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Mittwoch, 27.02.2019
Thema des Tages
Europa ungezähmt

Von den Eiswüsten Nordeuropas über die waldreichen Mittelgebirge, den Feuchtgebieten des Donaudeltas bis zu den Halbwüsten der Iberischen Halbinsel – Europas Landschaften sind einzigartig.

07:15 - 08:00, arte
Zauberhafte Mosel

Die Quelle der Mosel liegt in den südlichen Vogesen, deren dicht bewachsene Wälder ein weltberühmtes Theater inspirierten. An den sonnenverwöhnten Schieferhängen befindet sich einer der steilsten Weinberge der Welt – der berüchtigte Calmont. Entlang ihrer 544 Kilometer prägt die Mosel eine Jahrhunderte alte Kulturlandschaft und Menschen, deren Schicksale über Generationen fest mit ihr verbunden sind. „360° Geo Reportage“ besucht Feen und Elfen, steigt in gigantische Kraftwerksturbinen und überfliegt den steilen Calmont. Kilian Franzen ist einer jener jungen und kreativen Winzer an der Mosel. Seine Weinberge, im steilen Calmont gelegen, haben Tradition. Die moseltypischen Schieferböden, die vor Sonne und Witterung geschützten Steilhänge bieten beste Bedingungen für den Weinbau. Weit unter ihm ist Franck Pihens langer Frachtkahn auf der Mosel unterwegs: 1.300 Tonnen fasst die „Alabama“ und steuert alle großen Moselhäfen in Deutschland und Frankreich an. Eine Rarität bergen die Wälder der südlichen Vogesen, dort, wo die große Mosel entspringt: Im beschaulichen Städtchen Bussang befindet sich Europas letztes Holztheater, das Théâtre du Peuple. Jährlich zieht dieses Kleinod Zehntausende Zuschauer an. In diesem Sommer wird Shakespeares „Sommernachtstraum“ die in den Wald integrierte Bühne mit Feen und Elfen verzaubern.

08:00 - 08:45, arte
Die Winzlinge in freier Wildbahn

Der Nationalpark Guadeloupe auf der gleichnamigen französischen Karibikinsel kann mit über 1.800 Pflanzenarten aufwarten, von denen etwa 500 nur hier vorkommen. Diese Biodiversität ist nicht zuletzt dem bis heute aktiven Vulkan La Soufrière zu verdanken.

09:30 - 10:55, arte
Wo Löwen Aufzug fahren: Das Kolosseum in Rom

Im ersten Jahrhundert nach Christus wurde mitten in Rom das größte Amphitheater aller Zeiten errichtet. Kaiser Vespasian, der mit dem Kolosseum seine neu begründete Dynastie legitimieren und das Volk Roms mit Brot und Spielen für sich gewinnen wollte, stellte dafür unbegrenzte Mittel zur Verfügung. Für die Demonstration der kaiserlichen Autorität bot das Bauwerk eine fantastische Kulisse: Zahlreiche Statuen, Säulen und Fresken an der Außenfassade und im Innenraum rühmten das Römische Reich als Nachfolger des antiken Griechenlands und als unbezwingbare Großmacht. Durch seine ovale Form bot das Kolosseum nach heutigen Berechnungen etwa 50.000 Zuschauern Platz. Die von der römischen Verwaltung für das Volk veranstalteten Spiele und Theateraufführungen wurden im Beisein des Kaisers abgehalten und hatten auch eine wichtige politische Funktion. Archäologische Ausgrabungen zeigen, mit welchem Einfallsreichtum alles daran gesetzt wurde, um den Erfolg dieses PR-Instruments der kaiserlichen Macht sicherzustellen. Archäologische Funde an mehreren Grabungsorten zeugen vom kulturellen und wirtschaftlichen Stellenwert der Spiele im alten Rom. So verdeutlicht die Untersuchung der Gebeine von Gladiatoren, dass Technik und Strategie bei der Gladiatur ebenso wichtig waren wie heute beim Fußball. Die afrikanischen Mosaiken wiederum veranschaulichen die Bedeutung des Raubtierhandels für die Versorgung der Arenen. Im gesamten Reich entstanden Dutzende Amphitheater, die ab dem späten 5. Jahrhundert im Zuge des Untergangs des Römischen Reiches ebenso wie das Kolosseum allmählich verfielen.

