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Montag, 29.04.2019
07:15 - 08:00, arte
Valparaíso, die Stadt der Aufzüge

In den nächsten Jahren wartet viel Arbeit auf den Chefmechaniker Luis Segovia und die Renovierungsmannschaft: Schon heute fallen täglich Aufzüge aus, weil alte Teile verschlissen sind und für eine Komplettsanierung bislang das Geld fehlte. Die Mechaniker müssen vor allem improvisieren können und schwindelfrei sein. Nun sollen sechs Aufzüge saniert werden, die seit langem ungenutzt in der Stadt verrotten. Die Stadt Valparaíso entwickelte sich ab Beginn des 19. Jahrhunderts rasant – bis zur Öffnung des Panamakanals 1914. Inzwischen ist Valparaíso für die internationale Schifffahrt fast bedeutungslos. Zeugnisse der ehemals herausragenden Rolle der Stadt sind die alten Ascensores. Die Aufzüge sind auch heute noch dringend benötigte Transportmittel. Sie sind die Lebensadern zwischen den Vierteln der steil an den Hängen errichteten Stadt. Der steilste Aufzug hat einen Steigungsgrad von 70 Grad. Nachdem die UNESCO 2003 die historische Altstadt von Valparaíso inklusive der Standseilbahnen als Weltkulturerbe anerkannt hat, sollen jetzt endlich alle noch existierenden Aufzüge modernisiert werden. Doch wo zuerst beginnen? Zumal in der Bucht von Valparaíso vor allem während des südamerikanischen Winters das Wetter oft unberechenbar ist. Bei Regen und nach heftigen Stürmen herrscht auch an den Aufzügen Ausnahmezustand – die alten Bauteile sind extrem wetteranfällig. Der Regen weicht den Untergrund auf, marode Holzstützen oder Schienen werden unterspült und verschoben. Die Mechaniker sind in jeder Regenpause im Einsatz.
08:00 - 08:45, arte
Brasiliens Küsten

In Curiaú, im Amazonasgebiet im Norden Brasiliens, halten die Einwohner des Quilombo – so bezeichnete man zur Zeit der portugiesischen Kolonialherrschaft die Niederlassung geflohener afrikanischer Sklaven – das Andenken an ihre Vorfahren in ihrer Musik lebendig. Auf der Insel Marajó widmet sich Ana auf ihrer Fazenda der Zucht von Wasserbüffeln. In der nordbrasilianischen Großstadt Belém findet die Prozession "Círio de Nossa Senhora de Nazaré" statt. Mit etwa zwei Millionen Teilnehmern ist es eine der größten katholischen Feierlichkeiten zu Ehren der Jungfrau Maria und bedeutet den Einwohnern der Region mehr als das Weihnachtsfest. In den Palmenhainen des Bundesstaats Maranhão kämpfen die Frauen, die von der Verarbeitung der Babassu-Nuss leben, für ihre Rechte und ihre Existenzgrundlage. Und in der Bucht von São Marcos schließlich rettet Luis alte Segelboote vor dem Verfall.
09:45 - 10:40, arte
Kamelmilch, Kasachstans Wundermedizin

