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Montag, 25.02.2019
07:15 - 08:00, arte
Ayurveda in Sri Lanka

Sri Lanka ist als Tropenparadies im Indischen Ozean beliebt bei Strandurlaubern und Kulturreisenden. Immer mehr Gäste nutzen die Auszeit im exotischen Ambiente für einen Kur-Urlaub mit Ayurveda. Die ganzheitliche Medizin, seit 5.000 Jahren in Indien und Sri Lanka praktiziert, hilft mit natürlichen Mitteln und Methoden Krankheiten zu heilen und wird auch bei Europäern immer beliebter. Ayurveda bedeutet: das Wissen vom Leben, vom langen gesunden Leben.Der Film begleitet zwei deutsche Frauen bei dieser besonderen Urlaubserfahrung. Die Schauspielerin und Kabarettistin Maren Kroymann fährt zum wiederholten Mal nach Sri Lanka. Die Berliner Gastronomin Barbara reist zum ersten Mal nach Asien und setzt sich auch zum ersten Mal in ihrem Leben mit ihrer Gesundheit und sich selbst auseinander. Eine Reise in eine unbekannte, spirituell geprägte Welt, eng verbunden mit dem Buddhismus.In Europa gingen viele Schätze spirituellen Wissens im Lauf der letzten Jahrhunderte verloren, in Sri Lanka hingegen kann man sie noch überall finden.

08:00 - 08:45, arte
Die Winzlinge in freier Wildbahn

Der erste Teil führt in den Nationalpark Les Ecrins im Südosten Frankreichs. Dieser umfasst einen Teil der französischen Alpen mit etwa 150 Dreitausendern und einer Gletscherfläche von mehr als 10.000 Hektar. Aufgrund seiner Lage zwischen zwei biogeografischen, klimatischen und geologischen Zonen beherbergt er eine überwältigende Vielzahl an Tier- und Pflanzenarten.
09:35 - 10:30, arte
Jonathan, der Flugakrobat

Die Faszination vom Fliegen begleitet die Menschheit seit jeher. Doch kaum jemanden begeistern die Lüfte so sehr wie den 20-jährigen Flugakrobaten Jonathan Vincent, der mit seiner Familie in einem kleinen Dorf im Norden der Bourgogne lebt. Als Jonathan mit elf Jahren erstmals bei einer Flugschau zu Gast war, verliebte er sich sofort in die Flugzeuge und überredete seine Eltern dazu, Flugstunden nehmen zu dürfen. Im Alter von fünfzehn Jahren flog er dann zum ersten Mal allein. Dieses Jahr entschied er sich schließlich dazu, sein Studium zu unterbrechen, um sich ganz seiner Leidenschaft zu widmen. Immerhin hat er Großes vor: Diese Saison möchte er nicht nur an den französischen Meisterschaften, sondern auch an der Kunstflugweltmeisterschaft teilnehmen und dort eine ganze Reihe Flugfiguren präsentieren, an die er sich bisher noch nicht herangewagt hat. Sobald der Frühling kommt, beginnt Jonathan Vincent das Training in seinem neuen Fliegerclub in der nordfranzösischen Region Picardie. Hier fliegt er diese Saison den Prototypen „ARS 300“, ein einsitziges Kunstflugzeug, das eine Geschwindigkeit von bis zu 400 Stundenkilometern erreicht. Eine wahre Formel-1-Maschine der Lüfte. „360° Geo Reportage“ begleitet ihn.
10:30 - 11:25, arte
Eishockey, Mädchentraum im Himalaya

