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Donnerstag, 13.12.2018
Thema des Tages
Wunder der Erde

Menschenfeindliche Wüsten, imposante Gebirgslandschaften, brodelnde Vulkane, Leben spendende Flüsse: "Wunder der Erde" stellt Landschaften der Superlative vor.

07:15 - 08:00, arte
Sardinien, Stolz und Ehre hoch zu Ross

Es sind die letzten ruhigen Tage in Sedilo, einem Bergdorf in Zentralsardinien nahe dem Lago Omodeo. Viele der etwas mehr als 2.000 Einwohner sind Hirten. Begriffe wie Ehre und Familie haben große Bedeutung, und lange Zeit war das Leben im Dorf noch von Blutrache und Entführungen überschattet. Sedilo ist ein Dorf der Reiter und Austragungsort des größten Spektakels auf Sardinien – der Ardia. Bei diesem Pferderennen zu Ehren des Heiligen und ehemaligen römischen Kaisers Konstantin geht es nicht um Geld, sondern um Ruhm und religiöse Gelübde. Schon als Jugendliche haben sich die Männer des Dorfes dafür in das Buch des Priesters eingetragen, der jedes Jahr den ersten Fahnenträger, den Anführer des Rennens, bestimmt. In diesem Jahr ist Don Agostinos Wahl auf Giovanni Mula, genannt Su Bellu, „der Schöne“, gefallen. Su Bellu hatte im letzten Jahr einen schweren Unfall. Eigentlich ist er noch nicht fit genug, mit Dutzenden wilden Reitern um die Kirche zu jagen. Doch er hat dem heiligen Konstantin sein Versprechen gegeben. Allerdings ist es nicht einmal klar, ob die Ardia in diesem Jahr überhaupt stattfinden wird. Im letzten Jahr gab es einen tödlichen Sturz, und nun haben sich Inspektoren aus Rom angesagt, die neue Sicherheitsauflagen fordern, wie Unfallversicherungen, tierärztliche Kontrollen und Alkoholtests. Einige der stolzen Reiter wollen das Rennen unter diesen Umständen boykottieren. Su Bellu aber hofft, dass die Reiterkollegen einlenken und ihm als Hauptdarsteller eine schöne Ardia ermöglichen. Denn er weiß: In diesem Jahr werden es sein Name, seine Familienehre und sein Gelübde sein, die sich dann auf ewig mit der Geschichte der Ardia von Sedilo verbinden.
08:00 - 08:45, arte
Eine Sommerreise am Polarkreis

Heute begibt sich Ville Haapasalo in die nördlichste Wüste der Welt. Außerdem überquert er den nördlichen Polarkreis und entdeckt dort einen spektakulären Fund: ein versteinertes Mammut-Baby. Ville erkundet das Dorf Schoina, das vollständig vom Sand beherrscht wird und dessen Bewohner immer wieder ihre Häuser freischaufeln müssen. Etwa 300 Menschen leben hier, und trotz der schwierigen Lebensbedingungen wollen einige Bewohner das Dorf nicht verlassen. In Mesen wettet Ville um seine Sonnenbrille, dass die Gezeiten gar nicht so außergewöhnlich sind, wie behauptet wird. Doch anscheinend kann der Tidenhub in dieser Region tatsächlich bis zu zehn Meter erreichen. Anschließend überquert Ville das Uralgebirge und erreicht Sibirien. In Salechard nimmt er an einer Feier der Nenzen teil. Salechard liegt direkt am arktischen Polarkreis und ist durch einen sensationellen Fund bekanntgeworden: ein versteinertes Mammut-Baby. Es ist in erstaunlich gutem Zustand erhalten geblieben und im städtischen Museum zu sehen. Bevor Ville in die Tundra und zu den dort lebenden Nenzen aufbricht, besucht er ein Internat, das die Kinder dieses Nomadenvolkes besuchen. Am Abend macht sich Ville in Richtung Tundra auf. Mit der Fähre überquert er den Fluss Ob und nimmt dann einen Zug, der auch die Arbeiter zu den Erdgasfeldern bringt. Dutzende Stunden tuckert er langsam über die Halbinsel in Richtung Norden. Das Abenteuer geht dort weiter – in einem Nomadenlager der Nenzen auf der Jamal-Halbinsel.
10:25 - 11:10, B3
Wildes Deutschland: Vorpommerns Küste