Kasachstan ist der neuntgrößte Flächenstaat der Erde, der überwiegende Teil seines Territoriums besteht aus Steppen, Wüsten und Halbwüsten. Was viele Menschen selbst hier in Zentralasien als unwirtlichen Lebensraum empfinden, ist für Kamelhirten wie den 35-jährigen Berigbai und seine Frau Gulja angestammte Heimat. Die modernen Nomaden und ihre Tiere leben in und von der Wüste, wie einst Jahrhunderte lang ihre Vorfahren. "360° Geo Reportage" ist dem Treck gefolgt. Die Taukum-Wüste erstreckt sich im Süden Kasachstans. Ihre Fläche entspricht fast der Größe der Schweiz. Sie ist ein idealer Lebensraum für allerlei Arten von Kamelen, deren Zucht langsam aber sicher wieder zu einem wichtigen Wirtschaftszweig im Lande wird. Im Zentrum steht dabei die Milch der Tiere. Seit jeher liefern die Kamele damit das Wichtigste, was Menschen zum Überleben in der Wüste brauchen: ausreichend Flüssigkeit, die außerdem einen hohen Nährwert besitzt. Die Nomaden haben eine Methode entwickelt, die Kamelmilch für lange Zeit haltbar zu machen. Durch Zugabe besonderer Milchsäurebakterien entsteht der sogenannte Kamelmilch-Schubat. Nicht nur in Kasachstan hat sich der Schubat zum neuen Verkaufsschlager entwickelt – und wird sogar zur Behandlung von Kranken eingesetzt. Der Grund dafür dürfte das spezielle Wüstenfutter sein. Die Kamele fressen alle Arten von Pflanzen, dornige, stachlige, bittere oder salzige, wie den Saksaul oder die salztragenden Tamarisken. Viele davon gelten bei den Nomaden als Heilpflanzen. Wissenschaftler untersuchen derzeit, welche Wirkungsmechanismen hinter ihnen stecken. Beispielsweise enthält Kamelmilch etwas, das keine andere Milch so reichlich vorweisen kann: eine Reihe antibakteriell wirkender Enzyme und Proteine, sogenannte Bakterienkiller, die das Immunsystem stärken und sogar heilende Wirkungen haben können. Beste Voraussetzungen, um mit Kamelmilch gute Geschäfte zu machen.
10:25 - 11:10, B3
Die Stimme der Donau

Gut 600 Kilometer fließt die Donau durch Deutschland - von der Quelle im Schwarzwald bis zur Grenze unterhalb von Passau. In ihrem Oberlauf ist die Donau kein freier Fluss mehr. Sie ist zerstückelt in eine Kette von Stauseen. Der Fluss als Verkehrsweg, Kraftwerkskühler und Stromlieferant mit meist verheerenden Auswirkungen wie dem Hochwasser von 2013. Am natürlichsten präsentiert sich die Donau in dem Abschnitt ab Straubing: 70 Kilometer fließt die Donau ungehindert durch die Ebene vor dem Bayerischen Wald. Seit über 30 Jahren tobt ein erbitterter Streit um diesen Teil der Donau. Während die einen diesen letzten, großen Abschnitt der frei fließenden Donau in Deutschland unbedingt zur Wasserstraße ausbauen wollen, möchten die anderen den "bayerischen Amazonas" erhalten, der wegen seiner einzigartigen Flora und Fauna ein echtes Naturjuwel ist. In diesen 70 Kilometern gibt es mehr Fischarten als im ganzen Rhein- und Elbegebiet. Die Zugvögel schätzen die Schlickflächen, die durch die Wasserstandschwankungen in den Altwassern entstehen. Selbst bei extremer Kälte friert der Fluss nicht zu und wird damit zum Rückzugsgebiet für unzählige Wasservögel. Der siebzig Kilometer lange Abschnitt der Donau in Niederbayern gehört zu den letzten unverbauten Flusslandschaften Mitteleuropas. Wenn die Donau auch hier begradigt und gestaut wird, geht ein weiterer Lebensraum für seltene Tier- und Pflanzenarten verloren und damit auch ein Stück europäisches Naturerbe. Was dieser "Umbau" für diese einzigartige Flusslandschaft bedeuten würde, kann sich jedoch nur der vorstellen, der dem lebendigen Fluss zuhört und die Donau zwischen Straubing und Vilshofen einmal erlebt hat, wer die Lebensräume mit ihren seltenen Tier- und Pflanzenarten kennt. Und gerade diese weitgehend unbekannten Einblicke gewährt die aufwendige Dokumentation von Jürgen Eichinger.