Ladakh im Nordwesten Indiens ist ein Gebiet der Extreme. In einer Höhe zwischen 2.500 und fast 7.700 Metern herrscht monatelang klirrende Kälte und es gibt kaum Niederschläge. So ist Ladakh eine Gebirgswüste mit wenig Vegetation, aber strategisch wichtig durch die Lage an der Grenze zu Pakistan und China. Neue Entwicklungen oder gar moderne Umbrüche halten nur sehr zögerlich Einzug. Umso verwunderlicher, dass es seit einiger Zeit in Ladakh sogar Frauen- und Mädcheneishockey gibt. „360° Geo Reportage“ hat das aussichtsreichste Frauenteam besucht, mitten im Himalaya. Übersetzt bedeutet Ladakh: Land der hohen Pässe. Direkt hinter der Hauptstadt Leh windet sich die Straße die Gebirgskette hoch bis auf 5.600 Meter und führt in ein Tal an der Grenze zu China. 20 Kilometer außerhalb der Stadt, am Ufer des Indus, liegt das Secmol-Internat, in dem Tsewang Chuskit lebt und lernt. Secmol steht für: Students Educational and Cultural Movement of Ladakh – übersetzt: Studenten- und Schülerbewegung von Ladakh. Eine private Schulinitiative, die Kindern und Jugendlichen aus armen Dorffamilien den Zugang zu Bildung ermöglichen will. Eishockey ist ein wichtiger Teil des Erziehungsprogramms. Chuskit wohnt seit zwei Jahren hier und trainiert wie die anderen Mädchen jeden Morgen auf dem schuleigenen, selbst gebauten Eishockeyfeld. Von Mitte Dezember bis Ende Februar sind Schul- und Universitätsferien. Dann wird jeden Morgen und jeden Abend Eishockey trainiert und gespielt. Nach dem gewonnen Halbfinale bereitet sich das Team jetzt auf das kommende Endspiel vor. Insgesamt spielen in Ladakh inzwischen rund zwölf Männerteams und vier Frauenmannschaften. Das Team Secmol hat schon viele Turniere gewonnen, vor allem die Mädchen. Wie wird es in diesem Jahr sein? Wird Chuskit mit ihrer Mannschaft siegreich aus dem Finale hervorgehen?
11:10 - 11:55, B3
Über den Inseln Afrikas - Mauritius

Renaud Vandermeeren ist Fotograf und Paramotorpilot. Mit seinem motorisierten Gleitschirm unternimmt er Expeditionen in die entlegensten Winkel der Erde, um Menschen und Landschaften aus der Luft zu fotografieren. Besonders gerne übt er seinen Beruf auf Mauritius aus, denn nirgends findet er so viele Motive wie auf der "süßesten Perle des Indischen Ozeans". Diesmal arbeitet er an einem Fotoband über Mauritius - zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Renauds Foto-Expedition führt ihn im Tiefflug über Zuckerrohrfelder, zu Traumhochzeiten in Luxushotels und auf Tauchgänge zu Unterwasser-Wracks. Aber auch den ältesten Krämerladen in der Hauptstadt Port Louis lernt er kennen und Michel Legris, den berühmten Sänger der Insel, dessen Vorfahren noch Sklaven waren. Abenteuerlich wie sein ganzes Leben ist Renauds Begegnung mit dem Kite-Surf-Weltmeister Nico Kux: Bei spektakulären Luftaufnahmen über der Lagune muss Renaud mit starkem Wind kämpfen - und der ständigen Gefahr, seinen Gleitschirm mit Nicos Kite zu verheddern. Weit weniger gefährlich dagegen sein nächstes Motiv: Sidah, die älteste Fischerin der Insel, möglicherweise der Welt. Renaud hat sie aus der Luft in ihrer Piroge entdeckt. "Der große Vorteil am Paramotor ist", sagt er, "dass man tief und langsam fliegt und unmittelbar mit den Menschen kommunizieren kann. Die Leute fragen sich dann: Was ist das für ein Kerl da oben?" Sidah öffnet dem Kerl ihr Herz und erzählt, dass es die Liebe war, die sie zur Fischerin gemacht hat. Renaud, Schöngeist und Abenteurer, bleibt auf seiner Reise vom Glück gesegnet. Bei einem spektakulären Absturz mit dem Paramotor bricht er sich nur den kleinen Zeh und kann nach ein paar Tagen weiterfliegen. Am Ende hat er Tausende neuer Fotos im Gepäck - und die Gewissheit, dass er immer wieder zurückkehren wird zur süßesten Perle im Indischen Ozean.
11:25 - 12:15, arte
Nepal – Die Heimkehr der Schnee-Kinder