An der Ostsee liegt eine der schönsten Naturlandschaften Deutschlands mit ihren berühmten Wahrzeichen: Die Kreidefelsen von Rügen ragen knapp 120 Meter in den Himmel empor und bieten den seltenen Wanderfalken geschützte Brutmöglichkeiten. In den Buchenwäldern von Jasmund am Rande der weißen Klippen ziehen Dachse und Damhirsche ihre Jungen auf. Die Bodden auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst sind nur durch schmale Meerengen mit der Ostsee verbunden. Mit ihrem türkisfarbenen Wasser gleichen sie karibischen Lagunen und bieten Nist- und Rastplätze für eine Vielzahl von Vögeln. So rasten im Herbst bis zu 60.000 Kraniche in der Region und Seeadler gehen auf die Jagd. Im Darßer Urwald kommen die Hirsche bis in die Dünengürtel der Strände, wo sich die Bullen zur Brunft erbitterte Kämpfe liefern. Ein Anblick, den man so nur an Vorpommerns Küste erlebt. Im Schatten des Leuchtturms am Dornbusch auf Hiddensee kann man eine der wenigen Zwergseeschwalben-Kolonien an der Ostsee beobachten. Es handelt sich bei den Vögeln um die kleinste und hierzulande seltenste Seeschwalbenart. Ende September beginnt die Wanderung der Meerforellen in die Flüsse Mecklenburgs zu ihren Laichplätzen. Engagierte Tierschützer fangen etwa 250 Weibchen und 50 Männchen, um die Tiere unter kontrollierten Bedingungen zu vermehren. Im Frühjahr setzen sie 70.000 kleine Jungforellen wieder aus. Auf diese Weise hoffen sie, den Bestand der Art zu stabilisieren.

11:10 - 11:55, arte
Der Geist Europas - Das Wässerchen der Polen

Wodka ist weltweit die beliebteste Spirituose. In seinem Ursprungsland Polen trinkt man ihn am liebsten aromatisiert. Jede Region hat ihre Tradition, dem "Wässerchen" Geschmack zu geben. Andrzej Rachwalski ist Barkeeper und Bartrainer aus Krakau. Er sucht überall in Polen nach alten Wodka-Rezepten und neuen Herstellern. Um Danzig wird Bernsteinwodka als Volksmedizin verwendet. Andrzej trifft an der Ostseeküste einen Bernsteinfischer, der den Wodka ansetzt. In den Masuren, dem Land der tausend Seen, brennt eine Familie "Storchenwodka". Seit alters her vergräbt man ein Fass davon, wenn ein Kind geboren ist. Aus den Schäferhütten der Tatra stammt der "Tatratee". Dieser Tee mit Selbstgebranntem und Bergkräutern ist in der nahen Slowakei als Après-Ski-Getränk in Mode. Im Urwald von Bialowieza, an der Grenze zur Ukraine, sucht Andrzej Bisongras. Der Legende nach ist das geheimnisvolle Gras mit dem Waldmeister-Geschmack nur dort zu finden, wo die wilden Bisons ihr Revier markieren. Polen wächst und verändert sich rasant, besonders die Großstädte. In Warschau entwirft Modest Amaro, der erste Sternekoch Polens, ultramoderne Gerichte mit frischen polnischen Zutaten. Und natürlich mit Wodka. In der kreativen Bar "Dog or Bitch" stellt Andrzej den Bernsteinwodka auf die Probe. Schmeckt nach Kiefernharz, finden die Barkeeper und mixen einen "Amber Martini".
11:55 - 13:25, B3
Reisen in ferne Welten: Sansibar

Alltag im Sansibar-Archipel - eine Welt, in der längst die Moderne Einzug gehalten hat, in der aber die jahrhundertalte Bauweise der Dhau-Fähren heute und auch in nächster Zukunft noch unverzichtbar für die Inselbewohner ist. Den traditionellen Dhau-Fähren kommt bis heute eine wesentliche Rolle beim Warentransport und dem Personenverkehr zwischen den einzelnen Inseln des Archipels zu. Unter dem Begriff Dhau versammelt sich eine Vielzahl unterschiedlicher Segelschiffe aus Holz in zahlreichen Größen, deren gemeinsames Merkmal ist ein flaches, schräg aus dem Kiel hervorgehendes Vorderteil. Ein Bootstyp, wie er vor allem im Indischen Ozean seit vielen Hundert Jahren mehr oder weniger unverändert gebaut wird.
12:15- 13:00, RBB
Das Elefantenkrankenhaus von Thailand