13:20 - 14:05, 3SAT
Der Rhythmus des Eises

Die Sonne zeigt sich in Grönland Anfang Februar nach über drei Monaten zum ersten Mal. Etwas für uns so selbstverständliches wie ein Sonnenaufgang wird dort zu einem gefeierten Naturwunder. Die Kinder basteln Papiersonnen, um das Erscheinen der Sonne nach der langen Dunkelheit zu begrüßen, die Erwachsenen veranstalten Schlittenrennen: zwei der vielen Traditionen, die Nathalie und Alain Antognelli während ihres Aufenthalts in Savissivik kennenlernen. Die beiden französischen Fotografen verbringen neun Monate bei einer Inuit-Familie, gehen mit ihr auf Eisbärjagd und Robbenfang, lernen das Fahren von Schlittenhundegespannen und das Herstellen von Kleidung. Sie erkennen, dass das Leben auf dem Eis seinem eigenen Rhythmus folgt und dass das Leben des Naturvolks bedroht ist. Die Welt der Inuit schrumpft, und ihre traditionelle Lebensweise gerät in Gefahr. Durch die Erderwärmung wird das Packeis immer dünner. Es ist nicht mehr tragfähig genug, das offene Meer rückt immer näher, und die Inuit können ihre Jagdgebiete nicht mehr mit dem Schlitten erreichen. Die jungen Inuit haben eine ungewisse Zukunft.

14:05 - 14:50, 3SAT
Irland von oben

Irlands prähistorische Stätten und mittelalterliche Städte, die Hauptstadt Dublin und die traumhaften Landschaften - das alles zeigt der Film mit spektakulären Luftaufnahmen. Dabei offenbart der Film ein Irland, wie es der Zuschauer kaum kennt. Wer weiß schon, dass in Belfast der legendäre Luxusliner "Titanic" vom Stapel lief? Seit 2012 gibt es ein Erlebniszentrum rund um die Legende in der alten Hafenstadt. Der Film wandelt außerdem auf den Spuren von James Joyces "Ulysses" und besucht das Landhaus, in dem Charlotte Brontë ihren Roman "Jane Eyre" schrieb.
14:50 - 15:35, 3SAT
Europa ungezähmt

Der erste Teil der Reihe "Europa ungezähmt" widmet sich "eisigen Welten": Während auf dem Großteil des Kontinentes mildes Klima herrscht, müssen sich die nördlichen Regionen auf Temperaturen bis zu minus 40 Grad einstellen. Ein Härtetest für jede Form von Leben. Trotzdem findet sich eine enorme Vielfalt: vom weltgrößten Landraubtier, dem Eisbären, der die eisigen Polarregionen durchstreift, bis hin zum kleinsten Wiesel, das in den tief verschneiten Wäldern auf die Jagd geht. In dieser lebensfeindlichen, weiß umhüllten Welt überleben nur die Stärksten. Wer hier nicht perfekt angepasst ist, hat keine Chance.

15:35 - 16:15, 3SAT
Europa ungezähmt

Im zweiten Teil der Reihe geht es um die großen Wälder Europas. In den Karpaten beispielsweise haben sich bis heute unberührte Wälder erhalten. Sie sind Heimat des Eurasischen Luchses. Die Neuansiedlung Europäischer Bisons in den Karpaten war erfolgreich. Die urtümlichen Tiere sind natürliche Landschaftsgärtner: Als Grasfresser sorgen sie für artenreiche Lichtungen, Lebensraum für Blütenpflanzen, Insekten und Vögel. Ein ganz anderes Landschaftsbild findet sich in der Taiga: In den tiefen, dunklen Nadelwäldern nahe am Polarkreis haben Braunbären, Wölfe und Bartkäuze ganz unterschiedliche Strategien entwickelt, um die langen schneereichen Winter zu überleben.