Die Bergwelt des Himalayas ist von atemberaubender Schönheit, doch das Leben in der Abgeschiedenheit ist hart. Wie fast alle Kinder im Internat der Snowland Ranag Light of Education School in Kathmandu wurden auch das Mädchen Tsering Deki Lama und die beiden Jungen Nima Gurung und Jeewan Mahatara im Alter von vier Jahren von ihren Eltern in die Hauptstadt geschickt, um an der von einem buddhistischen Mönch geleiteten Schule die Erziehung und Bildung zu genießen, die ihnen ein besseres Leben verspricht. In all diesen Jahren konnten sie ihre Eltern weder sehen noch mit ihnen kommunizieren; so fühlen sie sich von ihren Familien völlig verlassen. Deshalb ermöglicht die Schule den jungen Leuten nun nach dem Abschluss, für die Dauer von drei Monaten zu ihren Familien zurückzukehren. Die Dokumentation begleitet die drei auf ihrem langen Weg zurück zu ihren Familien. Sie reisen per Flugzeug und Bus, vor allem aber zu Fuß, denn nur auf diese Art können sie bis in die abgelegenen Bergdörfer vordringen, wo sich das Leben der Menschen seit Jahrtausenden kaum verändert hat. Die Jugendlichen haben sich dagegen an das bequeme Leben in Kathmandu gewöhnt, wo sie jeden Tag duschen und drei Mahlzeiten zu sich nehmen können, Handys besitzen und in den sozialen Netzwerken unterwegs sind. Die Dokumentation bietet ihnen die Gelegenheit, sich mit der eigenen Geschichte und dem Gefühl des Verlassenseins auseinanderzusetzen, das harte Landleben der Familie zu teilen und verloren geglaubte Familienbande neu zu knüpfen. Dass sie sich dabei selbst filmen, verleiht der Dokumentation eine sehr persönliche, emotionale Note.
11:55 - 12:40, B3
Von Bayern nach Baku

Die Fahrer der Allgäu-Orient-Rallye durchqueren zwölf Länder, darunter Montenegro, Albanien, Georgien und schließlich Aserbaidschan. Vier Stuttgarter sind zum ersten Mal dabei, trauen sich aber zu, diesen außergewöhnlichen Rallye-Klassiker zu bestehen. Ihre Autos sind nicht mehr die jüngsten. Keines hat mehr als 1.111 Euro gekostet und keines würde die nächste TÜV-Prüfung bestehen. Gefahren wird nach Karte. Navigationsgeräte sind nicht erlaubt und auch Autobahnen sind tabu. Schlafmangel und unfreiwillige Pausen sind vorprogrammiert und übernachtet wird meist unter freiem Himmel. Allerdings ist nicht allein der Weg das Ziel. Unterwegs müssen auch Rallye-Aufgaben gelöst werden, wie etwa einen Maibaum aufstellen in Tirana oder einen brennenden Berg finden in Aserbaidschan. Denn sonst wird es nichts mit dem ersten Preis: einem echten Kamel. Beide, das frisch gewonnene Wüstenschiff und die treuen Rallyeautos werden am Ziel gespendet. Der Lohn der Rallyefahrer: Zwei Wochen voll von überraschenden Begegnungen und Erlebnissen und das Gefühl, Teil eines fantastischen Abenteuers gewesen zu sein.
12:15 - 12:50, arte
Re: Italiens verlorene Jugend