Elefanten gelten in der thailändischen Kultur als Glücksbringer. Doch wenn es um die Pflege von kranken Tieren ging, war lange Zeit niemand zuständig. Seit 1993 gibt es ein Elefantenkrankenhaus - eine weltweit einmalige Auffangstation für kranke und verletzte Elefanten. Ein Elefantenkrankenhaus, professionell ausgestattet, rund um die Uhr geöffnet, mit einer kostenlosen Behandlung für jeden Elefanten, der Versorgung benötigt - eine bis dato weltweit einmalige Auffangstation für kranke und verletzte Elefanten. Das Filmteam war drei Wochen mit den Tierärzten und Tierpflegern unterwegs.
13:15 - 13:35, 3SAT
Johannesburg - Wiedergeburt einer Metropole

In Johannesburg prallen harte Gegensätze aufeinander: bittere Not und extremer Reichtum. Vielen gilt die Stadt als das gefährlichste Pflaster der Welt. Doch seit einiger Zeit tut sich etwas. Das Viertel Braamfontein ist typisch für die Metamorphose der Innenstadt: Schicke Galerien, Ateliers, Cafés, Clubs und Restaurants entstehen. Auf dem "Neighbourgoods Market" trifft sich die Szene am Samstag, am Sonntag auf dem "Market on Arts on Main". Straßenpoeten, Künstler, Musiker, Geschäftsleute und Touristen - ein buntes Gemisch aus Menschen, die einem das Gefühl geben, hier habe sich Nelson Mandelas Traum der Regenbogen-Nation Südafrika verwirklicht.

13:35 - 14:20, 3SAT
Namib - Zauber der Wüste

Sand – so weit das Auge reicht. Je nach Tageszeit wechselt die Farbe von fahlem Gelb hin zu leuchtendem Rot. Die Namib ist die älteste Wüste und einer der unwirtlichsten Orte der Erde. Leer, trocken, lebensfeindlich: So ist der erste Eindruck, den die Autorin Olivia Mokiejewski auf ihrer 4000 Kilometer langen Reise durch Afrikas Küstenwüste hat, doch schnell verfällt sie der Faszination und dem Zauber eines der letzten Naturparadiese. Verwilderte Pferde – Relikte des Ersten Weltkrieges - fügen sich seit 100 Jahren nahtlos in die Natur ein. Seit wenigen Jahren sind sie vom Aussterben bedroht, genauso wie die Wüstenlöwen, die sich ganz anders verhalten als ihre Verwandten in der Savanne und perfekt an die extreme Trockenheit angepasst sind. Ihr größter Feind ist der Mensch. Der Biologe Philip Stander sieht sich als Konfliktmanager der letzten 150 Wüstenlöwen und der ortsansässigen Bevölkerung. Eines der letzten Wüstenvölker der Erde sind die Topnaar. Ihr Überleben ist eng mit dem Wachstum der Nara-Melone verknüpft. Die endemische Pflanze dient als Lebens- und Futtermittel und als Medizin. Jetzt soll sie kultiviert und angebaut werden, um das Überleben des alten Stammes zu sichern. Die Wüste ist ein fragiles Ökosystem: Gerät sie aus dem Gleichgewicht, tötet sie Mensch und Tier und erobert ihr Terrain zurück. Geht jedes Lebewesen sorgsam mit ihr um, kann sie ein Paradies, ein Garten Eden sein.