10:40 - 11:20, arte
Die Baumkletterer von Kalifornien

Kalifornien ist die Heimat der Mammutbäume. Die stattlichen Riesen werden bis zu 3.000 Jahre alt und nicht selten mehr als 100 Meter hoch. Inzwischen gibt es nur noch wenige von ihnen. Wissenschaftler und Forstmitarbeiter bemühen sich um die letzten verbliebenen Exemplare, katalogisieren, vermessen und untersuchen sie. Doch bis in die Kronen wagt sich nur eine besonders waghalsige Gruppe von Männern – die Baumkletterer. Chad Brey gilt als einer der besten der USA. Deshalb wird der 38-Jährige immer wieder für Aufträge angeheuert, die als schwierig oder waghalsig gelten. Wie etwa das vertikale Vermessen eines Mammutbaums, dessen angegebene Höhe von etwa 90 Metern letztmalig vor 40 Jahren gemessen wurde. Inzwischen sollte der Baum um einiges höher sein. Selbst in Kalifornien gibt es derart hohe Bäume nur noch selten. Für die kalifornische Holzindustrie wurden im letzten Jahrhundert 96 Prozent des Bestandes gefällt, und selbst heute möchte die Industrie nicht auf das wertvolle Baumaterial verzichten. Während Aktivisten und Umweltschützer zum offenen Kampf gegen die Wirtschaft aufrufen, sucht Chad mit Wissenschaftlern nach anderen Wegen. Für seinen neuen Auftrag soll er alte und gut entwickelte Bäume finden, von denen Biologen Ableger ziehen wollen, um sie in anderen Teilen der Welt anzupflanzen. Die Zeit drängt, denn mittlerweile wird Kalifornien in jedem Sommer von verheerenden Waldbränden heimgesucht, die auch die letzten Exemplare der Mammutbäume bedrohen.

11:10 - 11:55, B3
Sri Lanka - Die leuchtende Insel

Sri Lanka bedeutet "leuchtende Insel". Die Insel wird oft auch "Perle des Indischen Ozeans" genannt und ist ein Schmelztiegel der Kulturen und Religionen. Für die Menschen dort ist sie ein schimmerndes Kleinod. Dieser Film zeigt nicht nur die schönsten Orte des Inselstaates Sri Lanka. Durch ganz unterschiedliche, pittoreske Landschaften führt der Weg auch geradewegs in das Leben mehrerer, außergewöhnlicher Menschen. Ihre Berufe wirken im lokalen Kontext vielleicht wie eine Selbstverständlichkeit, dennoch haben sie neue Wege beschritten. Gemeinsam haben sie vor allem Leidenschaft für Berufung und Beruf, Liebe zu ihrer Heimat und Beständigkeit, um Hindernisse zu überwinden. Elefantenkostüm- oder Skateboarddesigner, Stelzenfischer oder "Monkeymaster", sie alle leben in einigen der schönsten Regionen Sri Lankas. Der Film zeigt einen sehr persönlichen Blick in ihre Arbeitswelten und ihr Privatleben. Bei den festlichen Paraden der jährlich stattfindenden Kataragama Perahera treffen sie dann auf eine Vielzahl ganz unterschiedlicher Menschen verschiedener Religionen. Diese Zusammenkunft vieler Tausender Hindus, Buddhisten und Muslime wirft Licht auf die friedliche Koexistenz der Sri Lanker mit unterschiedlicher Religion, Sprache und Kultur. K. C. Thadhani entwirft und schneidert seit mittlerweile fast 50 Jahren Elefantenkostüme. In der alten Königsstadt Kandy öffnet er die Türen seines Wohnhauses, das gleichzeitig auch eine seiner Werkstätten beheimatet. Er erzählt, wie er zu seinem außergewöhnlichen Beruf fand und wie sein Geschäft über die Jahre expandieren konnte. Heutzutage findet man seine Elefantenkostüme in vielen Ländern, in Japan, Indien und sogar in Österreich. In Sri Lanka spielen seine Maßanfertigungen eine besonders wichtige Rolle, da sie die grauen Dickhäuter bei den wichtigsten religiösen Festen wie der Kandy Perahera oder der Kataragama Perahera zieren. Ranjith Bandara ist ein vielfach ausgezeichneter Tänzer und Tanzlehrer fortgeschrittenen Alters, der noch die ursprünglichen Kandyschen Tänze unterrichtet. Sein Wissen bleibt dabei nicht ausschließlich seiner Familie vorbehalten. Nach wie vor begeistern sich viele junge männliche und weibliche Bewohner von Kandy für diese traditionellen Tänze. Auf Meister Bandaras kleinem Freiluftübungsplatz inmitten eines Reisfeldes kommen Trommler, Tänzerinnen und Tänzer zusammen. Unter seiner fachmännischen Leitung arbeiten sie gemeinsam an ihrem kulturellen Erbe. Eines Tages werden manche der jungen Nachwuchstänzer und -innen ihr Können bei einer der buddhistischen oder hinduistischen Festivalparaden, der Kandy Perahera oder der Kataragama Perahera, unter Beweis stellen. Der wissenschaftliche Mitarbeiter des US-amerikanischen Smithsonian Institutes, Sunil Gunathilake, arbeitet seit mittlerweile 28 Jahren in Polonnaruwa. Die Dorfbewohner nennen ihn aufgrund seines außergewöhnlichen Zugangs zu den hier lebenden Affen den "Monkeymaster". Als Researcher untersucht er das Verhalten und die Lebensgewohnheiten der Tiere. Außerdem hat er es sich zur Aufgabe gemacht, Schulkinder in Kontakt mit den zahlreichen tierischen Bewohnern eines der hier Tank genannten riesigen Wasserspeichers zu bringen. Sein Ziel ist es, die jungen Menschen für ihre Umwelt zu begeistern, um den Gedanken des Naturschutzes auch in der nächsten Generation keimen zu lassen.