15:50 - 16:45, arte
Rhein-Maas – Land der Kanäle

Mitten in Europa gibt es ein einzigartiges Biotop mit einer vom Wasser geformten Landschaft: das Rhein-Maas-Delta. Fast ein Drittel der Niederlande liegt unter dem Meeresspiegel. Das Land zählt 3.500 Polder, zahlreiche seiner Städte sind von Kanälen durchzogen. Daher der Spruch: „Gott erschuf die Welt, aber die Holländer erschufen Holland“. Heute haben die Niederlande ein weltweit einzigartiges Wasserschutzprogramm entwickelt. In diesem Land steht die Natur auf einer Stufe mit der Städteplanung, die intensive Landwirtschaft weicht allmählich dem Wasser und ausgedehnte Naturschutzgebiete liegen in nächster Nähe des größten europäischen Industriehafens Rotterdam. Henni, Remon, Bart, Joop, Thymen, Rob und andere leben im Rhein-Maas-Delta – und sie lieben ihr Land. Sie führen uns von der Quelle der Waal bis zum Hafen von Rotterdam, erklären Pflanzen, Vogelarten und unter Naturschutz stehenden Säugetiere und zeigen, was getan wird, um dieses einzigartige Ökosystem zu erhalten. Durch sie lernt man, dass es zum Erbgut der Delta-Bewohner gehört, den Vorstößen des Meers und den Überschwemmungen zu trotzen. Hier verfolgen Mensch und Tier ein- und dasselbe Ziel: ihren Lebensraum im Gleichgewicht zu halten.Überschwemmungen können zwar nicht völlig vermieden, durch Innovationen wie den „Waal-Bypass“ von Nijmegen aber immerhin reguliert werden.Eine weitere Eigenheiten des Deltas sind die schwimmenden Häuser, die inzwischen zu einer echten Touristenattraktion geworden sind.
16:15 - 17:00, 3SAT
Europa ungezähmt

Europa ist ein grüner und fruchtbarer Kontinent – dank seines gemäßigten Klimas und seines Wasserreichtums. Mit 2857 Kilometern Gesamtlänge ist die Donau der zweitlängste Fluss Europas. An der Donau in Ungarn ereignet sich regelmäßig ein ungewöhnliches Schauspiel: Die großen Theiß-Eintagsfliegen starten zum Hochzeitsflug, Millionen tanzen in der Abenddämmerung über dem Wasser, paaren sich, legen ihre Eier und sterben. Im Donaudelta leben verwilderte Pferde und eine seltene Spezies: der Goldschakal, dessen Lieblingsspeise Karpfen ist.

17:00 - 17:45, 3SAT
Europa ungezähmt

Mit Gipfeln und über 82 Viertausendern liegt der mächtige Gebirgszug der Alpen mitten in Europa. Ihre schwer zugänglichen Hochgebirgsregionen bilden einen weitgehend naturbelassenen Lebensraum. Oberhalb der Baumgrenze sind die Reviere der Murmeltiere. Sie legen große unterirdische Höhlensysteme an, die zum Schutz und Überwintern dienen. Dort können sie sich auch vor dem Steinadler in Sicherheit bringen, dessen Lieblingsspeise Murmeltiere sind. 1200 Adler-Paare haben sich in den Alpen wieder angesiedelt.