14:20 - 15:00, 3SAT
Traumorte - Kapstadt

Eine Reise nach Kapstadt ist "in", die südafrikanische Metropole am Tafelberg ist Sehnsuchtsziel von Millionen Touristen. Die Dokumentation stellt die Sehenswürdigkeiten von Kapstadt vor. Sonnig, dynamisch, lächelnd, sportlich, kosmopolitisch, kreativ – Attribute, mit denen sich die beliebte Metropole am Fuße des Tafelbergs schmückt. Und tatsächlich: Kapstadt ist attraktiv und kann mit einer außergewöhnlichen Natur, Landschaft und Geschichte aufwarten. Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten der "Mother City" sind die Waterfront, Afrikas größtes Einkaufsviertel, die berüchtigte Gefängnisinsel Robben Island, der Botanische Garten Kirstenbosch, das Weinanbaugebiet mit seiner kap-holländischen Architektur, das bunte Bo-Kaap-Viertel und natürlich der Tafelberg.

15:00 - 15:45, 3SAT
Wunder der Erde

In Teil eins geht es um Küsten. Tosende Wellen nagen ständig an den Küsten, tragen Sand ab und höhlen Felsen aus, formen ganze Felslandschaften. Sie schaffen Naturwunder wie die "Zwölf Apostel" in Australien. Die Kreideklippen von Dover begrüßen jeden, der per Schiff nach Großbritannien reist. Und die Klippen von Moher an der irischen Westküste bieten von ihren über 200 Meter hohen Steilwänden einen faszinierenden und schwindelerregenden Blick in die Tiefe.

15:30 - 15:55, ARD alpha
Hat das Rentier eine rote Nase?

Rentiere ziehen den Schlitten des Weihnachtsmanns - so heißt es wenigstens - und leben in den Wäldern des Nordens. Diese besonderen Hirsche sind perfekt an ein Leben in der arktischen Kälte angepasst sind. Ein langes, dichtes Fell, Klauen, die bis auf 2 Grad abkühlen und als Schneeschuhe dienen, machen sie zu perfekten Nordlichtern. Sie kommen rund um die Arktis in den kältesten Gebieten der Erde vor. In Europa heißen sie Rentiere, in Nordamerika Karibus. Tierreporterin Anna möchte mehr über diese Tiere erfahren, und findet sie bei uns im Lapplandlager Björkträsk, im Tierpark Sababurg bei Kassel. Uwe, der Leiter des Parks, führt Anna in die Kultur der Samen ein, die Rentiere noch heute im Norden Skandinaviens als Haus- und Nutztiere halten. Bereits nach kurzer Zeit kann Anna Freundschaft mit den Tieren schließen. Besonders die junge Rentierdame Julika hat es ihr angetan. Anna möchte Rentier-Profi werden. Deshalb absolviert sie den Rentierführerschein. Sie macht sich mit "ihrem" Rentier zu einer Wanderung auf. Dabei wird sich heraus stellen, ob die Rentiere Anna akzeptieren und mögen. Der anstrengende Tag klingt am Lagerfeuer aus, und Anna schläft in einem Original-Zelt der Samen ein.

15:45 - 16:30, 3SAT
Wunder der Erde

Sie bestehen nur aus Wasser und haben doch die Oberfläche unserer Erde geformt: Gletscher. Die Eismassen bedecken zehn Prozent des Festlandes, in polaren Regionen und auf hohen Bergen. Der größte Eisschild der Erde bedeckt die Antarktis. Sie ist der südlichste und kälteste Kontinent der Erde. Der Antarktische Eisschild ist bis zu 4900 Meter dick. Rund 70 Prozent des Süßwassers der Erde sind darin gefroren. In Kanada liegt das Kluane-Eisfeld, die größte zusammenhängende Gletschereisfläche außerhalb der Polregionen. Auch sie verliert, wie nahezu alle Gletscher, dramatisch an Masse, was auf den Klimawandel zurückzuführen ist. Zahlreiche Nationalparks in den USA und in China, atemberaubende Landschaften auf Kamtschatka und in Island bezaubern mit ihren einzigartigen Landschaftsformen und mächtigen Eisströmen Forscher und Touristen.