13:30 - 14:15, B3
Sommer am Polarkreis

Die Nordwest-Territorien in Kanada gehören zu den eher unbekannten Reisezielen in Kanada. Die Region ist fünfmal so groß wie Deutschland und kaum erschlossen - gerade einmal 41.000 Menschen wohnen hier. Im Süden wachsen schier endlose Wälder, im Norden erstreckt sich die karge Tundra bis an den Horizont. Die Reise durch die Northwest-Territories beginnt in Fort Smith. Der kleine Ort ist das Tor zum Wood-Buffalo-National-Park, in dem 6.000 Waldbisons leben - ein Weltrekord. Weiter geht es zu den Louise-Wasserfällen und nach Fort Providence: In der Lounge vom Snowshoe Inn feiern die Einheimischen regelmäßig Karaoke-Partys. Die Zuschauer machen Station in Yellowknife, mit 19.000 Einwohnern die größte Stadt der Territorien, und besuchen das Wildcat-Café. Es ist das älteste Restaurant im Ort. Von Fort Simpson aus geht es in den Nahanni-National-Park. Das riesige Naturschutzgebiet ist nur auf dem Wasser- oder Luftweg erreichbar. Sehenswert ist auch die Müllkippe von Fort Simpson. Auf der Suche nach Futter tummeln sich hier Schwarzbären, Weißkopfseeadler und Kraniche. Am Polarmeer weit im Norden endet die Reise. In dem Dorf Ulukhaktok leben Inuits. Die Zuschauer begleiten sie in die Tundra, wo sie auf die Jagd nach Moschusochsen gehen.
15:15 - 16:00, RBB
Im Schärengarten an Schwedens Westküste

Die Inseln vor Schwedens Westküste sehen aus, als seien sie von Riesenhand wahllos ins Meer geworfen. Die Küste von Göteborg bis zur Grenze Norwegens ist eine beeindruckende Landschaft. Segler schätzen das Revier wegen der vielen kleinen Buchten und Fjorde, in denen man sicher Anker werfen kann. Naturbegeisterte lieben die eigenartigen Felsformationen, die den Schären im Westen eine ganz besondere Atmosphäre geben. Die Küste ist karg, Wälder findet man in Meeresnähe kaum. Doch es ist nicht nur die Natur, die die Westküste prägt - Göteborg, Schwedens zweitgrößte Stadt, ist eines der wichtigsten wirtschaftlichen Zentren Nordeuropas.
15:25 - 15:50, ARD alpha
Rauf auf den Berg