17:10 - 17:40, arte
Island, die Westmännerinseln: Unberechenbares Land

Meeresstürme, eisige Winde, Erdbeben und Vulkanausbrüche: Das jüngste Stück Land der Erde, die Westmännerinseln südlich der isländischen Hauptinsel, sind Teil eines einzigartigen Vulkansystems. Heimaey ist die einzige bewohnte Insel des Archipels. 4.500 Menschen trotzen dort den Naturgewalten: Die Lage an einer Nahtstelle tektonischer Platten lässt die Menschen mit der ständigen Gefahr leben. Aus welchem Grund wohnen sie trotz der unberechenbaren zerstörerischen Elemente an diesem abgelegenen Ort? Philippe trifft sich mit Thröstur, der auf der Insel aufgewachsen ist. Auf den ersten Blick wirken die Häuser des kleinen Dorfes, als seien sie den Gewalten des Klimas ausgeliefert - ein extremer Kontrast zwischen der grandiosen Natur und der sehr bescheidenen Architektur. Die junge, aktive Erde macht das Leben sehr abenteuerlich, der jüngste Berg ist lediglich 40 Jahre alt. Doch selbst der Ausbruch des Vulkans Eldfell 1973 konnte die Bewohner nicht lange von der Insel fernhalten. Fast alle Häuser wurden damals unter Lava und Asche begraben. Beinahe wäre sogar der Hafeneingang verschlossen und somit die Haupteinnahmequelle zerstört worden. Die Unberechenbarkeit der Natur stellt unser Konzept vom Haus als Schutzraum und sicheren Ort auf den Kopf – sie ist hier lediglich eine Behausung, die innerhalb von Minuten oder Stunden zerstört sein kann. Doch die Inselbewohner glauben an die schöpferische Kraft des Feuer spuckenden Berges. Nach der Katastrophe begannen sie, die Straßen und öffentlichen Plätze so wiederaufzubauen, dass sie den Naturgewalten trotzen können und machen sich ihren Feind zunutze.
17:40 - 18:35, arte
Eine Jugend in Ladakh

Die zwölfjährige Padma wohnt im Internat, denn ihre Schule ist zweieinhalb Busstunden von ihrem über 4.000 Meter hoch gelegenen Heimatort Gya in Ladakh entfernt, der im Norden Indiens liegt. Alle drei Monate besucht sie ihre Familie, hilft bei den Feldarbeiten und kümmert sich um die Tiere. Wegen der Abgeschiedenheit ist der Zusammenhalt für diese Gemeinschaft überlebenswichtig. Fester Bestandteil des Alltags der Dorfbewohner ist die buddhistische Religion. Dieses Jahr wollen Padma und ihre Schwester Kasket zum ersten Mal an der großen Gotchak-Prozession teilnehmen, obwohl sie dafür eigentlich noch recht jung sind. Dieser drei Tage und zwei Nächte währende traditionelle Umzug führt über hohe Berge und breite Flüsse durch eine atemberaubende Landschaft. In regelmäßigen Abständen halten die Teilnehmer inne, werfen sich auf den Boden und bitten um Frieden und Harmonie für die Welt, für Menschen, Tiere und sogar für Bäume.

17:45 - 18:30, 3SAT
Europa ungezähmt

Trockenheit und Hitze im Sommer, milde Winter mit geringen Niederschlägen: Im fünften Teil der Reihe "Europa ungezähmt" geht es um den "trockenen Süden". Auf der Iberischen Halbinsel wachsen einzigartige Wälder aus immergrünen Korkeichen und Steineichen – Lebensraum des Pardelluchses, einer extrem seltenen Raubkatze. Es gibt nur noch 150 Tiere dieser Art. Dank menschlicher Hilfe wird er vielleicht überleben. Die Extremadura ist für ihre großen Geier-Vorkommen bekannt. Die gefiederten Gesundheitspolizisten sind wahre Flugkünstler und kreisen in Höhen von bis zu 6000 Metern. Die wüstenhaften trockenen Regionen sind Heimat von Perleidechsen, Hornottern und Chamäleons, und an der rauen Atlantikküste Portugals haben sich Weißstörche eine ökologische Nische erobert.