15:50 - 16:45, arte
Expedition Sternenhimmel

Diese Folge der Reihe „Expedition Sternenhimmel“ begleitet den iranischen Astrofotografen Babak Tafreshi auf seine Reise in die Atacama-Wüste im Norden Chiles. Sie gilt als die trockenste Wüste der Erde außerhalb der Polarregionen: der beste Ort der Welt, um den Sternenhimmel der Südhalbkugel zu beobachten. Babaks Aufnahmen zeigen die Milchstraße auf eine atemberaubende Weise, aber auch der Mond und die Sterne scheinen in seinen Bildern elegant übers Himmelszelt zu tanzen.Von der chilenischen Küstenstadt La Serena aus führt die Route ins Elquital – einem Ort, an dem sich in den letzten Jahren ein ganzer Tourismuszweig auf passionierte Astronomen und Sternengucker spezialisiert hat. Von dort geht es weiter zur La Silla Sternwarte. Die Teleskope auf dem Berggipfel inmitten der Wüste bieten eine spektakuläre Kulisse für Babaks Aufnahmen.Babak reist weiter in noch entlegenere und dunklere Gebiete der Wüste im Norden Chiles. Er interessiert sich auch für die archäologischen Funde der Region. An vielen Orten haben die Ureinwohner der Wüste Zeichnungen im Stein hinterlassen – sogenannte Petroglyphen. Babak trifft sich mit einer chilenischen Archäologin, von der er mehr über die mythologische Bedeutung der Darstellungen und ihre Verbindung zum Sternenhimmel erfährt.Immer höher geht es anschließend in die Anden. Babaks großes Ziel ist das ALMA Observatorium, eine der höchstgelegenen Sternwarten der Welt, die auf 5.000 Metern liegt. Die Fahrt dorthin ist nicht ungefährlich und gestaltet sich überraschend schwierig. Doch Babaks Hartnäckigkeit und sein Wille widrigsten Umständen zu trotzen, werden am Ende belohnt.
16:30 - 17:15, 3SAT
Wunder der Erde

Gut ein Fünftel der Erde ist von Wüsten bedeckt, und keine von ihnen gleicht der anderen. Es gibt Sand-, Salz-, Stein- und Felsenwüsten - und klirrend kalte Eiswüsten. Sie alle haben eines gemeinsam: ein extremes Klima und den Mangel an Vegetation, der das Überleben von Mensch und Tier nahezu unmöglich macht. In Wüsten liegen aber auch heilige Stätten wie das Katharinenkloster am Berg Sinai. Der Uluru im trockenen Zentrum Australiens ist für die Aborigines von großer Bedeutung. Das "Tal des Todes" in der großen arabischen Wüste wurde von Lawrence von Arabien als "weitläufig, einsam und göttlich" beschrieben. In den Felslandschaften des Uluru findet man in Stein geritzte prähistorische Zeichnungen und Inschriften. Entschlüsselt hat man die Zeichen bis heute nicht. Auch die berühmten Nazca-Linien, die gigantischen Geoglyphen in der südperuanischen Atacama-Wüste, geben Wissenschaftlern noch heute Rätsel auf.

16:45 - 17:10, arte
Wildkatzen

Sie ist geheimnisvoll, sagenumwoben und so scheu wie kaum ein anderes Tier: die Wildkatze. Nur wenige Menschen bekommen die hervorragenden Jäger jemals zu Gesicht. Fast unsichtbar streifen sie durch unsere Wälder – seit rund einer halben Million Jahren. Wildkatzen wurden lange so erbarmungslos gejagt, dass sie fast als ausgestorben galten. Heute brauchen sie unseren Schutz. Wie der gelingen kann? Auf der Suche nach Antworten begeben sich Gunnar Mergner und Caroline du Bled heute auf Spurensuche im Nationalpark Hainich in Thüringen – dort wollen sie der bedrohten Art ganz nah kommen. Mit Hightech-Methoden versuchen das auch Wissenschaftler des Senckenberg Forschungsinstituts. Ihr Ziel ist es, die seltenen Wildkatzen mit winzigen DNA-Spuren wie einzelnen Haaren zu identifizieren. Nur so lässt sich herausfinden, wo sich die Tiere in Deutschland tatsächlich aufhalten. Denn in viele Waldgebiete ist die Wildkatze bis heute nicht zurückgekehrt. Naturschützer versuchen sie dort wieder anzusiedeln – mit Hilfe von sogenannten grünen Korridoren. Wie unterscheidet sich eine Wildkatze von unserer Hauskatze? Und kann man Wildkatzen zähmen? „Xenius“ findet es heraus.
17:15 - 18:00, 3SAT
Wunder der Erde