Klar, jeder weiß was Berge sind. Und wer in der Schule ein bisschen aufgepasst hat, weiß auch, wo sie stehen. Mann kann sie anschauen, mit einer Seilbahn rauffahren, mit Skiern wieder runter und man kann auf sie hinauf klettern. Und genau das wird die Reporterin Karen Markwardt diesmal tun. Sie will RAUF AUF DEN BERG. Dafür schließt sie sich einer kleinen Gruppe an, unter der Führung von Andreas Sip-pel. Er ist ein erfahrener Bergführer und Ausbilder des Deutschen Alpenvereins. Gemeinsam wollen sie den 1701 Meter hohen Gipfel des Buchsteins bei Bad Wies-see erklimmen. Die Tour beginnt bei strömenden Regen. Die ersten 1 ½ Stunden kämpft sich die Gruppe auf aufgeweichten Wanderpfaden nach oben. Aber rechtzeitig mit dem Errei-chen des ersten Übungsfelsen dreht Petrus den Wasserhahn zu. Andreas Sippel zeigt der Gruppe die wichtigsten Griffe und Klettertechniken im Fels. Danach geht es weiter Richtung Gipfel. Nach einer leichten Kletterpassage erreichen die Nachwuchsbergsteiger ein kleines Plateau umringt von Felsen. Das ideale Revier um Knoten, Anseil - und Sicherungstechniken zu erlernen und zu üben. Auf dem weiteren Weg zum Gipfel stoßen Andreas und Karen auf seltsame Abdrü-cke im Fels: Versteinerte Korallen. Doch wie kommen die hier hoch, auf fast 1300 Meter? Ein Fall für Professor Fügenschuh vom Institut für Gelologie und Paläontologie der Universität Innsbruck. Anhand eines einfachen Experiments gelingt es ihm, Karen zu erklären wie die Alpen entstanden sind und warum dabei u.a. die Korallen so weit nach oben gekommen sind. Zurück am Berg machen sich Andreas Sippel und die Gruppe um Karen fertig für den anstrengenden Gipfelanstieg. Alle werden gesichert, denn für das letzte Stück müs-sen sie eine fast senkrechte Felswand nach oben klettern. Für die Anfänger eine echte Herausforderung. Aber wenn sie es RAUF AUF DEN BERG schaffen, dann erwartet sie oben der Lohn für die Anstrengung: Ein unvergesslicher Panoramablick in die Alpen.
17:20 - 17:50, arte
Türkei - Der Bär, der Honig und der Unbeugsame

Zwischen dem Schwarzen Meer und den Hochebenen Erzurums erstrecken sich die Täler der Provinz Rize – der Lebensraum der Kaukasischen Biene (Apis mellifera caucasica), die sich durch ihren besonders langen Rüssel auszeichnet. Damit erreicht sie den Nektar fast aller Blüten, auch wenn diese sehr tiefe Kelche haben. Bei der Jagd auf das flüssige Gold treffen zwei Rivalen aufeinander: der Mensch und der Europäische Braunbär. Um ihm zuvorzukommen, greifen die Einheimischen auf ungewöhnliche Imkerei-Methoden zurück. Denn um in einem Land, in dem rund 4.000 Braunbären leben, Honig zu ernten, muss man sehr erfinderisch sein. Seit sich Zwei- und Vierbeiner um diese Speise der Götter streiten, haben sich die Imker alle möglichen Tricks einfallen lassen: vom Bärenschreck über Überwachungskameras bis hin zu Bienenstöcken in schwindelerregender Höhe. Der Honig der Bienen ist für seine einzigartige Aromatik bekannt, deshalb schwören viele Imker in der Region noch heute auf die traditionellen Bienenstöcke, sogenannte Karakovans. Die Fünf-Sterne-Hotels für die fleißigen Arbeiterinnen bestehen aus Lindenholz, da der blumige Geruch den Bienen besonders zusagt. Unter den Imkern befindet sich der 68-jährige Mustafa: In 20 Meter Höhe bringt er seinen neuen Bienenstock an, der die Bienen verwöhnen und die Bären verzweifeln lassen soll. Angesichts des Aufwands ist der Honigertrag relativ gering, deswegen hat der Karakovan-Honig auch seinen Preis: 120 Euro das Kilogramm. Diesen Luxus lassen sich aber auch die Tiere nicht einfach so entgehen – und so wird auch in Zukunft der Wettkampf um den Honig Mensch und Bär auf Trab halten.
17:50 - 18:35, arte
Planet der Vulkane

