannende Einblicke in das Hochgebirgsland voller Schätze. Die Mitglieder der Großfamilie Satybaldiev sind Halbnomaden: Mitte Mai verlassen sie ihr Winterquartier in einem kleinen Dorf im Süden Kirgistans und ziehen in die Berge. Eine besondere Herausforderung ist es, ihre alte Jurte aufzubauen. Tynybek, Myrzabek und Berdibek sind Goldsucher. Früher waren alle drei Männer bei einer großen Kolchose angestellt. Nach dem Zusammenbruch der UdSSR wurden sie arbeitslos, nun suchen sie nach Gold. Ümöt Dolootov ist elf Jahre alt und wohl der jüngste Rezitator des Manas-Epos über den Nationalhelden und Gründer Kirgistans. Es steht seit 2013 auf der Repräsentativen Liste des immateriellen UNESCO-Weltkulturerbes. Urlanbai Sulaimanov schützt die „Geister der Berge“, so nennen Kirgisen die bedrohten Schneeleoparden. Unter der Schirmherrschaft des berühmten Schriftstellers Tschingis Aitmatov wurden Schutzgebiete und eine Pflegestation eingerichtet, mitfinanziert vom Naturschutzbund Deutschland.

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