Vulkanausbrüche: Kaum eine andere Naturerscheinung ist so machtvoll, furchteinflößend – und faszinierend. Es ist eine zerstörerische, aber auch Leben spendende Kraft. Sie prägt unseren Planeten mit seinem Reichtum an Arten und Landschaften. Knapp 1400 Vulkane der Erde gelten als aktiv. Manche ruhen seit Jahrhunderten, gar Jahrtausenden, andere stoßen täglich Lava, Felsbrocken und Asche aus. Sie liegen in Bereichen, wo tektonische Platten aufeinanderstoßen oder auseinanderdriften, wie dem Pazifischen Feuerring und dem Ostafrikanischen Grabenbruch. Auch haben Vulkane ganz unterschiedliche Eigenschaften. Manche gehören dem explosiven Typ an, wie der Krakatau, aus anderen, wie den Vulkanen von Hawaii, fließt dünnflüssige Lava. Sie sind berechenbarer und eine Touristenattraktion. Interessante Naturphänomene sind auch vulkanische Erscheinungen wie Solfatare, Fumarolen, heiße Quellen und Geysire.

17:40 - 18:35, arte
Hamburg, die Stadt der Schwäne

Bereits seit 1674 existiert in Hamburg eine behördliche Planstelle zum Schutz der Schwäne der Stadt – die des Schwanenvaters. Damit ist sie eine der ältesten Tierschutzbehörden Europas. Olaf Nieß hat das Amt 1996 von seinem Vater Harald übernommen und ist seitdem mit der Hege und dem Schutz der Tiere beschäftigt. Das Verhältnis der Hamburger zur ihren wilden Stadtschwänen ist innig – werden sie im November eingefangen, gilt das in Hansestadt als offizieller Winterbeginn. Auch der Anfang des Frühjahrs wird erst durch die Rückkehr der grazilen Vögel eingeläutet. „360° Geo Reportage“ hat Olaf Nieß und seine Zöglinge ein Jahr lang begleitet. Seit seiner Kindheit ist der Schwanenvater mit der Rettung von Schwänen und anderen Wildtieren beschäftigt. „Die Legende sagt, solange stolze Schwäne auf der Alster ihre Runden ziehen, ist Hamburg eine freie und wirtschaftlich erfolgreiche Stadt. Ich werde alles dafür tun, dass das so bleibt“, so Nieß. Es gilt einen Bestand von 150 Tieren aufrechtzuerhalten – so will es die jahrhundertealte Gesetzgebung. Keine leichte Aufgabe, denn wo wilde Tiere den Menschen einer Millionenmetropole so nahe kommen, passieren Unfälle, müssen Tiere aus misslichen Lagen befreit, verwaiste Küken aufgezogen und verletzte oder misshandelte Tiere eingefangen werden. Nicht zuletzt ist das jährliche Einfangen jedes einzelnen Schwanes im November ein einzigartiges Spektakel – und mittlerweile weit über Hamburgs Grenzen hinaus bekannt.
18:35 - 19:20, arte
Die Karibik