Der Planet Erde brodelt. Täglich brechen auf der Welt etwa 30 Vulkane aus. Sie zerstören und spenden Leben und sind Motor der Evolution. In ihrer Umgebung finden seltene Pflanzen und Tiere einzigartige Lebensbedingungen. Die Dokumentation konzentriert sich auf drei der aktivsten Vulkane der Erde: die Insel Ambrym in Vanuatu, den Ätna auf Sizilien und den Kilauea in Hawaii. Auf Ambrym führt eine wissenschaftliche Expedition zu einem kochenden Lavasee. Geobiologe Jens Kallmeyer will herausfinden, ob einfachste Lebensformen unter diesen harschen Bedingungen existieren. Dort liegt vielleicht der Schlüssel, um Hinweise zu erhalten, ob Leben anderswo im Universum wahrscheinlich ist. Am Ätna haben es Wissenschaftler mit einem aktiven Vulkan in einem dicht besiedelten Gebiet zu tun. Vulkanologe Boris Behncke und sein Team beobachten den Berg und die Menge der entströmenden Gase, um bessere Vorhersagen treffen zu können. Vulkane, die neben anderen Gasen auch jede Menge Wasserdampf ausstoßen, könnten auch den Ursprung für Wasser auf der Erde und damit für alles Leben in sich bergen. Nach den verheerenden Ausbrüchen des Kilauea auf Hawaii ist wieder neues Leben entstanden. Auch vor der Küste: Die gewaltigen Lavaflüsse heizen im Pazifischen Ozean die Produktion von Phytoplankton an. Phytoplankton bildet die Nahrungsgrundlage des marinen Ökosystems rund um Hawaii und hilft selbst großen Meerestieren wie dem Mantarochen zu überleben. Die Dokumentation zeigt spannende aktuelle Forschung an Orten, an denen teilweise noch nie gefilmt wurde, und aufregende Bilder aus dem Inneren der Vulkane.

18:35 - 19:20, arte
An den Ausläufern des Himalaya

Am Fuße des Himalaya liegt die tibetische Qinghai-Hochebene, wo Tausende Tier- und Pflanzenarten beheimatet sind....
20:15 - 21:00, Phoenix
Angkor Wat - Kambodschas vergessene Stadt

Ein Expertenteam reist tief in den kambodschanischen Dschungel, um die vergessenen Geheimnisse vom Aufstieg und Untergang der Zivilisation der Khmer zu zeigen, die Angkor Wat erbaute. 2013 machen Archäologen eine erstaunliche Entdeckung. Sie stoßen tief im Inneren des kambodschanischen Dschungels, auf eine verlorene Stadtanlage, nahe des wunderschönen Tempels von Angkor Wat aus dem 12. Jahrhundert - mit eigenen Tempeln, Häusern und Straßen. Sie vermuten, dass es sich bei den Ruinen um die einst pulsierende Metropole Mahendraparvata handelt, die Hauptstadt des mächtigen Khmer-Reiches unter dem ersten Königs der Khmer, Jayavarman II. Mithilfe der modernsten Laser-Scanning-Technologie zur Abstandsmessung, sollen die Geheimnisse dieser Kultur unter der Decke des Dschungels hervorgeholt werden. Die Dokumentation "Angkor Wat - Kambodschas vergessene Stadt" folgt einem internationalen Archäologen-Team, das tief in den Dschungel reist, um mehr über diese vergessene Stadt zu erfahren; wie diese bemerkenswerte Zivilisation begann und erblühte. Außerdem versuchen sie das Rätsel zu lösen, warum die Khmer nach 600 Jahren an der Macht, ihre große Stadt, ihre Paläste und Tempel aufgegeben und dem Dschungel überlassen haben.