Die Neapolitanerin Serena Caterino sieht in ihrer Heimat keine Chancen mehr. Bereits vor mehr als zwei Jahren hat sie ihr Studium zur qualifizierten Krankenpflegerin abgeschlossen. Seitdem hat sie versucht, in Italien eine Anstellung zu finden – vergeblich. Perspektivlosigkeit, schlechte Bezahlung und prekäre Lebensverhältnisse – immer mehr junge Italiener sind gezwungen, ihr Glück im Ausland zu suchen. Serena ist bereits auf dem Absprung. Zuvor muss sie noch pauken und einen Sprachtest in Deutsch bestehen. Nur mit einem B2-Zertifikat wird ihr Krankenpfleger-Diplom in Deutschland anerkannt.
15:50 - 16:45, arte
Amazonas – Heilende Tropen

Das wasserreiche Amazonas-Delta beherbergt eine einzigartige Flora und Fauna. Diese kinematographische Entdeckungsreise beginnt im Norden des Deltas, wo sich mit dem Nationalpark Tumucumaque das größte Regenwaldschutzgebiet der Welt befindet. Auf Höhe der Stadt Macapá erreicht der Fluss eine Breite von 30 km, hier transportieren Frachtschiffe Erz und Soja aus dem Hinterland. Auf der anderen Flussseite liegt die Ilha de Marajó, die größte Flussinsel der Welt. Vor 200 Jahren vermischten sich hier portugiesische Einwanderer mit der indigenen Bevölkerung. Heute leben deren Nachkommen am Rande des undurchdringlichen Dschungels vom Fischfang und vom Anbau der Açaí. Diese Beere gilt als „Superfrucht“, der zahlreiche Heilkräfte nachgesagt werden, und wird auf der ganzen Welt verkauft. Südlich der Flussinsel mündet der Rio Tocantins in den Rio Pará, der ebenfalls bis zu 30 km breit wird. Die beiden Flusssysteme – der Amazonas im Norden und der Pará-Tocantins im Süden – sind miteinander verbunden und begrenzen so das 250 km große Delta. Die Reise endet im Hafen von Belém im Süden des Deltas, wo die Fischer bei Morgendämmerung ihre kleinen Einmaster entladen. Der Markt Ver-o-Peso bietet eine außergewöhnlich große Vielfalt an Fischen und anderen Tieren aus Fluss und Meer. Und der angrenzende Kräutermarkt ist bekannt für seine verschiedenen Arzneipflanzen, Wurzeln und tropischen Mixturen. Nicht nur die Einheimischen decken sich hier mit Waren ein: Dieser Markt ist eine wahre Schatzkammer für Wissenschaftler und Ethnobotaniker aus der ganzen Welt.

17:10 - 17:40, arte
Peru: Die Flussstadt Iquitos

Iquitos, die weltweit größte Stadt ohne Straßenzufahrt, erreicht man nur per Flugzeug oder Schiff. 1.000 Kilometer von Lima entfernt, leben die 400.000 Einwohner mitten im peruanischen Regenwald. Wie konnte diese Stadt im Amazonasdschungel eine der größten des Landes werden? Der Grund, warum sich die Ureinwohner hier ansiedeln und entlang des Wasserlaufs Beziehungen und Handel aufbauen konnten, ist der Fluss. Im Stadtteil Belén, der jedes Jahr mehrere Monate vom Amazonas überflutet wird, erkundet Philippe das Leben im Regenwald auf und mit dem Fluss. Das scherzhaft auch „Venedig von Loreto” genannte Viertel steht vor großen stadtplanerischen Herausforderungen, doch die 70.000 Beléner gestalten ihren Wohnraum mit Ausdauer und Erfindergeist: Einige Meter über dem Boden werden ihre einfachen Holz- und Wellblechhütten von Stelzen gehalten. Die Abschnitte mitsamt Straßen und Hausnummern sowie einigen öffentlichen Einrichtungen haben alle zwei Etagen kommt die Überschwemmung, wandert das Leben mit dem Wasser etwa fünf Meter über den Boden. So auch der Alltag der Familie von Micher: Sein Haus hat er aus besonders robusten Holzarten und verflochtenen Irapay-Palmblätter gebaut, wodurch es sich besonders gut an die Geografie und das Klima anpasst. Die steigenden Kosten der natürlichen Materialien zwingen jedoch immer mehr Beléner, diese gegen moderne wie Wellblech auszutauschen … Im Winter steht der Familie dann auch noch der Umzug in ein schwimmendes Haus, ein sogenanntes Casa balsa, bevor, denn obwohl der sich ändernde Pegelstand des Flusses das Haus die meiste Zeit über nicht beeinträchtigt, versinkt es doch jedes Jahr für kurze Zeit gänzlich im Wasser.
17:40 - 18:35, arte
Laos - Das Dorf über den Wolken