Keine Insel der Karibik gleicht ihren Nachbarn. Jede hat eine andere Geschichte, Flora und Fauna. Eine ganz besondere Stellung innerhalb der Vielfalt der karibischen Inselwelt besitzen Trinidad und Tobago. Die beiden Inseln liegen zwar in der Karibischen See, haben aber eine enge Verbindung zum südamerikanischen Kontinent. Beide waren einst Teil des Festlandes, sie besitzen eine reiche, dem Kontinent ähnliche Fauna und Flora. Und doch sind sie ganz anders: Die Zeit der Isolation hat sie verändert. Eine Legende der Warao-Indianer erzählt von der „großen Flut“, die Trinidad vom Festland trennte. Das war vor 1.500 Jahren, wissen die Geologen heute. Für viele Arten bedeutete das einen Glücksfall, ihr Leben ist nun karibisch entspannt. Denn die großen Räuber konnten sich auf der Insel nicht halten. Die größten Räuber an Land sind ziemlich klein, wie die etwa dackelgroße Tayra aus der Familie der Marder und der Ozelot, eine kleine Raubkatze. Das gibt anderen Inselbewohnern Raum. Nur in den Flüssen und Sümpfen herrschen noch Anakonda und Krokodilkaiman. Aber auch dort ist Trinidad für eine Überraschung gut: Kapuzineraffen nutzen Äste als Amboss, um an das Fleisch großer Schnecken zu gelangen, den Kaiman haben die schlauen Affen dabei immer im Blick. Tobago, die kleinere der zwei Inseln, ist schon seit 10.000 Jahren vom Kontinent getrennt: Hier haben sich am Boden nur wenige Arten wie Boa constrictor, Agutis oder das Gürteltier gehalten. Die Insel ist ein Vogelparadies und sicherer Hafen für zahllose Meeresvögel. Die Dokumentation „Nach der Flut“ zeigt, wie sich Flora und Fauna entwickeln, wenn sich die Voraussetzungen ändern. Auf einmal Insel: Was macht das mit der Natur? Was blieb vom Kontinent? Wer gewinnt, wer verliert im Überlebensspiel der Insel? Für die Natur sind die Inseln ein Sprungbrett zwischen Südamerika und den Kleinen Antillen. Diese Brückenlage und die vielfältigen Lebensräume machen sie reich an Arten. Dank besonders lichtempfindlicher Kameras aus der Weltraumforschung kann die Dokumentation mit sensationellen Bildern aus den dunkelsten Höhlen und tiefster Nacht aufwarten. Extrem lichtempfindliche Vögel konnten zum ersten Mal überhaupt gefilmt werden, und bei der Eiablage von Lederschildkröten konnte erstmals das natürliche Verhalten beobachtet und gefilmt werden.
20:15 - 21:00, NDR
Norwegens schönste Jahreszeit - Der Winter

Mittelnorwegen, nahe der schwedischen Grenze, kann eine sehr ungemütliche Gegend sein, besonders im Winter. Gut 400 Kilometer nördlich von Oslo liegt die ganz aus Holzhäusern gebaute einstige Bergbaustadt Røros, seit 1980 UNESCO-Weltkulturerbe und einer der kältesten Orte Norwegens. Minus 50 Grad wurden hier schon gemessen und Schnee gibt es reichlich von November bis Anfang Mai. Ella Kjøsnes liebt Schnee, für sie gibt es keine schönere Jahreszeit als den Winter. Die 16-Jährige ist Musherin, Schlittenhundführerin. Mehrmals in der Woche trainiert sie mit ihren sechs Huskys für den 200 Kilometer langen Femund-Lauf, eines der härtesten Rennen Europas. Ella ist in Norwegen schon fast so etwas wie eine Legende. 2015 überraschte ein heftiger Schneesturm die jugendlichen Hundeschlittenfahrer. Manche verbrachten die Nacht ohne Kontakt zur Außenwelt im Sturm. Ella erreichte damals als Einzige das Ziel. Auch in diesem Jahr will sie wieder ganz vorne mit dabei sein, egal, was kommt. Schnee bedeutet für Morton Svendsen und seine Kollegen von der Stadt Røros, dass ihnen die Arbeit nicht ausgeht. Tagtäglich ist das Schneeräumkommando in den engen Gassen und Straßen unterwegs. Manchmal liegt so viel Schnee oder er ist so hart, dass nur schweres Gerät hilft. Mit einem riesigen Schneehobel und einer ebenso beeindruckenden Fräse wird er von den Straßen geholt und mit Lkws abtransportiert. Der eisige norwegische Winter lässt aber auch Flüsse und Seen gefrieren. Für den begeisterten Angler Jan Moen aus Hessdalen kein Problem. Statt mit dem Boot, wie im Sommer, geht es jetzt mit dem Motorschlitten auf den See, Saiblinge angeln. Schnell ein Loch in das Eis bohren, etwas hausgemachten Käse als Lockfutter hineinschütten, tiefgefrorene Maden auf den Haken ziehen und warten. Auch wenn er nichts fängt, hofft er, dass sich stattdessen mal wieder eine der geheimnisvollen Lichterscheinungen blicken lässt. Seit Jahrzehnten beobachten die Menschen im abgelegenen Tal von Hessdalen seltsame Lichter am Himmel, für die es bis heute keine Erklärung gibt. Ungewöhnliche Lichter lassen sich am Femundsee, Norwegens drittgrößtem See, zwar nicht sehen, im Winter jedoch auch kaum Touristen. Schlecht fürs Geschäft von Tone und Rolf Eriksen, Besitzer der Femund Fjellstue, einem kleinen Hotel und Restaurant im abgelegenen Dörfchen Elgå. Der See ist monatelang zugefroren, die Fähre fährt dann nicht und die einzige Straße, die hierher führt, gleicht oft einer Eisbahn. Das Ehepaar machte aus der Not eine Tugend: Es eröffnet jedes Jahr, wenn das Eis auf dem Femund stark genug ist, "Elgå International Airport", einen sehr ungewöhnlichen Flugplatz für Kleinflugzeuge mitten auf dem Femundsee. Nicht weit vom Flugplatz entfernt, auf einem alten Gehöft am Südende des Sees, herrscht Aufbruchstimmung. Eine Gruppe von Schweden und Norwegern packt ihre Pferdeschlitten. Die hölzernen Gefährte sind rustikal, kein Dach, nur ein PS, kein Navi, keine Sitzheizung. Manche sind noch original und damit knapp 200 Jahre alt. Mitten im kältesten Winter folgen 20 Schlitten einem jahrhundertealten Handelsweg vom schwedischen Falun ins norwegische Røros. Knapp zwei Wochen dauert die 350 Kilometer lange Tour quer durch einsame tief verschneite Wälder, über zugefrorene Seen und Flüsse.