20:15 - 21:45, 3SAT
Passion for Planet - Leben als Tierfilmer

Die Dokumentation begleitet fünf der besten und erfolgreichsten Tierfilmer der Welt auf ihren Reisen rund um den Globus. Sie kommen aus Deutschland, Österreich, den USA, Kanada und Indien. Alle kämpfen vor beeindruckenden Naturkulissen um außergewöhnliche Tieraufnahmen. Die Leidenschaft lässt die Filmemacher Anstrengungen und Gefahren in Kauf nehmen. Auch müssen sie erleben, wie Lebensräume verschwinden, Tiere sterben und Ressourcen zerstört werden. Der kanadische Filmemacher Rob Stewart setzt sich mit der extremen Dezimierung der weltweiten Haibestände auseinander, und Jan Haft hat sich der mühsamen Suche nach positiven Beispielen für Artenschutz in Deutschland verschrieben. Mit der Problematik der Wilderei bei der verarmten Landbevölkerung wird Rita Banerji in Indien konfrontiert. Auch Mark Shelley aus Kalifornien geht keinen leichten Weg: Mit seinen "augenöffnenden Filmen" stößt er auf Widerstand bei Kollegen und Fernsehsendern. Währenddessen haben die Österreicher Michael und Rita Schlamberger in Sambia mit ganz anderen Problemen zu kämpfen: Sie müssen sich den Anforderungen ihrer Auftragsgeber stellen, Idyllen jenseits der rauen Realitäten zu erzeugen.

21:00 - 21:45, Phoenix
Angkor Wat - Kambodschas vergessene Stadt

Ein Expertenteam reist tief in den kambodschanischen Dschungel, um die vergessenen Geheimnisse vom Aufstieg und Untergang der Zivilisation der Khmer zu zeigen, die Angkor Wat erbaute. 2013 machen Archäologen eine erstaunliche Entdeckung. Sie stoßen tief im Inneren des kambodschanischen Dschungels, auf eine verlorene Stadtanlage, nahe des wunderschönen Tempels von Angkor Wat aus dem 12. Jahrhundert - mit eigenen Tempeln, Häusern und Straßen. Sie vermuten, dass es sich bei den Ruinen um die einst pulsierende Metropole Mahendraparvata handelt, die Hauptstadt des mächtigen Khmer-Reiches unter dem ersten Königs der Khmer, Jayavarman II. Mithilfe der modernsten Laser-Scanning-Technologie zur Abstandsmessung, sollen die Geheimnisse dieser Kultur unter der Decke des Dschungels hervorgeholt werden. Die Dokumentation "Angkor Wat - Kambodschas vergessene Stadt" folgt einem internationalen Archäologen-Team, das tief in den Dschungel reist, um mehr über diese vergessene Stadt zu erfahren; wie diese bemerkenswerte Zivilisation begann und erblühte. Außerdem versuchen sie das Rätsel zu lösen, warum die Khmer nach 600 Jahren an der Macht, ihre große Stadt, ihre Paläste und Tempel aufgegeben und dem Dschungel überlassen haben.

21:45 - 22:00, 3SAT
Ilulissat Eisfjord, Grönland Wo die Eisberge zur Welt kommen

Nirgendwo auf der nördlichen Halbkugel lässt sich das Kalben eines Gletschers imposanter beobachten als am Ilulissat-Eisfjord an der grönländischen Westküste. Mit einer Geschwindigkeit von bis zu 35 Metern pro Tag schieben sich die Eismassen des Sermeq-Kujalleq-Gletschers unter mächtigem Getöse in den 1000 Meter tiefen Eisfjord. Nur aufgrund dieser Tiefe können die Eisberge schwimmend den Fjord passieren. Von der Isfjellbanken werden die Eisberge schließlich aufgehalten. Die Isfjellbanken ist eine Moränenablagerung 200 Meter unter der Wasseroberfläche. An ihr laufen die großen Eisberge auf Grund und bewirken einen Stau. Erst, wenn der Druck zu groß ist oder die Eisberge auseinanderbrechen, können sie die Schwelle überwinden und gelangen ins freie Meer, wo sie über die Baffin-Bucht nach Süden driften. Obwohl sie auf ihrer Reise immer kleiner werden und sich schließlich auflösen, können sie Schiffen gefährlich werden. So geschehen 1912, als an Bord der "Titanic" über 1500 Menschen den Tod fanden. Bedeutsam ist der Ilulissat-Eisfjord, der seit 250 Jahren unter wissenschaftlicher Beobachtung steht, vor allem für die Gletscher- und Klimaforschung. So beobachten Wissenschaftler seit Jahren einen immer dramatischeren Rückgang des Sermeq-Kujalleq-Gletschers - Auswirkungen des globalen Klimawandels.

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