Irgendwo im Nordwesten von Laos, hoch über den Wolken, liegt das Dorf Peryensang Mai abgeschnitten vom Rest der Welt. Ohne befestigte Straße, ist es bis heute von moderner Zivilisation fast unberührt geblieben. Auch seine Bewohner vom Volksstamm der Akha scheinen in einer anderen Zeit zu leben: Ihre eigene Sprache kennt keine schriftlichen Zeugnisse, ihr Alltag wird bestimmt durch die von den Vorfahren überlieferten Regeln und Zeremonien, etwa dem Opfern von Tieren, um Unglück abzuwenden. Das Festhalten an den teils sehr brutalen Bräuchen gibt den Akha Halt und Orientierung. Besonders die Frauen des Dorfes haben ein arbeitsreiches Leben. Ihre Aufgaben reichen von der Landwirtschaft über Arbeiten im Haus bis hin zur Herstellung traditioneller Kleidung. Denn die Akha sind größtenteils Selbstversorger. Die Dokumentation erzählt die Geschichte der Familie Laovan. Die Mutter Yeapheun musste stets hart arbeiten, um die große Familie durchzubringen. Der Vater wacht als Dorfältester über die Einhaltung der strengen Regeln und Gebote der Akha. Für die beiden und ihre ältesten Kinder ist kein anderes als das mühsame Leben auf dem Berggipfel vorstellbar. Hoffnungsträger der Familie ist daher der jüngste Sohn Kienglom, der seit seinem elften Lebensjahr in der Stadt zur Schule geht. Das Volk der Akha steht, wie viele Bergvölker in Laos, vor einem Umbruch: Ein Umzug ins tieferliegende Tal würde Strom, fließendes Wasser und eine bessere medizinische Versorgung bedeuten – aber auch das Aufgeben uralter Rituale. ARTE nimmt den Zuschauer mit auf eine emotionale Entdeckungsreise zu einem Volk, das hin- und hergerissen ist zwischen Tradition und Moderne und das sich in der heutigen Zeit neu erfinden muss.
18:35 - 19:20, arte
Flüsse des Lichts