21:00 - 21:45, NDR
Sibirien - Die Eisstraße ins Polarmeer

Im Norden von Russland baut man Straßen nicht aus Pflastersteinen, Beton oder Asphalt. Man setzt stattdessen auf "Väterchen Frost" und errichtet Verkehrswege aus Eis und Schnee. Im Norden Sibiriens verläuft eine der härtesten und kältesten Straßen der Welt. Sie wird erst befahrbar, wenn die Temperatur unter minus 30 Grad fällt. Erst dann sind die Flüsse und die Sümpfe der Tundra knochenhart gefroren. Dann entsteht auf Eis und Schnee eine russische Winterstraße, ein so genannter "Simnik", nach dem russischen Wort "Sima" für Winter. Obwohl nur drei Monate im Jahr befahrbar, ist sie die Lebensader für alle Menschen, die nördlich des Polarkreises siedeln. Kostja und Ljoscha, zwei technische Mitarbeiter des "Instituts für Perma-Frostboden-Forschung" in Jakutsk, begeben sich Ende März auf eine abenteuerliche Reise. Sie sollen Forschungs-Ausrüstung in die Arktis bringen: Fässer mit Bohrflüssigkeit, Thermobehälter für tiefgefrorene Bohrkerne, Messgeräte und andere wissenschaftliche Geräte. Weit draußen, im eisigen Polarmeer, liegt das Ziel ihrer Reise: die Arktisstation Samoylov. Ausgangspunkt ist Jakutsk, die Hauptstadt der größten föderalen Republik Russlands. Hier in Sacha, der Republik der Jakuten, gibt es die strengsten Fröste, unter denen Menschen leben - minus 60Grad und noch kälter. Die Erde ist viele Meter tiefgefroren und taut im Sommer nur an der Oberfläche auf. Kostja und Ljoscha fahren einen russischen Lkw der Marke "Ural". Einst als geländegängiges Militärfahrzeug entwickelt, wird er noch heute produziert. Er gilt als unverwüstlich und zuverlässig in den unwegsamen Regionen Sibiriens. Den nächsten größeren Siedlungspunkt werden die beiden erst nach 13 Tagen und 2.000 Kilometern erreichen, weit im Norden, am Ufer des Eismeeres: die Polarhafenstadt Tiksi. Auf der Fahrt lauern so manche Gefahren. Besonders am über 1.200 Meter hohen Werchojansker Gebirgsrücken. Die Berge zeigen sich zwar bei strahlender Sonne und bester Sicht, über den Pass führt sogar eine geräumte Straße. Doch genau hier passieren jedes Jahr viele Unfälle, so auch dieses Mal. Und auch danach bleibt es tückisch. Hunderte Kilometer geht es durch eine unberechenbare Eiswüste. Wie wird die Tour verlaufen? Hält die Fahrzeug-Technik durch? Bleibt das Eis stabil? Der "Simnik" ist auch für erfahrende Sibirien-Fahrer eine echte Herausforderung.

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