18:35 - 19:20, arte
Flüsse des Lichts

Von seiner Quelle ist es nicht weit bis zum Mittelmeer, doch das Küstengebirge zwingt den Tajo (in Portugal: Tejo) in Richtung Westen bis zum fernen Atlantik. Mit 1.007 Kilometern ist er der längste Fluss der Iberischen Halbinsel. Sein Lauf ist das Ergebnis gewaltiger Urkräfte im Untergrund, die das Land zusammenpressen und anheben. Am wilden Oberlauf sammelt die Künstlerin Esther Martin Steine, die sie in ihrem Atelier bemalt. Das ungezügelte Flussleben findet bei Aranjuez ein Ende. Von nun an fließt der Fluss durch das Kernland spanischer Geschichte. In Toledo trägt jeder Quadratmeter Boden der einstigen Reichshauptstadt Spuren alter Pracht, erbaut von Römern, Germanen oder Arabern. Bauforscher der Universität Bamberg untersuchen die Zeugnisse aus der Zeit des Übergangs vom Islam zum Christentum. Von Umweltrisiken bleibt selbst das am Strom gelegene Gestüt und Weingut Cadaval in Portugal nicht verschont. Gräfin Teresa sorgt sich um die Wasserversorgung der Bio-Reben und das Wohlergehen ihrer Lusitano-Pferde. Auf dem Landgut hat Archäologe Nuno Bicho Spuren einer steinzeitlichen Siedlung gefunden. Vor der Traumkulisse von Portugals Hauptstadt Lissabon rücken die aktuellen Klimaängste in den Hintergrund. Alltagsprobleme bestimmen das Leben vieler Einwohner. Der Stadtteil Benfica ist schon immer Wohnort für Arbeiter und Handwerker. Die Fische am Marktstand von Suliana und Antonio Semedo sind erschwinglich und von guter Qualität. Entspannung bringt ein Angelausflug am Tajo.
20:15 - 21:00, NDR
Der Sambesi - Der donnernde Fluss

Die spektakulären Victoriafälle locken alljährlich unzählige Besucher an. Der Sambesi, der Fluss, der sie speist, ist jedoch über weite Strecken nahezu unbekannt. Noch nie zuvor ist der mächtige Strom so umfassend porträtiert worden wie in dieser zweiteiligen Naturfilmdokumentation. Der Film des vielfach ausgezeichneten Naturfilmers Michael Schlamberger folgt dem Sambesi über 2.600 Kilometer. Der zweite Teil zeigt die faszinierende Tierwelt im riesigen Delta aus Mangrovensümpfen, in das sich der mächtige Strom verästelt, bevor er auf den Indischen Ozean trifft. Die spektakulären Victoriafälle locken alljährlich unzählige Besucher an. Der Sambesi, der Fluss, der sie speist, ist jedoch über weite Strecken nahezu unbekannt. Noch nie zuvor ist der mächtige Strom so umfassend porträtiert worden wie in dieser zweiteiligen Naturfilmdokumentation. Der Film des vielfach ausgezeichneten Naturfilmers Michael Schlamberger folgt dem mächtigen Strom Sambesi über 2.600 Kilometer. Der Ursprung des Sambesi liegt fast unscheinbar versteckt im Dickicht bewaldeter Hügel im Nordwesten Sambias. Auf seinem Weg Richtung Osten durchfließt er sechs afrikanische Staaten und verwandelt unzählige Male seine Form: vom schmalen Rinnsal in ein gigantisches Überschwemmungsgebiet, vom mächtigsten Wasserfall der Welt in eines der üppigsten Feuchtgebiete der Erde. Schließlich vereinigt sich sein Wasser an der Küste von Mosambik mit dem Indischen Ozean. Mehr als 100 Meter stürzt der Sambesi über die Victoriafälle an der Grenze zwischen Sambia und Simbabwe in die Tiefe. Hier erreicht das "Temperament" des Flusses seinen Höhepunkt. Im April eines jeden Jahres schießen 550 Millionen Kubikmeter Wasser in der der Minute über den Felsabriss. Doch Mitte des letzten Jahrhunderts kamen neue Mächte ins Spiel. 1959 wurde die Kariba-Talsperre unterhalb der Victoriafälle fertiggestellt. Durch den Rückstau ist eine riesige Seenlandschaft entstanden. Der Kariba-Stausee ist mit einer Länge von 220 Kilometern der zweitgrößte künstliche See der Welt. Vor dem Bau der Kariba-Talsperre wurden die Ebenen unterhalb des großen Damms, die Mana Pools, Jahr für Jahr vom Hochwasser überschwemmt. Heute werden Zeitpunkt und Umfang der Überflutungen von Menschenhand gesteuert, nur vier Becken des Sambesi führen immer Wasser. Diese Wasserstellen sind ein Treffpunkt für viele Tiere, darunter die seltensten Raubtiere des Schwarzen Kontinents: Afrikanische Wildhunde. Auf seinem letzten Teil der Reise, in Mosambik, nimmt der Sambesi Kurs Richtung Südost. Bevor er auf den Indischen Ozean trifft, verästelt sich der Fluss in ein riesiges Delta aus Mangrovensümpfen mit großen und kleinen Kanälen. Der Bullenhai ist als eines von ganz wenigen Tieren in der Lage, zwischen den Welten aus Salz- und Süßwasser zu pendeln. Vor dem Bau des Kariba-Damms wanderten einige Exemplare von ihnen bis 1.000 Kilometer den Fluss Sambesi hinauf.