Seinen Ursprung hat der Duero, in Portugal Douro genannt, in der spanischen Provinz Soria. Mit einer Länge von 897 Kilometern ist er der drittlängste Fluss der Iberischen Halbinsel. Auf seinem Weg nach Portugal, wo er in Porto in den Atlantischen Ozean mündet, passiert er romantische Felsennester und historische Handelsstädte, durchfließt kaum zugängliche Gebirgslandschaften und liebliche Täler. Jahrhunderte lang bildete der Strom die umkämpfte Grenze zwischen Islam und Christentum. Gewaltige Burgen zeugen vom erbitterten Ringen an seinen Ufern. Wenige Kilometer entfernt keltern Winzer wie Susana Arroyo im Ribeira del Duero von Weinliebhabern geschätzte Rotweine. In Uferstädten wie Tordesillas und Zamora wird das Kulturerbe von Künstlern, Handwerkern und bei Karfreitagsprozessionen hochgehalten. Aussterbende Eselarten bekommen durch Tierfreunde wie Jesús Pérez eine Überlebenschance, und im kargen Grenzland ist Züchter Alonso Santos de Pedro stolz auf seine Milchschafe. Sorgen bereiten ihm jedoch der Klimawandel und der alles andere als nachhaltige Umgang mit dem knapper werdenden Flusswasser. Jenseits der Grenze wachsen im Dourotal auf steilen Schieferhängen die Trauben, aus denen Portwein gemacht wird. Traditionell wird Port im Atlantikhafen von Porto und Gaia gelagert und verschifft. Nun renovieren Kreative historische Häuser und eröffnen Bars, Galerien und Hostels. Porto boomt, daran haben Frauen wie Paula Lopes ihren besonderen Anteil. Die Wirtin findet ihre Work-Life-Balance beim Kreieren von Menüs und im Licht der im Ozean untergehenden Sonne.

20:15 - 21:05, 3SAT
Mein unbekanntes Amerika

In South Dakota taucht Arthur Honegger in die Welt der Lakota Sioux ein. Von ihnen lernt er reiten und kommt auch ihrem besonderen Verständnis für Mensch, Tier und Natur näher. Acht Jahre war Arthur Honegger USA-Korrespondent des Schweizer Fernsehens. Insgesamt 47 von 50 Bundesstaaten hat er in jener Zeit besucht. Für eine vierteilige Reisedoku-Serie kehrt er zurück – nun aber in das unbekannte Amerika. In South Dakota reist Arthur Honegger ins Reservat Pine Ridge. Es ist eines der Reservate, in welche die Ureinwohner nach der Eroberung Nordamerikas verbannt wurden, gezwungen ihre traditionelle Lebensweise abzulegen. Die Region ist heute eine der ärmsten in den USA: Jobs gibt es kaum und auch praktisch keine Familie, die nicht mit Alkohol- oder Drogen-Problemen kämpft. Trotzdem haben die Ureinwohner ihre eigene Kultur nicht vergessen. In diesem, sonst verschlossenen, Mikrokosmos will Honegger grundlegenden Fragen nachgehen: Wie lebt dieses Volk im heutigen Amerika? Was macht die besondere Beziehung aus, welche dieser Stamm zu Pferden pflegt, zu Büffeln und zur gesamten Natur? Was kann er als Europäer davon lernen? Auf der Suche nach eben dieser Verbundenheit setzt sich Honegger zum ersten Mal auf ein Pferd. Sein Ziel: gemeinsam mit den Lakota Sioux durch den Badlands Nationalpark zu reiten. Der Park ist Teil des Reservats und bekannt für seine spektakuläre Landschaft. Abseits der großen Politik macht Honegger seine ganz persönliche Naturerfahrung. Der Vegetarier begleitet eine traditionelle Büffeljagd und betet gemeinsam mit Einheimischen in einer Schwitzhütte.

20:15 - 21:00, Phoenix
Ägypten von oben

Das Land Ägypten, seine Menschen und Mythen, faszinieren die Menschheit seit Jahrhunderten. Die Wissenschaftlerin Dr. Sarah Parczak nimmt die Zuschauer mit auf eine einzigartige Entdeckungsreise zu den Geheimnissen des alten Ägyptens. Mit modernster Satellitentechnik wird versucht, eine neue Karte des alten Ägypten zu schaffen. Tausende von neuen geschichtlichen Orten und verlorene Gräber, Tempel und Städte, die unter dem Treibsand begraben sind, werden enthüllt. Zum ersten Mal wird mittels 3-D-Computergrafik ein neues altes Ägypten vorgestellt, das unser Verständnis dieses antiken Land revolutionieren könnte. Das Land Ägypten, seine Menschen und Mythen, faszinieren die Menschheit seit Jahrhunderten. Die Wissenschaftlerin Dr. Sarah Parczak nimmt die Zuschauer mit auf eine einzigartige Entdeckungsreise zu den Geheimnissen des alten Ägyptens. Mit modernster Satellitentechnik wird versucht, eine neue Karte des alten Ägypten zu schaffen. Tausende von neuen geschichtlichen Orten und verlorene Gräber, Tempel und Städte, die unter dem Treibsand begraben sind, werden enthüllt. Zum ersten Mal wird mittels 3-D-Computergrafik ein neues altes Ägypten vorgestellt, das unser Verständnis dieses antiken Land revolutionieren könnte.