22:00 - 22:45, RBB
Orcas - Vorstoß in die Arktis

Der Film zeigt die massiven Veränderungen, die sich in der ökologisch hochsensiblen Polarregion abspielen. Als eindrucksvolles Beispiel dienen die Hauptprotagonisten der arktischen Tierwelt an Land und im Meer: Eisbär und Orca. Neben Aussagen von Wissenschaftlern, die das vermehrte Auftauchen der Orcas in der Arktis beobachten, stützt sich das Filmteam auch auf Berichte von Inuit-Jägern. Die Dokumentation präsentiert die massiven Veränderungen, die sich in der ökologisch besonders sensiblen Polarregion abspielen. Als eindrucksvolles Beispiel dienen die beiden Hauptprotagonisten der arktischen Tierwelt an Land und im Meer: Eisbär und Orca. Neben Aussagen von Wissenschaftlern, die das vermehrte Auftauchen der Orcas in der Arktis beobachten und untersuchen, stützt sich das Filmteam auch auf Berichte der lokalen Bevölkerung: erfahrene Inuit-Jäger erzählen von ihren Begegnungen mit den berüchtigten "Killerwalen".

22:45 - 23:30, RBB
Expedition 50 Grad - Auf dem Breitengrad der Extreme

Der erste Teil der Reise beginnt in den europäischen Urwäldern. Ein kurzer Blick auf ein wildes bewaldetes Europa, das die Expedition nach Osten verlässt, um schon bald in völlig fremde Landschaften einzutauchen: Die Steppen und Halbwüsten Asiens erinnern mehr an die Landschaften Ostafrikas mit den riesigen Weiten der Serengeti. Die Tiere muten seltsam an - wie die Saigaantilopen. Mitten durch Europa verläuft der 50. Grad nördlicher Breite. Entlang dieses Breitengrads hat sich eine Expedition auf die Reise gemacht über Kontinente und durch Ozeane. Die Filmteams erleben Natur und Landschaften, wie sie gegensätzlicher nicht sein könnten. Einmal rund um die Erde auf dem Breitengrad der Extreme: 30.000 Kilometer - immer der Sonne entgegen. Der erste Teil der Reise beginnt in den europäischen Urwäldern. Ein kurzer Blick auf ein wildes bewaldetes Europa, das die Expedition nach Osten verlässt, um schon bald in völlig fremde Landschaften einzutauchen: Die Steppen und Halbwüsten Asiens erinnern die Teams mehr an die Landschaften Ostafrikas mit den riesigen Weiten der Serengeti. Die Tiere muten seltsam an - wie die Saigaantilopen mit unförmigen Nasenverlängerungen.

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