21:00 - 21:45, Phoenix
Ägypten von oben

Pyramiden, Sphinx und die Gräber der Pharaonen: Die Wissenschaftlerin Dr. Sarah Parcak glaubt, dass diese Funde nur ein Bruchteil dessen sind, was die alten Ägypter hinterlassen haben. Auch Teil 2 der fesselnden Dokumentation nimmt die Zuschauer mit auf eine außergewöhnliche Entdeckungsreise. Mittels modernster Fernsehtechnik versucht der Film den Mysterien des alten Ägyptens auf die Spur zu kommen. Die alten Ägypter faszinieren die Menschheit seit Jahrhunderten. Die Pyramiden, die Sphinx und die Gräber der Pharaonen sind bleibende Monumente aus der Vergangenheit. Die Wissenschaftlerin Dr. Sarah Parcak geht jedoch davon aus, dass die bereits entdeckten Funde nur ein Bruchteil dessen sind, was die alten Ägypter tatsächlich hinterlassen haben. Die faszinierende Dokumentation führt die Zuschauer auf eine außergewöhnliche Entdeckungsreise, um einige der Mysterien des alten Ägyptens zu lösen.

21:05 - 22:00, 3SAT
Mein unbekanntes Amerika

Der Hurrikan Maria hinterließ im September 2017 eine Spur der Verwüstung auf Puerto Rico. Für einen Wiederaufbau fehlt oft Geld und Unterstützung. Arthur Honegger packt an. Als Honegger in Puerto Rico ankommt, erkennt er sofort: Auch Monate nach dem verheerenden Wirbelsturm sind die Folgen der Katastrophe unübersehbar. Viele Menschen haben noch immer keinen Zugang zu fließendem Trinkwasser, geschweige denn ein festes Dach über dem Kopf. Auch das Kinder- und Jugendtheater in Loìza, einige Kilometer von der Hauptstadt San Juan entfernt, liegt nach wie vor in Trümmern. Honegger möchte beim Wiederaufbau helfen. Er lernt Zora kennen, die unermüdliche Direktorin des Theaters, und David, ihren Jugendfreund. Gemeinsam versuchen sie die Bürgermeisterin von Loìza zu überzeugen, Geld zu bewilligen. Vielleicht kann ja die Anwesenheit der Kamera aus dem fernen Europa helfen. Aber die Zeit ist knapp und weitere Helfer für den Wiederaufbau zu finden schwierig. Trotz allem wird auf der Baustellte gesungen, getanzt und gelacht. Honegger erfährt während der Aufräumarbeiten viel über das Lebensgefühl auf Puerto Rico, die Politik und das schwierige Verhältnis zur USA, welche die Karibikinsel als Außenterritorium und nicht als eigenständigen Bundesstaat definieren. Im Vordergrund steht für ihn für einmal aber nicht die Weltbühne, sondern die kleine Theaterbühne in Loìza. Ob Honegger und seine Helfer es schaffen, das Theater bis zur geplanten Aufführung wieder herzurichten? Acht Jahre war Arthur Honegger USA-Korrespondent des Schweizer Fernsehens. Insgesamt 47 von 50 Bundesstaaten hat er in jener Zeit besucht. Für eine vierteilige Reisedoku-Serie kehrt er zurück – nun aber in das unbekannte Amerika.

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